Ralf Müller Noch ist Ralf Müller, der Staffelleiter im Kreis Osterholz, relativ entspannt. Allerdings gibt er zu bedenken, dass das Meldefenster bezüglich Nachholspiele kaum Spielraum lässt. © Reiner Tienken
Ralf Müller

"Da haben wir keinen Einfluss"

Staffelleiter Ralf Müller über die Probleme bei der Terminierung von Nachholspielen

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Die Spiel können nicht zu einem Großteil nicht so ausgetragen werden, wie sie angesetzt wurden. Wie dem Problem Herr werden? Redakteur Tobias Dohr sprach mit Ralf Müller, dem Staffelleiter der Kreisliga Osterholz.

Herr Müller, sind Sie angesichts der derzeitigen Wetterlage eigentlich froh, dass die Kreisliga Osterholz in diesem Jahr nur aus 15 Teams besteht?

Ralf Müller: Das ist mit Sicherheit kein Nachteil.

Es könnte in diesem Jahr aber trotzdem knapp werden mit den Terminen, oder?

Aktuell bin ich da noch relativ entspannt. Der Großteil der Nachholspiele wird unter der Woche ausgetragen. Bei einigen Partien aus der Hinrunde können wir sogar noch das Heimrecht spontan tauschen. Von dieser Möglichkeit werde ich auch sicher mal Gebrauch machen. Grundsätzlich dürfen die Vereine aber alleine entscheiden, ob gespielt werden kann, oder nicht. Jeder Verein hat dann bis zum Mittwochabend nach der Absage Zeit, einen neuen Termin vorzuschlagen. Aber wenn sich die Vereine bis Donnerstagfrüh nicht gemeldet haben, setze ich selbst einen neuen Termin an.

Der SV Komet Pennigbüttel II hat bereits jetzt für den März acht angesetzte Punktspiele.

Ja, aber das sind ein Stück weit auch selbst gemachte Leiden. Einige Termine sind aus der Hinrunde, hätten also bei der Staffelbörse kostenlos verlegt werden können. Wenn die
Vereine nicht auf mich zukommen, kann ich auch nichts verlegen. Und grundsätzlich muss ich selbst darauf achten, dass nach hinten noch etwas Luft ist. Auch im März und April können noch Schlechtwetterphase kommen, dann brauche ich auch noch freie Termine im Mai. Deshalb werden die Spiele, sofern sich die Vereine nicht selbst rühren, erst mal zu
Beginn der Spielzeit angesetzt. So kommen dann acht Spiele im März zustande.

Warum wird denn nicht die Saison um zwei Wochen in den Juni hinein verlängert?

Weil das Meldefenster für die Saison 2018/2019 am 6. Juni schließt. Bis dahin muss klar sein, wer in der neuen Spielzeit wo spielt. Und deshalb ist das Wochenende 26./27. Mai
der letzte mögliche Spieltag für den Ligabetrieb. Und danach kommen dann ja auch noch die Relegationsspiele.

Aber kann man den Meldetermin für die neue Saison nicht auch einfach nach hinten schieben?

Der wird ja vom DFB beziehungsweise vom NFV entsprechend vorgegeben. Da haben wir als Kreisverband Osterholz überhaupt keinen Einfluss drauf. Grundsätzlich wäre es aber ja so: Wir verschieben die Saison um zwei Wochen nach hinten, dann kommt noch die Relegation. Dann wäre die Saison erst Ende Juni vorbei. Wir müssen aber Anfang August zwangsläufig wieder mit dem Spielbetrieb beginnen, sonst kommen wir bis Weihnachten überhaupt nicht hin. Und fast alle Trainer möchten ja gerne auch sechs Wochen Vorbereitungszeit im Sommer haben. Aber wann soll diese Vorbereitung noch stattfinden, wenn die Saison bis Ende Juni läuft? Und ein paar Wochen Pause müssen im Sommer schon sein. Nicht zuletzt, damit sich die Vereine auch mal in Ruhe um die Plätze kümmern können.

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