11. August 2018 / 07:42 Uhr

Topverdiener Ante Rebic: Darum hält er Eintracht Frankfurt wirklich die Treue 

Topverdiener Ante Rebic: Darum hält er Eintracht Frankfurt wirklich die Treue 

Redaktion Sportbuzzer
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Trotz finanziell wesentlich besserer Angebote (O-Ton Ante Rebic) verlängerte der Stürmer seinen Vertrag bei der Eintracht um ein weiteres Jahr.
Trotz "finanziell wesentlich besserer Angebote" (O-Ton Ante Rebic) verlängerte der Stürmer seinen Vertrag bei der Eintracht um ein weiteres Jahr. © imago/Jan Huebner
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Mit seiner Vertragsverlängerung um ein weiteres Jahr bis 2022 avanciert der Vize-Weltmeister angeblich zum Topverdiener der Frankfurter Eintracht. Doch das ist nicht der Grund für seinen Verbleib in Hessen.

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Nach seiner starken vergangenen Saison im Eintracht-Dress, die er mit einem Doppelpack im DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern (3:1) krönen konnte, und der Vize-Weltmeisterschaft mit Kroatien haben viele Vereine ein Auge auf Ante Rebic geworfen. Wie der SPORTBUZZER berichtete, schlug der Flügelflitzer jedoch sämtliche Offerten aus und verlängerte seinen ursprünglich bis 2021 datierten Vertrag um ein weiteres Jahr bis 2022. Der Grund sind jedoch nicht die geschätzt drei Millionen Euro Jahresgehalt, die Rebic ab sofort kassieren wird, sondern die Qualitäten des ihm bis dato unbekannten neuen Frankfurt-Trainers.

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Die Bild hat das Geheimnis hinter dem Rebic-Deal nun gelüftet. Demnach gebührt der Dank der Eintracht-Fans in Bezug auf den Verbleib des Angreifers dem Frankfurter Mittelfeldspieler Mijat Gacinovic. Dieser hatte den Pokalhelden in dessen WM-Urlaub von einer Vertragsverlängerung überzeugt, obwohl Rebic nach eigener Aussage "finanziell wesentlich bessere Angebote" hatte. "Er (Gacinovic; Anm. d. Red.) hat den neuen Trainer in den höchsten Tönen gelobt. Jetzt habe ich ihn auch kennengelernt und ein Super-Gefühl bei ihm." Heißt im Klartext: Rebic bleibt auch, weil er von Adi Hütter überzeugt ist.

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Tatsächlich dürfte der Kroate hervorragend in das System des österreichischen Coaches passen, das vor allem auf ein schnelles Umschaltspiel basiert. Der einzige Nachteil: Sollte Rebic an die starke Leistung aus der Vorsaison anknüpfen können, werden die anderen Vereine trotz der Vertragsverlängerung Schlange stehen. Beim FC Bayern soll Rebic als Nachfolger von Franck Ribéry auf der Liste stehen.

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Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Offensivspieler seinem Ex-Trainer und Landsmann Niko Kovac in der kommenden Saison an die Säbener Straße folgen wird. Zunächst einmal freut sich der Bayern-Coach allerdings mit seinem ehemaligen Verein: "Ich möchte der Eintracht gratulieren. Das spricht für den Klub. Ich weiß, dass er sich sehr wohl fühlt. Ante ist schon ein Idol in Frankfurt!" Damit dürfte Kovac den Fans aus dem Herzen gesprochen haben, die froh sein werden, ihren "Bruda" zunächst weiterhin im Eintracht-Trikot erleben zu dürfen.

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