10. August 2018 / 22:13 Uhr

Hussong macht's Röhler nach: Nächstes Speerwurf-Gold für Deutschland

Hussong macht's Röhler nach: Nächstes Speerwurf-Gold für Deutschland

Redaktion Sportbuzzer
Twitter-Profil
Christin Hussong freut sich über ihre goldene Medaille von Berlin.
Christin Hussong freut sich über ihre goldene Medaille von Berlin. © Getty
Anzeige

Christin Hussong ist die achte deutsche Speerwurf-Europameister in der Geschichte der kontinentalen Leichtathletik-Titelkämpfe. Gleich im ersten Versuch macht die Chemnitzerin im tosenden Olympiastadion alles klar. Die Zuschauer feiern das drittes Gold für die Gastgeber.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Speerwerferin Christin Hussong hat es Olympiasieger Thomas Röhler nachgemacht und bei der Leichtathletik-EM in Berlin ihren ersten ganz großen Titel erobert. Einen Tag nach Röhlers EM-Triumph siegte die 24-Jährige aus Zweibrücken am Freitagabend mit dem Europameisterschafts-Rekord von 67,90 Metern: Die 48 457 Zuschauer im Olympiastadion feierten die achte deutsche Speerwurf-Europameisterin der Geschichte mit tosendem Applaus.

Mehr zur Leichtathletik-EM

Gleich im ersten Versuch sorgte die Sächsin für klare Verhältnisse. Hussong warf gut sechs Meter weiter als die zweitplatzierte Tschechin Nikola Ogrodnikova (61,85). Bronze ging an die Litauerin Liveta Jasiunaite (61,59). Damit sind jetzt nur zwei deutsche Frauen besser als Hussong: DLV-Rekordhalterin Christina Obergföll (Offenburg/70,20 Meter) und Steffi Nerius (68,34). Die zweimalige deutsche Meisterin übertraf den EM-Rekord der Griechin Mirela Manjani aus dem Jahr 2002 um 43 Zentimeter.

"Ich war vorher unfassbar aufgeregt"

Schon in der Qualifikation hatte Hussong die Konkurrenz geschockt. Bei 67,29 Metern blieb ihr Speer im Rasen stecken. „Der Wurf war super, das zeigt mir, dass ich topfit bin“, hatte Hussong nach ihrem Coup in der Qualifikation gesagt. „Ich kann es kaum glauben!“ Dabei war sie vorher „unfassbar aufgeregt“. Aber sie brauche diese Nervosität auch, „sonst fehlt mir die Spannung“.

Die Goldmedaille hat noch eine ganz besondere Bedeutung für sie. „Es ist vielleicht meine letzte internationale Meisterschaft in Deutschland, wer weiß, wann wir noch mal eine EM oder WM in Deutschland haben“, sagte die Studentin der Sportwissenschaften. Und: „Es geht hier um was.“ Katharina Molitor (Leverkusen), die Weltmeisterin von 2015, war indes in der Qualifikation gescheitert.

Die 50 größten Sportler der Geschichte

Usain Bolt, Diego Maradona oder doch Roger Federer? Wer ist der größte Sportler der Geschichte? Zur Galerie
Usain Bolt, Diego Maradona oder doch Roger Federer? Wer ist der größte Sportler der Geschichte? ©
Anzeige
Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus aller Welt