21. August 2017 / 16:06 Uhr

Kreisoberliga Dahme/Fläming: Spezialauftrag für David Schröder

Kreisoberliga Dahme/Fläming: Spezialauftrag für David Schröder

Sport Lucki
Twitter-Profil
Jüterboger Torjubel nach dem 1:0 durch Kevin Foller gegen Eintracht Miersdorf/Zeuthen II
Jüterboger Torjubel nach dem 1:0 durch Kevin Foller gegen Eintracht Miersdorf/Zeuthen II. © Frank Neßler
Anzeige

Kreisoberliga Dahme/Fläming: Jüterboger Mittelfeldmann spult zum Saisonstart ein großes Laufpensum ab

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Aus Anlass der offiziellen Eröffnung der Saison 2017/18 durch den Fußballkreis-Vorsitzenden Bodo Konrad und Staffelleiter Lutz Lehmann gab es in Jüterbog zunächst Blumen. Anschließend rollte der Ball.

Viktoria Jüterbog – Eintracht Miersdorf/Zeuthen II 1:0 (1:0). Die Gastgeber starten toremäßig verhalten in die Saison. Den Treffer des Spiels besorgte Kevin Foller (12.). Gute Vorarbeit dafür leistete David Schröder, der energisch den Ball eroberte und für den Torschützen auflegte. In der zweiten Halbzeit erhöhten die Gäste den Druck. Die Jüterboger Abwehr ließ jedoch kaum etwas zu. „Ein schwer erkämpfter Arbeitssieg“, erklärte Viktoria-Trainer Rigo Totsche. Er hob einen Fußballer seiner Elf hervor. „David Schröder bekam vor dem Spiel von mir einen Spezialauftrag. Er hat ihn mit einer enormen Laufleistung sehr gut erfüllt“, sagte Totsche. Der Viktoria-Mittelfeldmann sollte nach hinten absichern und nach vorne Akzente setzen, was ihm mit seinem Assist zum Tor des Spiels gelang.

KSV Sperenberg – BSC Preußen Blankenfelde-Mahlow II 2:1 (1:0). Gelungener Einstand für das neue KSV-Trainerteam um Michael Schmidt. Stefan Roch (20.) per Foulelfmeter und Andre Schmeling (78.) stellten die Weichen auf Sieg. Die zweite BSC-Vertretung spielte gut mit, doch dem Team fehlte es an Durchschlagskraft. Der Anschlusstreffer von Robin Heise (87.) leitete eine spannende Schlussphase ein. Die Gäste warfen alles nach vorn. Für die Hausherren gab es Platz zum Kontern. Tore fielen keine mehr.

Grün-Weiß Großbeeren – Blau-Weiß Schenkendorf 5:2 (2:1). Die Überlegenheit der Platzherren führte früh zum 1:0 durch Kotaiba Alobaido (9.). Auch der überraschende Ausgleich von Max Höhne (16.) brachte Großbeeren nicht vom Weg ab. Alobaido (18.) besorgte postwendend die erneute Führung. In der zweiten Halbzeit sorgten Philipp Stephan (54., 75.) und Rene Karnopp (59.) für klare Verhältnisse. „Fünf Tore meiner Mannschaft in einem Spiel sind sehr erfreulich“, sagte Grün-Weiß-Trainer Ronald Schäfer, „bei der Entstehung der Gegentore war zu sehen, dass wir uns noch am Anfang der Saison befinden.“ Sein Gegenüber, Blau-Weiß-Coach Sven Colberg, erklärte: „Das zweite Gegentor war ein bisschen der Knackpunkt. Meine Mannschaft hat sich aber nie aufgegeben. Das macht mit Hoffnung für die kommenden Aufgaben.“

MSV Zossen – Heideseer SV Fortuna 5:2 (2:0). „Eine kompakte Leistung meiner Mannschaft, jeder hat seinen Job erledigt“, freute sich MSV-Trainer Sven Schröder nach der Partie gegen Aufsteiger Heidesee. Vor 76 Zuschauern schwang seine Mannschaft auf dem Sportplatz in Dabendorf das Zepter. Der sehr auffällige Domenic Engel (13.) erzielte das 1:0. Angriffe über die Flügeln brachten ständig Gefahr. So auch beim 2:0, als HSV-Fußballer Florian Henkel (43.) einen flachen scharfen Pass ins eigene Tor lenkte. Jimmy Nix (69.) erzielte im zweiten Abschnitt das 3:0. Dennoch nahm die Partie Fahrt auf. Als Constantin Wodrich (70.) das 3:1 erzielte, überschlugen sich die Ereignisse. Aus abseitsverdächtiger Position fiel das 4:1, Engel (72.) war wieder der Torschütze. HSV-Neuzugang Maciej Adrian Hofmann (77.) verkürzte noch einmal für die Fortuna. Er nutzte einen Bock in der MSV-Hintermannschaft, schnappte sich den Ball und überwand David Heners im zweiten Versuch. „Der HSV gab nie auf, die Partie war fair und das Schiedsrichtergespann machte gute Arbeit“, lobte MSV-Coach Schröder den Gegner und die Unparteiischen. James Czesky (86.) beendete eine torreiche Begegnung mit einem Freistoßtor.

Kreisoberliga Dahme/Fläming: Die Mannschaft des Tages vom ersten Spieltag.
Kreisoberliga Dahme/Fläming: Die Mannschaft des Tages vom ersten Spieltag. © Screenshot
Anzeige

FSV Admira – SV Teupitz/Groß Köris 3:1 (0:0). Mit der wohl am stärksten besetzten Auswechselbank der jüngeren Vergangenheit sicherten sich die Hausherren erste Saisonpunkte. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte gingen die Gäste zunächst in Führung. Houzeifi Abdoulaye (56.) traf sehenswert von der Strafraumgrenze aus. Nur zwei Minuten später glich Andre Hönow (58.) aus. Vorlagengeber Stefan Sommerfeld (63.) reihte sich dann selbst in die Torschützenliste ein. Das Endstand stellte Marvin Preuß (84.) per Foulelfmeter her.

Ludwigsfelder FC II – SG Schulzendorf 4:0 (2:0). Sichtlich zufrieden ist der neue LFC-Reservecoach Noro Schwarz mit dem Auftritt seiner Mannschaft zum Saisonstart. Die Gäste kamen nie zur Entfaltung. Mit Julian Bosnjak (10., 58.) und Christian Mewes (38., 49.) hatten die Ludwigsfelder zwei Doppeltorschützen in ihren Reihen.

SV Rangsdorf – Fichte Baruth 4:0 (1:0). Bitterer Saisonstart für Aufsteiger Baruth, der mit Personalproblemen ins Spiel ging. Als dann noch Fichte-Abwehrspieler Robert Lehmann nach Notbremse kurz vor Ende der ersten Halbzeit vom Feld musste, brach der Neuling ein. Manuel Sprenger (40.) hatte kurz zuvor die Hausherren in Führung gebracht. Toni Stettnisch (47.), Lukas Walter (73.) und Christian Donath (87.) sind die weiteren Rangsdorfer Torschützen.

SV Waßmannsdorf – Blau-Weiß Dahlewitz 0:0. Zwei starke Torhüter drückten der Partie ihren Stempel auf. Sowohl Tim Augat (Waßmannsdorf) als auch Robin Tolzin (Dahlewitz) verhinderten mit Glanztaten eine Niederlage für ihr Team. „Ich glaube, mit dem 0:0 sind beide Mannschaften zum Saisonauftakt gut bedient“, sagte Blau-Weiß-Trainer Dirk Kasprzak. Sein SV-Amtskollege Christian Schneemann sah das Spiel ähnlich.

Gehen mit einem kleinen Kader in die Saison 2017/18: Die Kicker von Blau-Weiß Schenkendorf. Zur Galerie
Gehen mit einem kleinen Kader in die Saison 2017/18: Die Kicker von Blau-Weiß Schenkendorf. © Verein/Oliver Schwandt/Mathias Seeger
Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Brandenburg
Sport aus aller Welt