04. Dezember 2018 / 14:35 Uhr

Christian Senft wird Vizeweltmeister in Taipeh

Christian Senft wird Vizeweltmeister in Taipeh

Daniel Kultau
Christian Senft
Christian Senft
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Für seinen bisher größten Erfolg musste Christian Senft vom SV Victoria Lauenau um die halbe Welt fliegen.

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Der Vorsitzende und Cheftrainer des Redfire Kampfsport Teams, der Taekwondo-Sparte des Vereins, trat bei den Poomsae Taekwondo Weltmeisterschaften im mehr als 9000 Kilometer entfernten Taipeh an und wurde Vizeweltmeister.

Die Deutsche Taekwondo Union (DTU) entsandte insgesamt 23 Athleten in die taiwanesische Hauptstadt, darunter auch Senfts Teamkollegen Annika Schendler und Anna-Monika Siepe. Am ersten Wettkampftag startete Senft mit seinen Mitstreitern Michael Bußmann und Kai Müller im Team. Die drei errangen bei sehr guter Präsentation den 5. Platz. Gold ging in dieser Kategorie an die Koreaner.

Am zweiten Wettkampftag lief es für den Lauenauer dann noch besser. Insgesamt starteten 25 Athleten in seiner Klasse, doch Senft war glänzend aufgelegt. Mit hoher Konzentration steigerte er sich von Runde zu Runde. Das erste Duell gegen den Schweden Ji-Pyo Lim gewann er, ebenso wie das zweite gegen den Spanier Patricio Martinez Cano. Auch im Finale gegen den Koreaner Jae Sam Song überzeugte er, musste sich aber schließlich doch knapp geschlagen geben. Für den Schaumburger war es der fünfte Anlauf bei einer Weltmeisterschaft. „Die letzten Monate waren eine körperliche und psychische Herausforderung für einen Amateursportler wie mich“, freute sich Senft. „Ich bin extrem glücklich über den Titel des Vize-Weltmeisters.“

Annika Schendler (Einzel bis 17 Jahre) zeigte bei ihrem WM-Debüt gute Nerven. In der mit 38 Starterinnen am stärksten besetzten Wettkampfklasse zog sie von einer Runde in die nächste ein. In einem hochklassigen Halbfinale trat sie mit vielen hohen Kicks immer wieder mutig auf, doch für den Einzug reichte es nicht. Am Ende war sie mit Rang zwölf und als drittbeste Europäerin trotzdem hochzufrieden.

Auch Anna-Monika Siepmann präsentierte sich in dem Feld der 32 Starterinnen sehr gut, zeigte gute Präsentationen, verpasste das Halbfinale jedoch um Haaresbreite. Ihre Gegnerinnen waren an dem Tag einfach zu stark. Die drei Taekwondo Sportler aus Lauenau traten die Heimreise mit einem guten Gefühl an. „Für Anna-Monika Siepmann und Annika Schendler war es ein unvergessliches Erlebnis mit bleibenden Eindrücken und Erfahrungen“, so Senft.

Auch die Bundestrainer der DTU zogen ein durchweg positives Fazit. In der Medaillenwertung erreichte Deutschland mit einer Gold- einer Silber- und drei Bronzemedaillen Platz sechs. Platz eins ging an die Dominatoren aus Korea (23 Gold, 5 Silber, 1 Bronze).

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