Post-Kapitän Rico Hundeck (links) versucht, Rotation Dresdens Torwart Jens Ulrich zu überwinden. Post-Kapitän Rico Hundeck (links) versucht, Rotation Dresdens Torwart Jens Ulrich zu überwinden. © Steffen Manig
Post-Kapitän Rico Hundeck (links) versucht, Rotation Dresdens Torwart Jens Ulrich zu überwinden.

Dämpfer für den TSV Rotation Dresden im Spiel gegen Post SV Dresden

Sparkassenoberliga: Verfolger Blau-Weiß Zschachwitz bezwingt Helios mit 3:0

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Dresden. Drei Spieltage vor dem Saison-Halali musste Rotation im Kampf um den Staffelsieg einen Dämpfer einstecken. Gegen Post gab es nach einer 2:0-Führung nur ein 2:2-Remis. Trainer Stefan Zock hatte zuvor seine Spieler noch gewarnt: „Wir haben zwar einen beruhigenden Vorsprung auf Zschachwitz, aber Stadtmeister und damit Aufsteiger in die Landesklasse sind wir noch nicht. Jeder Gegner macht gegen uns noch einmal zusätzliche Kräfte frei, das hat man heute gegen Post deutlich gesehen.“

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Der Tabellen-Zweite Zschachwitz kam gegen Helios zu einem 3:0-Erfolg. Das Ergebnis sieht deutlicher aus, als es der Spielverlauf war. Selbst Blau-Weiß-Coach Jürgen Fischer brach für den Gegner eine Lanze: „In der ersten Halbzeit war Helios klar besser. Da hätten sie führen müssen. Nach der Pause haben sie sich mit einem Platzverweis selbst geschwächt und wir haben die Unterzahl sofort ausgenutzt.“

Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel leistete sich Yuri Moraes eine Undiszipliniertheit. Nach einer Gelben Karte beleidigte der Ex-Laubegaster den Schiedsrichter und sah glatt Rot. „Das geht gar nicht. So eine Unbeherrschtheit kann man sich nicht leisten“, schimpfte Helios-Trainer Sebastian Böhme und kündigte an: „Es ist nicht das erste Mal, dass Yuri so abgeht. Dafür wird es Konsequenzen geben.“ Dieser Feldverweis war der Knackpunkt in dieser Partie. Da auch Marcel Courtois de Hurbal mit muskulären Problemen ausgewechselt werden musste, stellte Böhme die Mannschaft um: „Zschachwitz hat die Unsicherheiten in den ersten Minuten unserer Umstellung eiskalt ausgenutzt. Da sind sie halt clever. Zumal wir nur Lars Grell als etatmäßigen Spieler der ersten Mannschaft auf der Wechselbank sitzen hatten.“

Zschachwitzer Sieg innerhalb von sieben Minuten sicher

Als zweiter Einwechsler saß der mittlerweile 55-jährige Andreas Hoy auf der Bank. Er bekam sogar noch zehn Minuten Spielzeit. Da war die Begegnung aber bereits entschieden. Steffen Voigt hatte innerhalb von sieben Minuten mit zwei Treffern den Zschachwitzer Sieg klar gemacht. „Da haben wir schlecht verteidigt. Voigt setzt sich gegen zwei Gegenspieler und den Torwart durch. Das darf so nicht passieren“, zog Böhme sein Fazit.

Noch offen ist die Suche nach dem zweiten Absteiger. Während die Sportfreunde 01 Nord bereits die Koffer in Richtung Stadtliga A packen können, kämpfen Laubegast II sowie Eintracht Dobritz noch um den Klassenerhalt. Die besseren Karten hat momentan Dobritz, doch nur drei Punkte Vorsprung auf die Laubegaster geben längst keine Sicherheit. Zumindest gab es mit dem 0:0 gegen Hellerau-Klotzsche nach acht Niederlagen in Folge wieder einmal einen Punktgewinn. Laubegast II (1:6 in Cossebaude) und die Sportfreunde (3:8 gegen Radeberg) kassierten hingegen hohe Pleiten.

​Trainerwechsel beim FV Dresden Süd-West

In den anderen Vereinen der Stadtoberliga laufen schon die Planungen für die nächste Saison. Beim FV Süd-West wird es einen Wechsel auf der Trainerposition geben. Tony Fischer und Co-Trainer Michel Grabs werden auf eigenen Wunsch zurücktreten. Mit Thomas Voigt und Denny Leibner kehren zwei Urgesteine des FV an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Voigt war vor einigen Jahren schon Spielertrainer bei Süd-West, wechselte 2016 zu Gebergrund Goppeln. Leibner hatte 2016 seine Laufbahn als Spieler gänzlich ad acta gelegt, sich zuvor jahrelang als Torjäger in der achten Liga einen Namen gemacht.

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