Sergej W. versuchte, den BVB-Bus in die Luft zu sprengen. Sergej W. versuchte, den BVB-Bus in die Luft zu sprengen. © Facebook
Sergej W. versuchte, den BVB-Bus in die Luft zu sprengen.

Das ist Sergej W.: Der Täter des BVB-Anschlags - Sein kranker Plan

Nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund gingen viele Experten von einem IS-Anschlag aus - am Ende steckte ein Einzeltäter mit einem perfiden Plan dahinter.

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Ganz Deutschland rätselt über diesen Mann. Wer ist Sergej W., der mutmaßliche Täter, der versuchte, die gesamte Mannschaft von Borussia Dortmund in die Luft zu jagen - nur, um sich persönlich zu bereichern?

Am frühen Freitagmorgen wurde er endlich gefasst. Die Motivlage war schnell klar: W. handelte aus reiner Habgier, wollte mit seinem perfiden Plan die Aktie des BVB ins Bodenlose fallen lassen, um damit ein Vermögen zu verdienen.

Wer ist Sergej W.?

Sergej W. wurde im April 1989 in Tscheljabinsk (Russland) geboren. 2003 kam er mit seinen Eltern nach Deutschland, wo die Familie sich im Schwarzwald niederließ - genauer in Freudenstadt im Nordschwarzwald. W. ist Deutsch-Russe, hat beide Staatsbürgerschaften. Er ist klein, blond und hat eine kräftige Statur.

Bombenbauer war passionierter Elektrotechniker

Bereits in seinem Wehrdienst kümmerte sich W. um die Elektronik einer Bundeswehr-Sanitätseinheit. Anschließend machte er eine duale Ausbildung, gewann 2015 sogar einen Schulpreis.

Wie lebte er?

W. lebte und arbeitete unauffällig. In Freudenstadt wohnte er bei seinen Eltern, fuhr ein großes Auto. Ein Urlaubsfoto zeigt ihn in lässiger Pose, mir weit geöffnetem Hemd. Der Hausmeister des Freudenstädter Wohnhauses schildert W. im Schwarzwälder Boten als nett, ordentlich gekleidet und ehrlich. Umso überraschender diese hinterhältige Tat.

Ganz lässig: Sergej W. auf einem Urlaubsfoto. Ganz lässig: Sergej W. auf einem Urlaubsfoto. © Facebook

Wo arbeitete er?

Seit kurzer Zeit arbeitete W. in Tübingen in einem Heizkraftweg auf dem Universitätsgelände "Morgenstelle", das eine mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät beinhaltet. Die Fachbereiche sind Biologie, Chemie, Pharmazie, Mathematik und Physik.

Wie erfolgte der Zugriff?

W. hielt sich zu dem Zeitpunkt (Freitagmorgen) in einer Wohnsiedlung in Rottenburg auf, wo er zur Untermiete wohnte, um näher an der Arbeit zu sein. Das Bundeskriminalamt soll W. die ganze Nacht über beobachtet haben. Als W. um 5.16 Uhr sein Haus verließ und in sein Auto stieg, nahmen drei zivile Wagen die Verfolgung auf. Der Elektroniker fuhr zur Arbeit nach Tübingen, wo auch der Zugriff erfolgte.

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