21. April 2018 / 10:02 Uhr

Darmstadt-Krise: BVB bietet Kevin Großkreutz Hilfe an

Darmstadt-Krise: BVB bietet Kevin Großkreutz Hilfe an

Redaktion Sportbuzzer
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BVB-Boss Watzke hat Kevin Großkreutz ein Angebot gemacht.
BVB-Boss Watzke hat Kevin Großkreutz ein Angebot gemacht. © Getty
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Borussia Dortmund kümmert sich in größter Not um einen Ex-Spieler. Vorstandsboss Hans-Joachim Watzke stellt Weltmeister Kevin Großkreutz bei einem Darmstadt-Abstieg Unterstützung in Aussicht.

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Kaum zu glauben, aber ein Weltmeister kämpft gegen den Total-Absturz! Für Kevin Großkreutz ging es seit dem WM-Triumph nur noch bergab. War der gebürtige Dortmunder vor dem Turnier noch unersetzlich beim BVB, Doppel-Meister mit der Borussia, Pokalsieger und Nationalspieler, war anschließend der Ofen aus.

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In Dortmund wurde der getreue Allrounder sportlich nicht mehr gebraucht und im August 2015 zu Beginn der Ära Thomas Tuchel zu Galatasaray Istanbul abgeschoben. Nach nur sechs Monaten ging's zurück nach Deutschland. Der VfB Stuttgart nahm den heute 29-Jährigen auf und gab ihm eine neue Heimat. Doch dann folgte der Skandal eines nächtlichen Discobesuchs mit B-Junioren der Schwaben, bei dem Großkreutz schwer im Gesicht verletzt wurde - und im März 2017 der Rauswurf. Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung ging Großkreutz zu Beginn dieser Saison zum Bundesliga-Absteiger SV Darmstadt 98.

Großkreutz klebt das Pech an den Füßen

Doch Großkreutz klebt das Pech an den Füßen, es will einfach nichts mehr gelingen. Trotz einer individuell ordentlichen Saison mit drei Toren und vier Vorlagen steht Großkreutz mit den Hessen vor dem Absturz in die Drittklassigkeit. Darmstadt hat vier Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Kevin Großkreutz - bald ein Drittliga-Spieler? Definitiv nicht, denn sein Vertrag, der noch bis 2019 läuft, gilt ausschließlich für die 2. Bundesliga.


Watzke macht Angebot

Sein Ex-Verein Borussia Dortmund hat jedenfalls schonmal die helfende Hand ausgestreckt - und im Fall eines neuerlichen Absturzes von Großkreutz ein Angebot gemacht. "Sollte er zur neuen Saison keinen Verein haben und sich fit halten wollen, könnte er das in der zweiten Mannschaft bei uns machen", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke der Bild. "Aber auch nur für eine bestimmte Zeit." Heißt: Eine dauerhafte BVB-Rückkehr ist bei aller Sympathie ausgeschlossen.

Der Weltmeister kam für Borussia Dortmund in insgesamt 236 Pflichtspielen zum Einsatz, 186 davon in der Bundesliga. Dabei schoss er insgesamt 27 Tore und bereitete 37 weitere Treffer vor. Unter Jürgen Klopp wurde der variable Mittelfeld- und Abwehrspieler zweimal Deutscher Meister und gewann den DFB-Pokal.

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