27. August 2018 / 13:56 Uhr

Chemie Premnitz startet mit Heimpunkt

Chemie Premnitz startet mit Heimpunkt

Redaktion Sportbuzzer
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Lukas Block trifft für Chemie Premnitz zum 1:0.
Lukas Block trifft für Chemie Premnitz zum 1:0.
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Landesliga Nord: TSV Chemie Premnitz trennt sich von Hansa Wittstock 1:1

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Mit großem Engagement starteten die Kicker des TSV Chemie Premnitz am Samstag gegen den FK Hansa Wittstock in die neue Spielzeit der Fußball-Landesliga. Ausgebremst wurden sie aber durch den Schiedsrichter, der zweimal die Rote Karte zückte. Am Ende trennten sich die Gastgeber von den Hanseaten 1:1 (1:0), obwohl der Heimdreier trotz Unterzahl um ein Haar drin gewesen wäre.

Nach einer guten Vorbereitung und dem 3:1-Landespokalerfolg gegen den Brandenburgligist Werderaner FC Viktoria eine Woche zuvor schauten die Chemiker zuversichtlich auf ihren Saisonauftakt. TSV-Coach Olaf Krause konnte personell aus dem Vollen schöpfen. Seine Startelf spielte vor knapp 70 Zuschauern schnell nach vorne, „ohne Schnörkel“, wie es Krause formulierte. Und nach nur drei gespielten Minuten übernahm Chemie die Führung. Während eines schönen Spielzuges passte Martin Weber zu Lukas Block, der im gegnerischen Strafraum aus halblinker Position souverän zum 1:0 einschob. Nach diesem Blitzstart spielte Premnitz weiter vor allem über die Außen mutig nach vorne. Echte Torgefahr kam dabei aber nicht auf. In der 38. Minute wurde dann während eines Angriffes ein Premnitzer heftig gefoult. Mario Manu Delvalle Silva wollte schlichten und zeigte dabei ein wenig zu viel Temperament. Der Referee zog darauf doch etwas überzogen die Rote Karte, so dass die Gastgeber fortan in Unterzahl auftreten mussten. So entwickelte sich bis zur Pause ein verteiltes Spiel, aber ohne nennenswerte Chancen.

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Nach dem Wiederanpfiff hatte Wittstock zwar mehr Ballbesitz, konnte aber aus seiner Überzahlsituation nichts Zwingendes herausschlagen. Zudem griff der Schiedsrichter doch zu oft in die Tasche und zerstörte mit seiner Kartenflut den Spielfluss. In der 77. Minute dann ein langer Einwurf Wittstocks in den Premnitzer Strafraum. Der Hanseate Sergei Paschtschenko versuchte mit dem Kopf an den Ball zu kommen, wählte aber eher die Hand, was dem Referee entging. Der Ball landete jedenfalls in den Maschen des Chemie-Gehäuses und der Treffer zählte.

Premnitz konnte diese Entscheidung nicht nachvollziehen und einer seiner Spieler tat das verbal doch recht heftig kund, so dass der Schiedsrichter erneut glatt Rot zeigte und der TSV nur zu neunt auftreten konnte. Chemie-Coach Krause nahm daraufhin drei Wechsel vor, um mit verstärkter Defensive wenigstens den Punkt zu retten. In Minute 86 sah dann auch noch ein Wittstocker die zweite Gelbe Karte, so dass es auf dem Spielfeld immer übersichtlicher wurde. Premnitz verpasste nach zwei liegen gelassenen Hochkarätern in der Schlussphase, doch den anvisierten Sieg zu holen. So landete der Ball nach einer Ecke am Pfosten. Und kurz darauf verpasste es ein Chemiker nach einer tollen Brustannahme, den Sack für sein Team zuzumachen.

„Schade, dass das schlechte Schiedsrichterauftreten die Partie so deutlich geprägt hat“, fand Chemie-Coach Krause nach der Punkteteilung zum Auftakt.

Die Krause-Elf war das überlegene Team und hätte den Sack bereits vor der Pause zumachen können.

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