Chemie-Chefcoach Dietmar Demuth und sein Team erreichten gegen den FC Carl Zeiss Jena II nur ein 1:1-Unentschieden. © Christian Modla

Chemie holt gegen Jenas Zweite nur ein Unentschieden

Gegen die Zweitvertretung des Carl Zeiss Jena hat Chemie Leipzig am Donnerstag nur ein 1:1-Unentschieden herausgeholt. Damit rückt der direkte Verfolger Halberstadt vor dem Spitzenspiel am Montag noch näher an die BSG heran.

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Leipzig. Oberliga-Spitzenreiter BSG Chemie Leipzig ist am Donnerstag von Jenas Reserve ordentlich gefordert worden. Die U23 von Carl Zeiss startete druckvoll im Alfred-Kunze-Sportpark. Wirklich gefährlich für die Leutzscher wurde es in der 21. Minute, als Artur Mergel seinen Schuss an die Querlatte setzte. Marko Trogrlic schoss drei Minuten später für Leipzig knapp daneben.

In der 32. Minute klingelte es dann im Kasten der Hausherren. Jenas Top-Torschütze Mergel hatte Keeper Marcus Dölz überwunden: 0:1. Lars Schmidt versuchte kurz vor der Pause noch den Ausgleich, doch Jenas Keeper konnte zur Ecke klären. Die BSG musste mit Rückstand in den nächsten Durchgang starten.

Auch nach der Pause taten sich die Gastgeber um Chemie-Coach Dietmer Demuth schwer gegen die Jenaer. Denn die stellten ihren Strafraum zu, für die Grün-Weißen gab es keine Anspielstationen. Die Angriffe verpufften. Manuel Wajer probierte es in der 59. Minute, kurz darauf erwischte Tommy Kind einen Pass nicht. In der 62. blieb Kind dann in vier Jenaern stecken. Auch die beiden Ecken brachten den Chemikern kein Glück. In der 67. Minute verpasste das komplette Team den Schuss. Die nächste konnte Jenas Keeper auf der Linie klären.

Demuth versuchte mit einem Doppelwechsel wenigstens den Punkt zu holen. Nikolas Ludwig kam für Marko Trogrlic. Tim Bunge musste für Andy Müller Platz machen. Fünf Minuten später bedankte sich der alte Leutzscher Haudegen. Florian Schmidt brach samt Ball zur Grundlinie durch, passte auf Müller und er traf zum Ausgleich. Das Spiel der BSG nahm deutlich an Dynamik zu. Die Leipziger wollten unbedingt noch den Sieg erzwingen, doch es blieb beim 1:1.

Am Montag steht dann der direkte Verfolger im Kampf um Tabellenplatz Eins auf dem Programm. Halberstadt, musste am Donnerstag gegen Barleben ran. Mit einem Sieg am Montag könnten sie die Spitze übernehmen. In Halberstadt geht es um 14 Uhr los.

Stimmen zum Spiel:

Dietmar Demuth, Trainer BSG Chemie Leipzig: Ich hab im Vorfeld nicht umsonst vor dem Gegner gewarnt, ich wusste um ihre Stärke. Heute hat man gesehen, warum sie die Auswärtstabelle mit anführen. Mit dem bissigen, aggressiven Umkehrspiel, was Jena an den Tag gelegt hat, sind wir in der ersten Halbzeit überhaupt nicht klar gekommen. Über das 1:0 zur Pause war ich fast schon froh. Aber ich weiß, dass die Mannschaft so ein Spiel biegen kann, dass sie eine so junge Mannschaft auch beeindrucken kann. Und so war es dann auch. Mit dem Punkt können wir heute ganz gut leben.

Stefan Treidl, Trainer FC Carl Zeiss Jena II: Wenn man hier 1:1 spielt, muss man als Gästetrainer zufrieden sein. Man hat gesehen, dass Chemie eine sehr starke Mannschaft hat und mit welcher Wucht – auch mit Hilfe der Zuschauer – sie spielen kann. Ein bisschen mehr Mut hätte ich mir von unseren jungen Kerlen versprochen, es hat ein bisschen die Entschlossenheit nach vorn gefehlt. Mit dem Punkt kann ich gut leben, ich wünsche Chemie Leipzig, dass sie aufsteigen, sie sind für mich klar die beste Mannschaft; in der Breite gut aufgestellt und mit Leidenschaft, guter Moral, gutem Charakter.

Region/Leipzig BSG Chemie Leipzig BSG Chemie Leipzig (Herren) FC Carl Zeiss Jena FC Carl Zeiss Jena II (Herren) BSG Chemie Leipzig-FC Carl Zeiss Jena II (13/04/2017 19:30) Oberliga Region Nordostdeutschland NOFV-Oberliga Süd (Herren)

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