12. August 2018 / 16:02 Uhr

Ex-Havelser Daniel-Kofi Kyereh wird zum Last-Minute-Helden gegen Braunschweig (mit Video!)

Ex-Havelser Daniel-Kofi Kyereh wird zum Last-Minute-Helden gegen Braunschweig (mit Video!)

Redaktion Sportbuzzer
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Daniel-Kofi Kyereh (Wehen) hebt nach seinem Tor zum Salto ab.
Daniel-Kofi Kyereh (Wehen) hebt nach seinem Tor zum Salto ab. © imago/Jan Huebner
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Der ehemalige Havelser Daniel-Kofi Kyereh schlägt derzeit für seinen neuen Arbeitgeber in der 3. Liga voll ein. Gegen Eintracht Braunschweig schien der SV Wehen Wiesbaden schon der sichere Verlierer zu sein - bis Kyereh in der Nachspielzeit den umjubelten Ausgleich zum 3:3 besorgte.

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Rüdiger Rehm war von seiner eigenen Mannschaft überwältigt. „Vielen Dank an mein Team, dass sie nie aufgeben. Wir werden so weitermachen“, sagte der Trainer des SV Wehen-Wiesbaden nach dem turbulenten 3:3 (0:1) gegen Zweitliga-Absteiger Eintracht Braunschweig. Mit gerade einmal vier Punkten aus vier Spielen haben die Hessen zwar ergebnistechnisch einen mäßigen Start hingelegt, dennoch überwogen Stolz und Freude über ein außergewöhnliches Comeback nach 0:2 und 1:3-Rückstand. „Es gibt nicht mehr viele, die da nochmal aufstehen. Hut ab vor meiner Mannschaft“, sagte Rehm.

Das sind die Bilder zur Partie SV Wehen Wiesbaden gegen Eintracht Braunschweig:

Braunschweigs Torwart Marcel Engelhardt faustet an einer Flanke vorbei. Zur Galerie
Braunschweigs Torwart Marcel Engelhardt faustet an einer Flanke vorbei. ©
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Kyereh trifft in der vierten Minute der Nachspielzeit

Nach Gegentoren von Philipp Hofmann (32. Minute), Onur Bulut (48.) und Malte Amundsen (74.) sah der SVWW bereits aus wie der sichere Verlierer, doch Manuel Schäffler (63.) und Stephan Andrist (86.) gelang zweimal der Anschluss, bevor Daniel-Kofi Kyereh den vielumjubelten 3:3-Ausgleich in der vierten Minute der Nachspielzeit schoss. „Ich bin einfach überglücklich, da spreche ich glaube ich im Namen der ganzen Mannschaft. Es fühlt sich an wie ein Sieg“, befand der 22 Jahre alte Kyereh.

Mehr zur 3. Liga im Sportbuzzer

Wehen muss "durch ein ganz dickes Brett bohren"

Trainer Rehm hat nach dem schwierigen Start gehörigen Respekt vor der Liga. „Die Mannschaften sind alle sehr, sehr ähnlich. Die Liga ist unheimlich eng“, sagte der 39-Jährige. Sein Team müsse „durch ein ganz dickes Brett bohren“, um in der Drittklassigkeit weiter Punkte zu holen, verdeutlichte der Coach.

In Zusammenarbeit mit dpa

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