22. August 2018 / 13:49 Uhr

Coltorti beendet Karriere bei RB Leipzig und bekommt ein Abschiedsspiel

Coltorti beendet Karriere bei RB Leipzig und bekommt ein Abschiedsspiel

Anne Grimm
Fabio Coltorti wird nicht mehr ins Tor zurückkehren.
Fabio Coltorti wird nicht mehr ins Tor zurückkehren. © GEPA Pictures
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Fabio Coltorti hängt seine Fußballschuhe an den Nagel. Nach sechs Jahren bei RB Leipzig will sich der Torhüter nun mehr um seine Familie in Spanien kümmern.

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Leipzig. Neun Tage vor Transferschluss hat Ralf Rangnick am Mittwoch bei einer Personalie für absolute Klarheit gesorgt: Fabio Coltorti beendet seine Fußballerkarriere, hört nach sechs Jahren bei RB Leipzig auf. Der 37-Jährige will sich wieder mehr um seine in Marbella lebende Frau sowie Tochter kümmern.

DURCHKLICKEN: Fabio Coltorti bei RB Leipzig

2012 Juni: Interview nach der ersten Trainingseinheit mit RB Leipzig Zur Galerie
2012 Juni: Interview nach der ersten Trainingseinheit mit RB Leipzig ©
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Rangnick hatte sich zuletzt zweimal mit dem Keeper getroffen, der mit RB Leipzig drei Aufstiege von der Regionalliga bis in die Bundesliga feierte. Der Coach erklärt: „Nach Rücksprache mit der Familie hat er sich entschlossen, seine Karriere zu beenden. Er spürt, dass er nun zu Hause noch mehr gebraucht wird.“ Wie bereits Dominik Kaiser soll Coltorti ein Abschiedsspiel bekommen, versicherte der Sportdirektor. Geplant ist die Partie derzeit für Sonntag, den 19. Mai 2019, nach dem letzten Saisonspiel bei Werder Bremen. Es wäre ein würdiger Abschied, zum Vereinsgeburtstag und zehn Jahre nach der Gründung von Rasenballsport Leipzig.

Coltortis Vertrag war Ende Juni ausgelaufen. Er galt als Ersatzkandidat, falls in diesem Sommer noch ein Keeper den Verein verlässt. Die Zukunft von Marius Müller, derzeit dritter Torhüter hinter Peter Gulacsi und Yvon Mvogo ist weiterhin offen. Der 25-Jährige reist am Mittwoch mit zum Playoff-Spiel in der Ukraine, ein Wechsel ist allerdings nicht ausgeschlossen. „Er weiß, dass wir ihn gerne behalten wollen, aber es gilt auch die Sichtweise des Spielers zu akzeptieren und ob sich noch ein Verein meldet, bei dem er mehr Spielpraxis bekommen würde“, sagte der RB-Coach und Sportdirektor.

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