Deutschland spielt beim Confed Cup im Halbfinale gegen Mexiko. Wir zeigen, wie die DFB-Elf die Mexikaner knacken will. Deutschland spielt beim Confed Cup im Halbfinale gegen Mexiko. Wir zeigen, wie die DFB-Elf die Mexikaner knacken will. © imago/Montage
Deutschland spielt beim Confed Cup im Halbfinale gegen Mexiko. Wir zeigen, wie die DFB-Elf die Mexikaner knacken will.

Confed Cup: So will Deutschland Mexiko im Halbfinale knacken!

Die deutsche Nationalmannschaft trifft im Halbfinale beim Confed Cup am Donnerstag auf die Mexikaner. Der SPORTBUZZER zeigt: So will die DFB-Elf Mexiko knacken!

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Jetzt hat auch das Team realisiert, was es bisher beim Confed Cup in Russland geschafft hat. Am Donnerstag (20 Uhr, ARD) spielt die deutsche Fußballnationalmannschaft in Sotschi gegen Mexiko um den Einzug ins Finale von St. Petersburg (Sonntag). Das sei schon mehr, als man „vielleicht hätte erwarten können“, sagt Teammanager Oliver Bierhoff. Aber: Die zusammengewürfelte Perspektivtruppe ist innerhalb kürzester Zeit eine Einheit geworden – und will mehr. Sie will ins Endspiel, will auch die Mexikaner knacken. Mittelfeldspieler Emre Can: „Jeder freut sich darauf. Wir haben die große Chance, ins Finale zu kommen. Wir werden top vorbereitet in das Spiel gehen und alles reinhauen.“ Kampfansage gegen die Mittelamerikaner – so will das DFB-Team die Mannschaft um den Leverkusener Chicharito besiegen.

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Mit ihrer Widerstandsfähigkeit

In der Gruppe gegen Chile (1:1) und Kamerun (3:1) hatte die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw speziell in den Anfangsphasen arge Probleme, fing sich danach aber und hat schnell gelernt, auch in unangenehmen Phasen zu bestehen. Lars Stindl (bislang zwei Turniertore) dazu: „Widerstandsfähigkeit war ein wichtiges Thema. Wir haben eine sehr junge Mannschaft, die sich auch mit Dingen, die nicht nach Plan laufen, auseinandersetzen muss und kann. Das war ein wichtiger Faktor auch für den Bundestrainer – zu sehen, dass wir das können.“ Gegen Mexiko dürfte diese Fähigkeit wieder gefragt sein, Stindl beschreibt den Gegner als eine „physisch starke und schnelle Mannschaft mit einem guten Umschaltspiel“. Ob es schon kribbelt vor dem Auftritt am Donnerstag? „Ja, natürlich“, sagt Stindl. Und „wir sind jetzt auch als Mannschaft so weit, sagen zu können, dass es etwas Besonderes ist, hier, bei so einem Turnier, in ein Finale kommen zu können.“ Der Gladbacher wittert also eine Chance.

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Dank des internen Konkurrenzkampfes

Löw-Lehrling und Sturmlegende Miroslav Klose, der aktuell als eine Art Trainerpraktikant dabei hilft, die DFB-Offensive gefährlicher zu machen, erklärt, wie der Konkurrenzkampf innerhalb der Russland-Reisegruppe zu guten Leistungen anstachelt. „Spieler sind auch mal ein paar Tage beleidigt, wenn sie nicht spielen. Dann müssen sie im Training wieder die Leistung bringen – dass man dann irgendwann nicht mehr an ihnen vorbeischauen kann.“ Und Klose erklärt, wie das Trainerteam arbeitet. „Wenn ich was sehe, dann unterhalten wir uns und hinterfragen, was wir im nächsten Spiel wollen und was die Jungs noch besser machen können. Anhand von Videos zeigen wir ihnen, wie wir es uns wünschen – und sie es dann im Spiel gemacht haben.“

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Dank der kleinen Erfolgswelle

„Diese Erfolgserlebnisse, die wir gesammelt haben, auch im ersten Spiel gegen Australien (3:2), tragen natürlich zur Sicherheit bei, zu unserem allgemeinen Auftreten“, sagt Stindl, der das Mannschaftsgefüge trotz der Konkurrenzsituation als sehr homogen beschreibt. „Jeder Spieler hat das Gefühl, gebraucht zu werden. Das sind so kleine Dinge, die sich fügen. Primär natürlich auf dem Platz – aber auch außerhalb des Platzes. Dazu kommt der kommunikative und respektvolle Umgang miteinander. Momentan fühlt sich das sehr gut an.“

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Mit der taktischen Variabilität

Löw lässt beim Confed Cup gern eine Dreierkette in der Abwehr ran, die zur Viererkette anwachsen kann und aus der die deutschen Offensivbemühungen gestartet werden können. Verteidiger Niklas Süle über die Vorteile der Drei-Mann-Abwehr: „Wer außen in der Dreierkette spielt, kann weiter nach vorne durchschieben.“ Ob es gegen Mexiko wieder so kommt, weiß Süle noch nicht. Die genaue Absprache „machen wir immer unmittelbar vor dem Spiel“. Allgemein ist er „relativ überrascht, dass das hier so gut klappt“ mit der Dreierkette. „Weil wir das eigentlich nicht groß trainiert haben und der Herr Löw das auch nicht immer gespielt hat – sondern oft mit der Viererkette.“

Mit Henrichs Tipp

Den Mexikaner Chicharito kennt der deutsche Youngster Benjamin Henrichs bestens – beide spielen in Leverkusen zusammen. Vor dem Turnier hätten beide gehofft, „dass wir gegeneinander spielen“, sagt Henrichs. „Jetzt ist das der Fall – und ich hoffe, dass wir weiterkommen.“ Ein Tor hat Chicharito in Russland schon geschossen, sein möglicher Gegenspieler am Donnerstag ist Joshua Kimmich, dem Henrichs Folgendes für das Duell mit dem Mexikaner mit auf den Weg gibt: „Ich würde ihm raten, direkt bei der Ballannahme eng an ihm dran zu sein. Weil wenn er sich dreht, ist es schon schwer, gegen ihn zu spielen. Und man darf ihn vor allem nicht zum Abschluss kommen lassen.“ Dass Kimmich die Nase deutlich vorn hat vor Henrichs mit Blick auf die Besetzung der rechten Abwehrseite, stört den jungen Leverkusener nicht. „ Es gibt Schlimmeres, als als 20-Jähriger bei der deutschen Nationalmannschaft auf der Bank zu sitzen“, sagt er. Noch so ein Beweis für die gute Stimmung ins Löws Confed-Team.

Chicharito spielt bei Bayer Leverkusen. Chicharito spielt bei Bayer Leverkusen. © imago
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