Johannes Ibelherr war bislang als Gastspieler in Uphusen im Training. Nun hat man sich auf eine Zusammenarbeit in der neuen Saison geeinigt. © Björn Hake

Das Angebot wird größer

Johannes Ibelherrs Zeiten als Gastspieler beim TB Uphusen sind vorbei

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„Ich will mal sehen, wie sich unsere alten Jungs so machen“, sagte Markus Bremermann, Sportlicher Leiter des TSV Ottersberg, am Rande des Fußballspiels zwischen dem TB Uphusen und dem TSV Bassen im Rahmen des Schlossparkcups. Zurecht sagte er das: Denn in den Reihen des TBU tummeln sich allmählich viele Spieler, die einst das Trikot der Wümmekicker trugen. Und nun kommt ein weiterer hinzu: Seit Dienstag steht fest, dass Johannes Ibelherr zum Kader des Oberligisten zählt. In den vergangenen Tagen war er am Arenkamp als Gastspieler im Training (wir berichteten).

Gleichbedeutend mit dem Zuwachs an Ex-Ottersbergern wird auch die Anzahl an Spielern größer, die für eine Position in der Innenverteidigung oder im defensiven Mittelfeld infrage kommen. Durch die Verpflichtung Ibelherrs hat der neue TBU-Coach Benedetto Muzzicato, der selbst eine Ottersberger Vergangenheit als aktiver Fußballer hat, in Zukunft die Qual der Wahl. Im Abwehrzentrum können neben Ibelherr noch Mateusz Peek, Denis Spitzer, Marco Wahlers oder Bülent Kaksi auflaufen. Für das defensive Mittelfeld stehen unter anderem mit Stefan Denker und Sebastian Koltonowski zwei Akteure mit genügend Oberliga-Erfahrung im Kader. Der 30-jährige Johannes Ibelherr hat diese Position beim TSV Ottersberg ebenfalls des Öfteren bekleidet.

Für Florian Warmer, Sportlicher Leiter beim TB Uphusen, stellt das große Angebot an Spielern für wenige Positionen kein Problem dar. Besonders die Vorsaison, in der die Uphuser sportlich abgestiegen sind, aber durch den Rückzug des TuS Lingen doch in der Oberliga blieben, habe gezeigt, dass es besser sei, im Endspurt personell nachlegen zu können. „Da sind uns die Innenverteidiger ausgegangen. Es mussten dort in den letzten Partien Außenverteidiger ran“, erinnerte sich Florian Warmer. Wenn man viele Spieler für die Positionen zur Auswahl hat, sei das nicht das Schlechteste. „Und ein Marco Wahlers kann zum Beispiel auch sehr gut auf den Außenpositionen spielen. Dort hat Sedat Yücel nun mal eine große Lücke hinterlassen.“ Benedetto Muzzicato habe jetzt nicht nur genügend Spieler zur Auswahl, sondern könne auch taktisch variabler agieren, meinte Warmer.

Mit Johannes Ibelherr habe man sich ziemlich schnell über eine künftige Zusammenarbeit einigen können, meinte Florian Warmer weiter. „Er hat seit Vorbereitungsbeginn alle Einheiten bei uns mitgemacht. Johannes wollte erstmal gucken, wie es ihm bei uns gefällt. Es hat ihn gejuckt, noch einmal Oberliga zu spielen“, meinte Warmer. Auf dem Trainingsplatz habe der Defensivspieler auf Anhieb einen guten Eindruck gemacht. „Dass Johannes nach dem Oberliga-Abstieg des TSV Ottersberg ein Jahr lang pausiert hat, merkt man ihm überhaupt nicht an“, sagte Uphusens Sportlicher Leiter. Bei der schnellen Einigung mit dem 30-Jährigen tat die Freundschaft zu Benedetto Muzzicato ihr Übriges.

Im Lager der Arenkampkicker gehe man fest davon aus, dass Johannes Ibelherr, der auf insgesamt 84 Einsätze in der Oberliga Niedersachsen kommt, auf Anhieb eine wichtige Stütze der Mannschaft wird. „Man hat schon in den Testspielen gesehen, was er auf dem Feld für eine Ruhe ausstrahlt“, lobte Florian Warmer. „Mit seiner Erfahrung wird er auch den jungen Spielern in unserem Kader helfen können.“

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