RB Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl sieht sich selbst noch nicht bereit für den sehr anspruchsvollen Trainerposten beim FC Bayern München.  RB Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl sieht sich selbst noch nicht bereit für den sehr anspruchsvollen Trainerposten beim FC Bayern München.  © Imago
RB Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl sieht sich selbst noch nicht bereit für den sehr anspruchsvollen Trainerposten beim FC Bayern München. 

Coach Hasenhüttl noch nicht bereit für Bayern – Verlängerung in Leipzig ohne Eile

Die Gespräche über eine Vertragsverlängerung von Ralph Hasenhüttl bei RB Leipzig beginnen im Winter. Dabei will der Coach seine Entscheidung nicht übers Knie brechen. Rekordmeister Bayern München ist für den 50-Jährigen zumindest zeitnah noch kein Thema.

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Leipzig. Sportdirektor Ralf Rangnick möchte noch viele Jahre mit Trainer Ralph Hasenhüttl zusammenarbeiten. „Ich würde gerne noch heute mit ihm den Vertrag verlängern“, sagte der 59-Jährige am Freitag auf einer Pressekonferenz beim Vizemeister RB Leipzig. Ab Endes des Jahres soll es die ersten Gespräche zwischen dem Österreicher und den Verantwortlichen des Vereins geben, den er bereits in der ersten Bundesligasaison in die Champions League führte.

Hasenhüttl sieht allerdings trotz des Wunschs seines Sportdirektors keinerlei Eile geboten: „Der Winter beginnt bekanntlich Ende Dezember und geht bis in den März hinein. Wenn ich mich in die Rolle von Ralf hineinversetze und ein Trainerteam am Start habe, dass das erste Mal in seiner Karriere eine Dreifachbelastung zu stemmen hat und überhaupt Champions League spielt, dann will ich mir als Sportdirektor sehr genau anschauen, wie es funktioniert und ob das auch über das ganze Jahr hinweg erfolgreich ist. Diesen Anspruch habe ich auch erstmal an mich selber, das zu beweisen, bevor ich einen Vertrag verlängere.“ Die Gespräche könnten sich also einige Monate hinziehen. Rangnick hat dafür Verständnis: „Auch wenn es erst am Ende der Saison soweit ist, ist das immer noch Zeit genug. An der gegenseitigen Wertschätzung wird sich nichts ändern.“

Hasenhüttl sieht sich noch nicht auf dem höchsten Level

Den Gerüchten um die Nachfolge von Jupp Heynckes beim Rekordmeister und Tabellenführer schob Hasenhüttl erneut einen Riegel vor: „Ich glaube nicht, dass ein Trainer Hasenhüttl ein Kandidat für den FC Bayern sein kann. Aus mehreren Gründen: Der Verein ist in der Lage, sich jeden Trainer dieser Welt zu holen. Mit wesentlich mehr Erfahrung und Titeln, als ich sie habe. Das ist für so einen Verein unabdingbar, vor allem in der Champions League extrem notwendig. Ich habe an mich selbst denn Anspruch, wenn ich mal so einen Verein übernehme, muss ich mich in allen Bereichen auf allerhöchstem Level bewegen. Das tue ich aktuell nicht und dafür brauche ich noch ein paar Jahre.“

Dafür hat Rangnick in den vergangenen anderthalb Jahren gleich mehrere Facetten bei Hasenhüttl kennengelernt, von denen er bei seiner Verpflichtung noch nichts wusste. Punkt eins: Dass er so ein guter Klavierspieler ist. Punkt zwei: Dass er auch in anderen Sportarten fit und begabt ist. „Im Golfspielen ist er sensationell, auch ein fantastischer Mountainbikefahrer“, sagt der Sportdirektor und fügt hinzu: "Dass wir hier einen tollen Menschen zum Trainer haben, weiß jeder. Viel erfolgreicher geht es auch nicht.“

Die Vertragsverlängerung von Rangnick am vergangenen Sonntag bis 2021 spielt für den Coach eine wichtige Rolle, bei seinen Überlegungen für die Zukunft. „Er ist der Motor des Vereins. Für einen Trainer gibt es kaum etwas schöneres, als mit Ralf Rangnick zusammenzuarbeiten“, sagte der 50-Jährige. Doch er weiß auch: „Dieses Fußballgeschäft ist sehr kurzlebig. Wie schnell Trainer, die vor zwei, drei Monaten noch auf Händen getragen wurden, kurze Zeit später schon teilweise zu Grabe getragen werden, da ist das eine verdammt lange Zeit, die ich hier noch unter Vertrag bin.“ Auch Sponsor und Red Bull Chef Dietrich Mateschitz soll Rangnick gegenüber verdeutlicht haben, dass er sich die aktuelle Zusammensetzung im Verein noch lange wünschen würde.

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