16. September 2018 / 12:59 Uhr

„Da kannst du kein Glücksrad drehen“: Kampl, Effenberg, Reif – der „Doppelpass“ diskutiert über Strafen

„Da kannst du kein Glücksrad drehen“: Kampl, Effenberg, Reif – der „Doppelpass“ diskutiert über Strafen

Redaktion Sportbuzzer
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Diskutierten im <i>Sport1</i>-„Doppelpass“: Kevin Kampl, Stefan Effenberg und Marcel Reif (v.l.). 
Diskutierten im Sport1-„Doppelpass“: Kevin Kampl, Stefan Effenberg und Marcel Reif (v.l.).  © Imago-Montage
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Mitte der Woche wurde bekannt, dass bei RB Leipzig einige Verfehlungen der Profis durch das Drehen an einem „Glücksrad“ sanktioniert werden. Darüber diskutierten Kevin Kampl, Stefan Effenberg und Marcel Reif am Sonntag beim „Doppelpass“. 

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Eine kuriose Meldung aus Leipzig sorgte in dieser Woche für Diskussionsstoff: Beim Bundesligisten RB Leipzig werden die Konsequenzen für ein Fehlverhalten teilweise durch das Drehen an einer Art „Glücksrad“ bestimmt.

In der Kabine steht ein Spinning-Wheel. „Dort sind Felder mit verschiedenen Strafen aufgeführt“, sagte RB-Trainer Ralf Rangnick im Interview mit der Sport Bild. „Da sind zum Beispiel Felder aufgeführt wie drei Stunden Arbeit im Fanshop.“ Die Spieler müssen am Rad drehen und dann die entsprechende Strafe ableisten.

Dieses Thema wurde am Sonntag auch im Sport1-„Doppelpass“ angesprochen. Was dann folgte war eine interessante Diskussion. Bringt ein solcher Umgang mit Fehlverhalten ein Team weiter?

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Experte Marcel Reif findet, dass das „Glücksrad“ eine gute Idee ist, weil Geldstrafen bei Profifußballern nicht wirklich fruchten. Doch er glaubt auch, dass „man einen Aubameyang oder Dembélé mit drei Stunden Arbeit im Fanshop nicht diszipliniert hätte“.

Auch Kevin Kampl, der selbst für Leipzig spielt, war Teil der Talkrunde. Er erklärte, dass nicht alle Folgen bei Fehlverhalten so geregelt sind. „Wir haben auch hohe Geldbeträge, die bezahlt werden müssen. Wenn du beispielsweise nicht zum Training kommst, dann zahlst du auch. Da kannst du kein Glücksrad drehen.“ Doch erreichen Geldstrafen bei den gut verdienenden Fußballern den gewünschten Effekt?

„Das waren auch schon mal 10.000 Mark“

Ex-Fußballer Stefan Effenberg erinnerte sich an seine aktive Zeit zurück: „Das Schlimmste war es immer, wenn du nicht spielen durftest. Doch wenn man über Bayern München spricht, dann waren das damals auch schon 10.000 Mark, die du zahlen musstet. Das waren dann schon empfindliche Strafen, die auch einem Fußballer wehtun.“

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