14. Februar 2018 / 11:06 Uhr

Trotz Rückschlägen in der Winterpause: Darum mischt Arminia Hannover plötzlich im Aufstiegsrennen mit

Trotz Rückschlägen in der Winterpause: Darum mischt Arminia Hannover plötzlich im Aufstiegsrennen mit

Stephan Hartung
Kann sich ein Lachen nicht verkneifen: Arminia-Coach Murat Salar.
Es läuft momentan bei Arminia. Das freut auch Trainer Murat Salar. © Sascha Priesemann
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Nach zwei Spielen im neuen Jahr ist Arminia Hannover in der Tabelle oben mit dabei. Und das obwohl der Oberligist in der Winterpause einige Rückschläge verkraften musste.

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Starke Fluktuation im Spielerkader, das Tauziehen mit dem HSC um Adem Lukac, plötzliche Probleme auf der Torhüterposition, die wegen der Witterung schwierige Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte und das harte Startprogramm – eigentlich standen die Zeichen eher auf einen durchwachsenen Wiederbeginn von Arminia Hannover in der Oberliga.

Doch die Mannschaft von Trainer Murat Salar strafte alle Kritiker Lügen und gewann beide Auswärtsspiele: mit 3:1 beim Tabellenachten SSV Vorsfelde und gar mit 6:1 beim Zweiten SC Spelle-Venhaus.

Mittendrin im Aufstiegsrennen

Damit sind die Arminen mittendrin im Aufstiegsrennen und nur fünf Punkte von Spitzenreiter VfL Oldenburg entfernt – zuletzt sah die Tabelle wegen der noch zu absolvierenden Nachholspiele noch ungerade aus, Arminia war der Abstiegszone näher.

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Dabei haben die „Blauen“ einfach dort weitergemacht, wo sie vor der Winterpause aufgehört haben, als sie sieben Punkte aus den letzten drei Spielen holten. Doch in der spielfreien Zeit hakte es ein wenig rund um den Bischofsholer Damm: Der SVA spielte eine schwache Hallensaison und verpasste deutlich das Sportbuzzer Masters, die Rückrunden-Vorbereitung auf dem Feld stockte im wahrsten Sinne – zwar ging das anderen Amateurvereinen auch so.

Aber weil die Arminia früher als die Konkurrenz in den Nachholspielen gefordert war, begann auch früher die Vorbereitung im nassen und stürmischen Januar.

Arminia verliert drei Stammspieler

Sorgen musste man sich zunächst auch hinsichtlich des Personals machen. Mit Maurice Maletzki (TSV Havelse), Adris und Delchad Jankir (beide Vahdet Braunschweig) verließen drei Feldspieler den Verein, die zum Stammpersonal zählten – außerdem Torhüter Dominik Grimpe (SV Newroz Hildesheim). Im Sommer hatte Arminia mit Grimpe, Sascha Algermissen und Bastian Fielsch (wechselte dann vor Saisonbeginn zum SV Bavenstedt) ein Überangebot an drei starken Torleuten. Plötzlich war nur noch Algermissen da – und der war zum Auftakt gegen Vorsfelde gesperrt.

Geerts überzeugt, Lukac schlägt sofort ein

Aus der U19 rückte jedoch Pascal Geerts auf. „Pascal hat das sehr gut gemacht. Wir werden ihn behutsam aufbauen, er wäre aber perspektivisch ohnehin in die erste Herren gekommen. Er wird so oft es geht bei uns sein, bei Terminkollision gilt Herren vor U19“, sagt Salar. An Algermissen geht aber kein Weg vorbei. „Wenn jemand einen Stammplatz bei uns hat, dann Sascha. Soweit er fit und einsatzbereit ist, spielt er immer – darauf kann er sich verlassen“, betont der Coach.

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Auch mit Blick auf die Offensive ist beim SVA alles im Lot. Die Geduld in der Hängepartie um Rückkehrer Adem Lukac, den der HSC zunächst nicht freigeben wollte, hat sich gelohnt: Der Stürmer erzielte bei den Siegen in Vorsfelde und Spelle jeweils ein Tor – nicht nur Lukac ist offenbar gut integriert. „Wir sind eine gute Einheit, präsentieren uns als Kollektiv sehr stark“, sagt Salar und erklärt damit die aktuell starke Phase seiner Mannschaft.

Vier weitere Neuzugänge

Außer Lukac kamen in der Winterpause auch Luca Rohrmann (SV Bavenstedt), Leon Heesmann (VfL Borsum), Jan-Thorben Rohmeyer (Heeßeler SV) und Boua Karim Dagnogo (TSV Havelse U19) zum SVA. Vor allem über Heesmann findet der Coach, dem im Januar mit Adem Cabuk der ersehnte neue Kotrainer zur Stelle gestellt wurde, lobende Worte. „Er macht einen guten Eindruck, findet sich toll zurecht bei uns.“

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