TSG Neustrelitz - BSG Chemie Leipzig (3-0) (Christian Donner) (18) Glatt mit 0:3 verlor die BSG Chemie Leipzig das Kellerduell bei der TSG Neustrelitz. © Christian Donner
TSG Neustrelitz - BSG Chemie Leipzig (3-0) (Christian Donner) (18)

Chemie Leipzig verliert Kellerduell in Neustrelitz

Auch im letzten Auftritt vor der Winterpause bleiben die Leutzscher ohne Tore und Punkte. Beim Duell mit Tabellennachbar TSG Neustrelitz hieß es am Ende 3:0 für die Gastgeber.

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Leipzig. Im letzten Spiel vor der Winterpause ist die BSG Chemie Leipzig am Sonntag bei Tabellennachbar TSG Neustrelitz kräftig unter die Räder gekommen. Die Gastgeber benötigten vor insgesamt 628 Zuschauern im Park-Stadion lediglich zwölf Minuten, um den Leutzschern jegliche Hoffnung auf Punkte zu nehmen. Am Ende siegte Neustrelitz klar mit 3:0 (3:0).

Nach dem 0:2 (0:1) in der Vorwoche gegen Hertha BSC II war Chemie Leipzig extra einen Tag eher nach Neustrelitz gereist, hatte sich für das Kellerduell mit dem Regionalliga-Siebzehnten viel vorgenommen. Vor 300 mitgereisten Fans aus der Messestadt begannen die Grün-Weißen entsprechend engagiert, versuchten die Gastgeber früh unter Druck zu setzen. Der letzte Pass in die Spitze blieb jedoch – wie so häufig in dieser Saison – immer zu ungenau.

Partie bereits nach 30 Minuten entschieden

Nach der kurzen Leutzscher Startoffensive konnten sich die Gastgeber zunehmen befreien und zeigten Chemie auch gleich, wie effektiv Angriffsspiel sein kann. Nach einer Ecke samt Verwirrung im Strafraum stand Andrew Marveggio in der 19. Minute goldrichtig und traf zur Neustrelitzer Führung. Zwei Minuten später ging es schon wieder schnell in Richtung Leutzscher Strafraum, der frei aufs Tor zulaufende George Kelbel zog aber vorbei.

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Kurzes Durchatmen im Leutzscher Fanblock, dann bereits der nächste Schock: In der 25. Minute gewann Pascal Eggert über Links ein Laufduell, flankte früh in den 16er und der mitgelaufene Christian Okafor vollendete per Direktabnahme zum 2:0. Dem noch nicht genug: Wieder Leutzscher Abwehrlapsus in der 31. Minute, Kelbel stand plötzlich frei im Strafraum und konnte zum 3:0 für Neustrelitz einnetzen. Drei Tore in zwölf Minuten – das war sogar dem sonst immer lautstarkem Chemie-Fansblock zu viel. Totenstille auf den Rängen, zum Glück aber keine weiteren Rückschläge bis zu Halbzeit.

BSG-Coach Dietmar Demuth reagierte, brachte Stürmer Max Hermann für Nikolas Ludwig. Die Leutzscher rückten zudem weiter auf, wollten so mehr eigene Torchancen erzwingen. Hermann hatte nach schöner Flanke von Rintaro Yajima auch tatsächlich die erste Chemie-Chance im Spiel – TSG-Keeper Quindt reagierte mit tollem Reflex. Kurz danach versuchte es Daniel Heinze aus 20 Metern direkt, ebenfalls gehalten. Auf der anderen Seite musste Julien Latendresse-Levesque derweil mehrfach in höchster Not bei schnellen Neustrelitzer Kontern retten.

Chemie fängt sich – offensiv zu harmlos

Chemie bemühte sich um Ergebniskosmetik, stand hinten nun auch besser. 20 Minuten vor dem Ende kamen noch Tim Bunge (für Marc Böttger) und Philipp Wendt (für Marko Trogrlic) als frische Kräfte ins Spiel. Das Leutzscher Mittelfeld suchte jetzt immer wieder Mittelstürmer Hermann, der 20-Jährige hatte es gegen nun tief stehende Gastgeber aber schwer. Gefährlicher blieben so auch im zweiten Durchgang nur die gelegentlich konternden Neustrelitzer. Am Ende blieb es beim klaren und verdienten Sieg für die TSG , die aufgrund des besseren Torverhältnisses in der Tabelle an Chemie vorbeiziehen kann.

Die Messestädter verabschieden sich mit der Niederlage als Tabellen-Vorletzter in die Winterpause. Das nächste Punktspiel steht erst am 28. Januar an. Dann empfängt Chemie Leipzig Tabellenführer Energie Cottbus im heimischen Alfred-Kunze-Sportpark.

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