Sebastian Blank Erzielte in der abgelaufenen Kreisligasaison 32 Tore: Sebastian Blank (r.). © Oliver Schwandt
Sebastian Blank

HSV-Fortuna-Angreifer Sebastian Blank: „20 Treffer traue ich mir noch zu“

Kreisoberliga Dahme/Fläming: Sebastian Blank vom HSV Fortuna geht mit 39 Jahren noch in der Kreisoberliga auf Torjagd.

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„Solange ich den deutlich jüngeren Verteidigern immer noch weglaufe, werde ich auch weiterhin Fußball spielen“, sagt Angreifer Sebastian Blank, der mit 39 Jahren zusammen mit seinen Teamkollegen vom Aufsteiger HSV Fortuna Friedersdorf-Gussow in der kommenden Spielzeit in der Dahme/Fläming-Liga auf Torejagd gehen wird. Auch HSV-Coach Tobias Rath weiß um die Qualitäten seines „Oldies“ im Team: „Sebastian ist ein echter Vollblutstürmer, der genau weiß, wo die Kiste steht. Ich denke, er wird auch in der Kreisoberliga seine Tore machen, davon bin ich felsenfest überzeugt. Aber auch nicht nur auf dem Platz gibt Sebastian alles für den Verein. Er ist in jeder Situation Ansprechpartner für die jüngeren Spieler in meiner Mannschaft, denen er sehr gerne mit Rat und Tat zur Seite steht.“

Blank brennt schon richtig dem Saisonstart entgegen, der am Sonntag, dem 20. August, um 15 Uhr für den HSV Fortuna Friedersdorf-Gussow mit einem Auswärtsspiel beim MSV Zossen vollzogen wird. „Da müssen wir gleich bei einem Titelfavoriten antreten“, weiß der gebürtige Berliner im Vorfeld dieser Partie zu berichten, „aber ich denke, wenn wir dort unsere Leistung abrufen können, dann werden wir nicht komplett chancenlos sein. Aber mit der Begegnung in Zossen wissen wir gleich, was uns in der Kreisoberliga Woche für Woche erwarten wird. Freiwillig wird uns in dieser Liga keine Truppe die Punkte schenken wollen.“

​Sebastian Blank: "Wird für die gegnerischen Abwehrspieler nicht einfach werden"

Die Vorbereitung lief für das Fortuna-Team sehr optimal. Unter anderen konnten in Testpartien der Ludwigsfelder FC II mit 8:1 und der SV Frankonia Wernsdorf II mit 6:0 besiegt werden. Die letzten beiden Begegnungen gegen Frankonia II und dem FSV Eintracht Königs Wusterhausen verpasste Blank aufgrund einer Kehlkopfentzündung. „Alles halb so schlimm, gegen Zossen bin ich auf alle Fälle wieder mit dabei“, so der HSV-Angreifer, der am 1. September eine Ausbildung zum Erzieher in Fürstenwalde beginnt. „Die Arbeit mit Kindern hat mit schon immer viel Spaß bereitet, deshalb habe ich mich noch im hohen Alter für diesen Beruf entschieden.“

Um in der Kreisoberliga eine gute Rolle zu spielen, wurde der Kader von Fortuna in der Sommerpause richtig verstärkt. Mit Michael Kaufmann (Kablow-Ziegelei) und den beiden Polen Lukas Piasecki und Maciej Adrian Hofman (beide SV Frankonia Wernsdorf) konnte das Team qualitativ richtig aufgepeppt werden. „Mit Kaufmann haben wir jetzt einen echten Spielmacher, der mich noch mehr mit präzisen Bällen füttern kann“, erzählt Blank, „aber besonders gespannt bin ich auch auf Hofman, der ja so wie ich ein waschechter Stürmer ist. Ich denke, wenn wir beide gut zusammen harmonieren, dann wird es für die gegnerischen Abwehrspieler nicht einfach werden, gegen uns beide optimal zu verteidigen.“

​Hälfte der Ablöse aus eigener Tasche gezahlt

In den vergangenen Jahren gab es kaum eine Saison, in der Blank weniger als 30 Tore geschossen hat. Das es schwer wird, diese Quote auch in der Kreisoberliga zu erreichen, ist ihm klar: „Eine genaue Zahl, wie viele Buden ich in der kommenden Saison schießen werde, habe ich nicht im Kopf. 20 Treffer traue ich mir noch zu. Priorität hat für mich aber der Klassenerhalt. In unserer Truppe steckt soviel Potenzial und Qualität, deshalb glaube ich sogar, ist ein einstelliger Tabellenplatz für uns drin“, ist sich der 39-Jährige sicher.

Mit vier Jahren hatte er bei Empor Berlin mit dem Kicken begonnen. Als er in Friedersdorf eine Freundin kennenlernte und zu dieser zog, meldete sich Blank am 13. Juli 2006 bei damaligen SV Fortuna Friedersdorf an. Richtig Probleme gab es bei den Ablöseforderungen vom SV Empor Berlin. „Die forderten 500 Euro für ihn“, erinnert sich Nachwuchstrainer Klaus-Dieter Henkel an die Transferverhandlungen mit den Hauptstädtern, „Sebastian wollte aber unbedingt bei uns spielen und zahlte deshalb 250 Euro aus eigener Tasche, um die sofortige Freigabe zu erhalten. Er ist ein toller Sportsmann, denn so eine Aktion hätte sicherlich nicht jeder Fußballer in der heutigen Zeit gemacht.“

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