28. August 2017 / 17:13 Uhr

Dahme/Fläming-Liga: Zossen mit Arbeitssieg

Dahme/Fläming-Liga: Zossen mit Arbeitssieg

Oliver Schwandt
Zossen-Akteur Tom Franke (M.) im Zweikampf mit Philipp Wernitz (l.) und Christoph Schuffenhauer vom SV Teupitz/Groß Köris.
Zossen-Akteur Tom Franke (M.) im Zweikampf mit Philipp Wernitz (l.) und Christoph Schuffenhauer vom SV Teupitz/Groß Köris. © Oliver Schwandt
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Dahme/Fläming-Liga: MSV 07 kommt in der Fußball-Kreisoberliga zu einem 3:2-Erfolg beim SV Teupitz/Groß Köris.

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Nach dem zweiten Spieltag in der Kreisoberliga konnten nur die Mannschaften vom Ludwigsfelder FC II, vom FSV Admira 2016 und vom MSV Zossen die Maximalausbeute von sechs Zählern einfahren. Am Tabellenende warten die Teams vom SV Teupitz/Groß Köris, vom Aufsteiger SV Fichte Baruth, vom BSC Preußen 07 II und von der SG Schulzendorf noch auf ihren ersten Punktgewinn.

SV Fichte Baruth – Ludwigsfelder FC II 2:3 (0:2): Nach 28 Spielminuten sahen die 70 Zuschauer die 1:0-Führung für die Brandenburgliga-Reserve, die Elias Lüttke erzielte. Noch vor dem Seitenwechsel erhöhte Julian Bosnjak auf 2:0 (37.). Im zweiten Spielabschnitt fand der Aufsteiger deutlich besser in die Partie und wurde für sein ständiges Anrennen auf das Gästetor auch belohnt. Niklas Teschner markierte nach genau einer Stunde den 1:2-Anschlusstreffer. Sechs Minuten später stellte erneut Bosnjak den alten Abstand wieder her. Mehr als das 2:3 durch Heiko Haustein gelang Fichte jedoch nicht mehr (90 + 1). „Es war das vorher erwartet schwere Spiel“, sagte Gästecoach Noro Schwarz, „mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit der Spielweise meines Teams aber nicht.“

SG Schulzendorf – FSV Admira 2016 0:3 (0:1): In einer ausgeglichenen ersten Hälfte nutzte Stephan Peter Schaller gleich die erste Möglichkeit zur 1:0-Führung aus (3.). In der Folgezeit bestimmten die Gäste eindeutig die Szenerie auf dem Rasen, die Hausherren hatten bis zur 40. Spielminute nicht eine klare Tormöglichkeit zu verzeichnen. Im zweiten Durchgang gelang André Hönow mit einem verwandelten Foulstrafstoß das 2:0. Fünf Minuten vor dem Abpfiff erhöhte Leon Paschke auf 3:0. „Es war wie bereits am ersten Spieltag eine sehr gute Leistung meiner Mannschaft“, freute sich Admira-Coach Stefan Eggert über den zweiten Dreier in Folge, „mit dem Start in die neue Spielzeit bin ich sehr zufrieden, obwohl ich ganz genau weiß, dass noch viel Arbeit vor uns liegt.“

SV Teupitz/Groß Köris – MSV Zossen 2:3 (2:2): Die 60 Zuschauer sahen eine rassige Partie, in der die Gäste bereits nach 16 Minuten durch zwei Treffer von Domenic Engel mit 2:0 in Front lagen. Nach vor dem Seitenwechsel gelang den Hausherren ebenfalls durch einen Doppelpack von Sebastian Rödiger der 2:2-Pausenstand. Der dritte Treffer des MSV, den wiederum Engel mit einem verwandelten Strafstoß erzielte (49.), brachte SV-Coach Dennis Stiehl so richtig auf die Plame, da der Elfmeterpfiff von Schiedsrichter André Mally eine klare Fehlentscheidung war. „Natürlich hatte mein Spieler den MSV-Angreifer am Trikot gezehrt, aber dies geschah einige Meter vor dem Strafraum. Mally erklärte mir nach dem Schlusspfiff, dass er an der Stelle pfeifen musste, an der der Spieler zu Boden gefallen war. Eine unglaubliche Aussage“, so Stiehl, der anschließend noch mit ansehen musste, wie Mally auf der Gegenseite einen klaren Handelfmeter für sein Team nicht gegeben hatte. „Der Schieri hat uns heute um den verdienten Lohn gebracht“. Gästetrainer Sven Schröder äußerte sich nur kurz: „Der Sieg meiner Mannschaft war glücklich.“

Heideseer SV Fortuna – Grün-Weiß Großbeeren 3:0 (0:0): „Es war aus meiner Sicht ein gutklassiges Spiel, in dem viel Tempo vorherrschte“, so HSV-Trainer Tobias Rath nach dem Abpfiff, „alle unsere Tore waren schön herausgespielt. Natürlich ka uns auch zugute, dass wir fast 60 Minuten in Überzahl spielten.“ Für Gästespieler Timo Richter war die Partie bereits nach 32 Minuten vorbei. Erst sah er nach einer halben Stunde wegen eines taktischen Foulspiels von Schiedsrichter Michael Beyes die Gelbe Karte gezeigt, ehe Richter nur 120 Sekunden später wegen eines absichtlichen Handspiels mit Gelb/Rot vom Platz flog. Die Treffer für die HSV-Elf erzielten in Hälfte zwei Christopher Henkel (55.), Sebastian Blank (61.) und Benjamin Herold (89.).

Gehen mit einem kleinen Kader in die Saison 2017/18: Die Kicker von Blau-Weiß Schenkendorf. Zur Galerie
Gehen mit einem kleinen Kader in die Saison 2017/18: Die Kicker von Blau-Weiß Schenkendorf. © Verein/Oliver Schwandt/Mathias Seeger
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SC Blau-Weiß Schenkendorf – KSV Sperenberg 2:1 (0:0): „Lange sah es so aus, als würden wir ein Opfer unserer zahlreich vergebenen Chancen werden“, resümierte Co-Trainer Roy Krecklow, „ich muss der Truppe viel Respekt und Anerkennung zollen, da sie einen Rückstand noch in einen Sieg umwandeln konnte. Der Dreier war am Ende total verdient, darauf lässt sich in den kommenden Partien sicherlich aufbauen.“ Die 54 Zuschauer in Schenkendorf mussten mit ansehen, wie die Gäste durch ein Tor von Dennis Furgol mit 1:0 in Front gingen (54.). Erst in der Schlussphase der Begegnung sicherten sich die Gastgeber durch das 1:1 von Martin Kotzte (79.) und den 2:1-Siegtreffer, den Max Höhne erzielte (85.), noch den nicht mehr für möglich gehaltenen Heimerfolg.

BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow II – SV Waßmannsdorf 0:4 (0:4): Bereits zur Pause stand das Endergebnis fest. Vor 25 Zuschauern trafen für die Gäste jeweils Philipp Göing (4., 14.) und Kevin Köhler (20., 39.) doppelt. Der zweite Treffer von Köhler war dabei äußerst sehenswert, als er von der Mittellinie aus den zu weit vor seinem Kasten stehenden BSC-Keeper Phillip Idler mit einem Heber überwand. „Von den Hausherren war ich sehr enttäuscht“, resümierte Gästecoach Christian Schneemann, „die Elf ist ja gegenüber der Vorsaison überhaupt nicht wiederzuerkennen. Im gesamten Spiel hatte sie gerade einmal drei Torchancen zu verzeichnen. Leider ist es meinem Team in Hälfte zwei nicht gelungen, etwas mehr fürs Torverhältnis zu tun.“

Kreisoberliga Dahme/Fläming 2.Spieltag
Die Mannschaft des Tages am 2.Spieltag © maz sportbuzzer

SV Blau-Weiß Dahlewitz – FC Viktoria Jüterbog 6:0 (4:0): Einen im Vorfeld nicht so zu erwartenden Kantersieg fuhren die Blau-Weißen vor 43 Zuschauern ein. Die Tore für die Mannschaft von Trainer Dirk Kasprzak erzielten gegen eine sehr schwach spielende Gästeelf, bei der Trainer Rigo Totsche sogar ins Tor gehen musste, Niklas Rosenberg (7.), Maximilian Pohl (22., 24.), Benjamin Lehmann (44.) und Nils Endemann (58., 81.). „Gegen einen Liga-Favoriten so hoch zu gewinnen, ist schon ein ganz schönes Brett“, sagte Kasprzak, „wenn ich dazu noch berücksichtige, dass wir eine ziemlich schlechte Chancenverwertung hatten, war das schon ein sehr heißes Ergebnis.“

SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen II – SV Rangsdorf 2:2 (0:1): Keinen Sieger sahen die 38 Zuschauer auf dem Sportplatz Wüstemarker Weg. Die Gäste lagen zur Pause durch den Treffer von Toni Stettnisch mit 1:0 in Front (24.). Nach dem Seitenwechsel gelang Marcus Dittrich für die Eintracht der 1:1-Ausgleichstreffer (57.). Als erneut Stettnisch das 2:1 für seine Farben erzielte (68.), sah es lange nach einem dreifachen Punktgewinn für den SVR aus. Erst fünf Minuten vor dem Abpfiff konnte Michael Fischer das viel umjubelte 2:2 markieren.

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