Den Bund für's Leben schließen viele Sachsen immer häufiger in ganz besonderem Ambiente. Den Bund für's Leben schließen viele Sachsen immer häufiger in ganz besonderem Ambiente. © dpa
Den Bund für's Leben schließen viele Sachsen immer häufiger in ganz besonderem Ambiente.

Besonderer Service für heiratswillige Fans: Eine Hochzeit im Dynamo-Stadion

Der Juli dieses Jahres bietet wieder einige Tage, die aufgrund ihrer besonderen Zahlenkombination bei heiratswilligen Paaren sehr beliebt waren. Für verschiedene Dynamofans könnte der 12. April 2018 ein geeigneter Hochzeitstermin sein.

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Dresden. Der Juli dieses Jahres bietet wieder einige Tage, die aufgrund ihrer besonderen Zahlenkombination sehr beliebt bei heiratswilligen Paaren waren. Für den 1.7.17 sowie 7.7.17 und 17.7.17 konnten beziehungsweise können sich die Dresdner Standesbeamten in der Villa Weigang auf der Goetheallee, im Rathaus Weixdorf und im Landhaus des Stadtmuseums wieder auf regen Arbeitsbetrieb gefasst machen.

„Für Sonnabend, den 1. Juli, waren alle 28 verfügbaren Termine schon lange vorher ausgebucht“, berichtet Frank Neubert, Abteilungsleiter des Standesamtes Dresden. Ähnlich verhielt es sich am Freitag, dem 7. Juli. An diesem Datum gab es 26 Eheschließungen. „Üblich sind freitags eigentlich nur maximal 16 Termine“, so Neubert weiter. „Wir haben jedoch nachträglich aufgestockt.“

Termine können in Dresden ab einem Jahr im Voraus reserviert werden. Wer also an den Pendants dieser genannten besonderen Daten im kommenden Jahr – am 1.8.18 oder 8.8.18 oder 18.8.18 – den Bund fürs Leben schließen will, muss sich in naher Zukunft entscheiden. Dass auch diese Tage viele Monate im Voraus ausgebucht sein werden, ist anzunehmen.

Aber auch an einem weiteren Datum im Jahr 2018 hält die Landeshauptstadt ein besonderes Angebot bereit. Am Donnerstag, dem 12. April, begeht die SG Dynamo Dresden ihr 65. Gründungsjubiläum. Für glühende Fans des Vereins gibt es die seltene Möglichkeit, im Stadion zu heiraten. Allerdings müssten diverse Besonderheiten wie Spielerspalier, Uwe Neuhaus als Trauzeuge oder Gerd Zimmermann als Hochzeitsredner separat verhandelt werden.

Den Bund fürs Leben schließen viele Sachsen immer häufiger in ganz besonderem Ambiente. Neben dem Dauerbrenner Schloss und Burg wählen Paare zunehmend ausgefallene Orte wie Besucherbergwerke im Erzgebirge oder Schiffe auf heimischen Gewässern, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab.

Tatsächlich fällt anhand von Daten des Statistischen Landesamtes auf, dass kleine Orte mit begehrtem Hochzeitsambiente überproportional viele Eheschließungen aufweisen. So führt gemessen an der Einwohnerzahl Niederwiesa (Landkreis Mittelsachsen) die Hitliste an: 195 Paare ließen sich 2014 dort im Schloss Lichtenwalde trauen. Dabei leben hier nur 5000 Einwohner. Das entspricht rund 40 Eheschließungen auf 1000 Einwohner, im landesweiten Durchschnitt sind es lediglich 4,4.

Doch auch Sachsens Großstädte bieten Heiratswilligen ausgefallene Trauorte. So kann man sich seit 2013 im Dresdner Dynamo-Stadion das Ja-Wort geben. Bis zum vergangenen Jahr wagten 23 Paare den Anstoß für ihre Ehe auf grünem Rasen. Dresdens weiße Flotte wählten nach Angaben der Stadt mindestens 297 Brautpaare als Trauort. Die Elbe-Trauung gibt es demnach seit 1999. Insgesamt tauschten im vorletzten Jahr 2253 Paare in der Landeshauptstadt die Ringe.

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