09. November 2018 / 23:48 Uhr

Daniel Ginczek zu Schmerzen im Knie: "Es hat sich wie ein Messerstich angefühlt"

Daniel Ginczek zu Schmerzen im Knie: "Es hat sich wie ein Messerstich angefühlt"

Jürgen Braun und Tim Lüddecke
Daniel Ginczek (rechts) im Laufduell mit Julian Korb.
Daniel Ginczek (rechts) im Laufduell mit Julian Korb. © imago/regios24
Anzeige

In der Halbzeit war Schluss für Daniel Ginczek, der mit dem VfL Wolfsburg bei Hannover 96 mit 1:2 verlor. Mit Knie-Problemen musste der Offensivspieler in der Kabine bleiben. Seine schnelle Eigendiagnose fällt zum Glück nicht so schlimm aus.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Selbst weiter in Kontakt zur Abstiegszone, ein Konkurrent saugte sich durch seinen 2:1-Erfolg von hinten heran – Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg bekam erstmals nach acht Spielen nichts Zählbares von Hannover 96. Unnötig. Offensivmann Josip Brekalo: „Diesmal war das Glück auf Hannovers Seite.“ Coach Bruno Labbadia wurde noch deutlicher: „Wahnsinn, dass wir hier als Verlierer rausgehen. Mehr Torchancen kann man nicht haben. Das ist der Hauptgrund.“

Brekalo hatte nach der Pause für viel Feuer gesorgt, hatte mehrfach selbst einen Treffer auf dem Fuß. Aber: „Manchmal geht der Ball nicht ins Tor. Wir hatten viele Möglichkeiten, hätten zwei, drei Tore schießen können.“ Allerdings war auch ihm nicht verborgen geblieben: „Die erste Halbzeit hat Hannover kontrolliert.“

Das sind die Stimmen zum Spiel Hannover 96 gegen den VfL Wolfsburg:

Zur Galerie
Anzeige

"Mal hilft der Videobeweis, mal nicht"

Das wäre vielleicht anders gekommen, hätte Wolfsburgs Treffer von Yunus Malli in der 18. Minute gezählt. Doch weil Yannick Gerhardt zuvor Hand gespielt hatte, wurde der Treffer nach Videobeweis vom Unparteiischen zurückgenommen. Routinier Maximilian Arnold (jetzt der Spieler mit den viertmeisten VfL-Bundesliga-Einsätzen in der Klub-Geschichte) meinte: „Mal hilft der Videobeweis, mal hilft er nicht. Uns hat er diesmal nicht geholfen.“

Ihm behagt der TV-Entscheid nicht: „Mir fehlt beim Videobeweis eine klare Linie.“ Gerhardt meinte: „Das mit dem Handspiel ist Auslegungssache. Ich gehe nicht aktiv hin. Ich habe kein Problem damit, wenn es abgepfiffen wird, aber ich fand es unfair, dass die Situation, als der Ball dem Hannoveraner an die Hand prallt, auch nicht abgepfiffen wurde.“

Das sind die Bilder zur Partie Hannover 96 gegen den VfL Wolfsburg:

Zur Galerie

Wolfsburg nach der Pause stärker

Mit dem 1:0 im Rücken hatte Hannover die Kontrolle. Und Wolfsburg wackelte. Gerhardt: „Wenn der Gegner gefährlich wurde, dann, weil wir ihn eingeladen haben.“ Allerdings kam Wolfsburg nach der Pause stärker auf. Viel stärker. Gerhardt: „Wir haben diesmal einige Möglichkeiten liegen gelassen, aber das macht ja keiner extra. Das war eine sehr bittere Niederlage.“

Labbadia meinte: „Wir haben sehr einfache Fehler gemacht. Zu viele, Hannover ist nur so zu Chancen gekommen.“

Das hatte Labbadia gar nicht gefallen, allerdings: Die eigene Chancenverwertung war aus seiner Sicht das größere Manko gewesen. Arnold befand: „Die Einstellung hat gestimmt, der Wille auch, wir haben es nur verpasst, eiskalt vorm Tor zu sein. Wir haben etwas zu arrogant gespielt, obwohl wir das gar nicht nötig haben.“

Mehr zu #H96WOB

"Wie ein Messerstich"

Nach 38 Minuten hatte es den ersten Tiefschlag für Wolfsburg gegeben. Daniel Ginczek hatte sich nach einem starken Schuss, der knapp vorbeiging, ans Knie gegriffen, lief dann nicht mehr rund, ließ sich drei Minuten später auf den Rasen sinken und behandeln, danach humpelte er meist, wurde aber noch nicht ausgewechselt. Das kam erst nach der Pause.

Ginczek, der schon Kreuzband-Operationen an beiden Knien hinter sich hat, erwischte es diesmal am rechten Knie. „Es hat sich wie ein Messerstich angefühlt“, so der 27-Jährige, das Kreuzband sei es aber seiner Einschätzung nach nicht. Der Angreifer geht eher von einer Innenbandverletzung aus.

Ohne ihn und dafür nach der Pause mit drei Offensiven (Wout Weghorst, Brekalo und dem ebenfalls positiv auffälligen John Yeboah) war der VfL zwar stärker. Aber es nützte nichts, weil der Abschluss so mau war wie einige Male die Defensivarbeit.

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Wolfsburg/Gifhorn
Sport aus aller Welt