VfL Wolfsburg: Trainer Andries Jonker (l.) schaut auf seine Startelf. VfL Wolfsburg: Trainer Andries Jonker (l.) schaut auf seine Startelf. ©
VfL Wolfsburg: Trainer Andries Jonker (l.) schaut auf seine Startelf.

VfL Wolfsburg: Das ist Jonkers erste Startelf

Fast sechs Wochen Vorbereitung haben die VfL-Profis hinter sich, schweißtreibende Wochen, in denen sich beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten eine neue Mannschaft finden musste. Am Sonntag (15.30 Uhr) wartet die erste Pflichtspiel-Aufgabe. Im Pokal geht’s zum Regionalligisten Norderstedt. Wen lässt Trainer Andries Jonker da auflaufen? Der Holländer hat seine Elf schon im Kopf.

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Im Tor hatte sich Jonker schon in der alten Saison auf Koen Casteels als Nummer 1 festgelegt, in der Abwehr war ebenfalls früh klar, wer gute Karten auf die beiden Plätze in der Innenverteidigung hat – nachdem feststand, dass Jeffrey Bruma nach seiner Knie-OP über den Start hinaus fehlen wird. Jonker entschied sich für Neuzugang John Anthony Brooks und Robin Knoche, links für Yannick Gerhardt, der sich jedoch strecken muss, denn Top-Talent Gian-Luca Itter sitzt ihm im Nacken. Und die Frage, wer hinten rechts zunächst einmal das Vertrauen bekommt, wurde mit der Verpflichtung von Routinier Paul Verhaegh in dieser Woche beantwortet.

Neun Testspiele ließ Jonker absolvieren, beim letzten, am Dienstagabend in Kassel, ließ er zunächst die vermeintliche B- und dann die vermeintliche A-Elf ran. „Alle haben noch mal ihre Spielzeit bekommen, ich wollte, dass wir die Vorbereitung gut abschließen. Aber wir müssen noch zulegen, es ist noch nicht so, dass wir sagen können, wir sind fertig“, sagt der Trainer, der die Problem-Positionen Flügel rechts mit Routinier Jakub Blaszczykowski und links mit Neuzugang Kaylen Hinds besetzt. Apropos Hinds: „Er hat eine starke Vorbereitung gespielt, er ist sicherlich eine positive Überraschung – dahingehend, weil keiner etwas Großes von ihm erwartet hat. Er kam ja als Jugendspieler von Arsenal zu uns“, lobt Sportdirektor Olaf Rebbe den 19-Jährigen, der in Norderstedt ebenso erste Wahl sein dürfte wie Igancio Camacho und Winter-Einkauf Riechedly Bazoer, der unter Jonker einen großen Schritt nach vorn gemacht hat beim VfL.

Heiß ist der Kampf um die Spielmacher-Position, Daniel Didavi liegt da vorn. Und Yunus Malli, der im Winter für 12,5 Millionen Euro aus Mainz kam, sitzt nur auf der Bank? „Zu meiner Anfangszeit in Mainz bin ich fast nur von der Bank gekommen“, erinnert er sich, „in den letzten Jahren habe ich fast immer gespielt – das ist auch mein Anspruch. Ich bin ruhig, nehme die Situation an und bin überzeugt, dass ich in der Saison auf meine Spiele kommen werde.“

VfL-Sportdirektor Rebbe sagt zum heißen Zweikampf: „Beide haben es gut gemacht, beide sind in einer guten Form.“

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