Trainingszentrum von RB Leipzig am Cottaweg Trainingszentrum von RB Leipzig am Cottaweg © Christian Eblenkamp
Trainingszentrum von RB Leipzig am Cottaweg

Darum lässt RB Leipzig das Wintertrainingslager sausen

Erstmals in der Vereinsgeschichte lässt RB Leipzig die Reise in warme Gefilde in der Winterpause ausfallen. Trainer Ralph Hasenhüttl erklärt die Gründe.

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Leipzig. Im Januar 2017 genossen die Fußballer von RB Leipzig warme Tage mit bis zu 20 Grad Celsius an der portugiesischen Algarveküste, in diesem Jahr heißt es in der Vorbereitung auf die Rückrunde Tristesse bei Werten um den Gefrierpunkt am heimischen Cottaweg. Es ist das erste Mal in der noch jungen Vereinsgeschichte, dass die Rasenballer im Winter nicht in den Süden reisen. Aufgrund der WM im Sommer in Russland ist die Pause extrem kurz, steht bereits am 13. Januar mit dem Topspiel gegen Tabellennachbar Schalke 04 die erste Partie der Rückrunde auf dem Programm.

 Trainer Ralph Hasenhüttl erklärte am Freitag den Hauptgrund für den Verzicht auf die Reise in warme Gefilde: „Es geht darum, dass ich zwei Trainingstage verliere, die mir wehtun. Denn ich habe nur zwölf Tage. Wenn ich davon zwei Tage im Flieger sitze, dann fehlt mir das“. Auch vom Kopf her sei das Trainingslager zur Abwechslung nicht notwendig. „Wir haben hier perfekte Rahmenbedingungen, einen sehr guten Trainingsplatz“, meint der 50-Jährige. Der Platz mit der Rasenheizung wurde bisher sogar geschont, weil in den englischen Wochen kaum ausgiebige Übungseinheiten möglich waren.

Testspiel am 6. Januar gegen tschechischen Erstligisten

Dass die Mannschaft ab Montag zwei Wochen Urlaub bekommt, habe nichts mit dem Ausgang der Partie am Sonntagabend (18 Uhr) gegen Hertha BSC zu tun und ist bereits in Stein gemeißelt. „Das hat etwas damit zu tun, dass wir gegen Bayern im Pokal ausgeschieden sind und damit ein paar Tage mehr Zeit haben. Wenn sich eine Mannschaft das verdient hat, dann meine. Weil wir wirklich sehr viel gearbeitet und ein sehr erfolgreiches Jahr hinter uns haben“, so Hasenhüttl.

Am Montag werden alle Spieler noch ein letztes Mal durchgecheckt, um keinen der Fußballer mit Blessuren in die freie Zeit zu entlassen. Über Weihnachten und Silvester bekommt jeder einen individuellen Trainingsplan an die Hand, der dafür dienen soll, das individuelle Niveau auch in der Ruhepause zu halten. Am 2. Januar gibt es dann das erste Wiedersehen im neuen Jahr. Am 6. Januar (15.30 Uhr) steigt im heimischen Stadion ein Testspiel gegen den tschechischen Erstligisten Dukla Prag. So schlimm findet Hasenhüttl die kurze Winterpause übrigens nicht, denn seine Mannschaft verliere in zwei Wochen Pause kaum an Substanz. Der 50-Jährige blickt sogar schon etwas weiter voraus und frohlockt: „Dann hört es auch im Sommer eher auf“.

Wintertrainingslager RB Leipzig seit der Gründung

2010: Chiclana de la Frontera, Spanien (Trainer: Tino Vogel)

2011: Antalya, Türkei (Trainer Thomas Oral)

2012: Belek, Türkei (Trainer Peter Pacult)

2013: Belek, Türkei (Trainer Alexander Zorniger)

2014: Belek, Türkei (Trainer Alexander Zorniger)

2015: Doha, Katar (Trainer Alexander Zorniger)

2016: Belek, Türkei (Trainer Ralf Rangnick)

2017: Lagos, Portugal (Trainer Ralph Hasenhüttl)

2018: Leipzig, Trainingszentrum Cottaweg (Trainer Ralph Hasenhüttl)

Region/Leipzig RB Leipzig RB Leipzig (Herren) Hertha BSC Hertha BSC (Herren) RB Leipzig-Hertha BSC (17/12/2017 18:00) Bundesliga

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