16. September 2018 / 12:37 Uhr

Cool im Interview, erfolglos an der Torwand: So lief Schmadtkes Sportstudio-Auftritt

Cool im Interview, erfolglos an der Torwand: So lief Schmadtkes Sportstudio-Auftritt

Andreas Pahlmann
Schmadtke im ZDF-Sportstudio
Schmadtke im ZDF-Sportstudio
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Jörg Schmadtke war im ZDF-Sportstudio. In unseren ZDF-Videoclips gibt's eine ganze Reihe von Aussagen über den Sport-Geschäftsführer des VfL Wolfsburg, die im TV nicht zu sehen waren.

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Drei Spiele, sieben Punkte, keine Niederlage - klar, dass der Top-Start des VfL Wolfsburg in die neue Saison im Gespräch von Moderator Sven Voss mit Schmadtke das große Thema war. Die gute Form des Team läge, so Schmadtke, auch an der Fitness: "Die Vorbereitung war sehr anstrengend, sehr intensiv, wir haben den Magath-Hügel wieder aktiviert." Die Frage, ob er da selbst mitlaufe, amüsierte den Ex-Torwart: "Ich schaue mir das von außen an und habe meinen Spaß."

Der gute Start und der offenkundige Mentalitätswandel der Mannschaft haben zudem auch viel mit Bruno Labbadia zu tun: „Der Trainer lebt viele Dinge vor. Er ist von morgens bis abends auf dem Gelände und das nehmen die Spieler natürlich wahr.“ Mit dem sportlichen Erfolg soll auch die Begeisterung in Wolfsburg zurückkommen. Schmadtke: „Wir müssen die Zuschauer wieder zurückgewinnen und emotionalisieren, sodass sie wieder den Weg ins Stadion finden. Wir hatten heute 25.000 Zuschauer in der Arena – das ist deutlich zu wenig." Aber Besserung sei in Sicht: "Emotionale Momente entstehen durch Spiele wie gegen Berlin oder Schalke. Deshalb gehen die Leute ins Fußballstadion.“

Rückläufige Zuschauer-Zahlen sind allerdings ein Trend der gesamten Liga. „Das Produkt Bundesliga war in der Vergangenheit nicht immer top. Dazu kommt die schlechte Weltmeisterschaft der Nationalmannschaft. Wir sind alle dazu aufgefordert, dieses Produkt zu verbessern", so Schmadtke. "Dazu müssen wir wieder mehr Spannung in die Tabelle bringen. Wir sind alle dazu aufgefordert, die Bayern zu jagen. Dennoch müssen wir uns alle so realistisch einstufen, dass wir am Ende ein vernünftiges Niveau erreichen.“

Dass aber ausgerechnet der VfL dank der VW-Unterstützung erster Bayern-Jäger sein könne, sei falsch. "Die Bedingungen in Wolfsburg sind sehr gut, aber wir leben nicht im Schlaraffenland", so Schmadtke gewohnt cool. Man könne trotz VW nicht jede Idee umsetzen. Grundsätzlich aber wolle ja jede Mannschaft jedes Spiel gewinnen - "und wenn jeder jedes Spiel gewinnen will, dann will ja auch jeder Meister werden..."

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An der Torwand lief es dann nicht so gut für Schmadtke - er traf gar nicht, während  Kandidat Fabian Herrmann vom Verbandsligisten Offenburger FV gleich dreimal erfolgreich war. "Vielleicht", so Schmadtke schmunzelnd, "sollten wir dem Jungen einen Vertrag geben".

Mehr Videos zum Schmadtke-Auftritt im Sportstudio gibt es hier:

Schmadtkes Sportstudio-Premiere 1993 mit Dieter Kürten

Querkopf Schmadtke im Porträt

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