10. August 2018 / 17:37 Uhr

Das neue Motto des SV Komet Pennigbüttel: No risk, no fun

Das neue Motto des SV Komet Pennigbüttel: No risk, no fun

Jan-Henrik Gantzkow
Scheuen nicht den unbequemen Weg: Marco Meyer (r.) und Norman Thies.
Scheuen nicht den unbequemen Weg: Marco Meyer (r.) und Norman Thies.
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Bezirksligist will mit zahlreichen neuen Spielern und einer neuen Spielidee zum Erfolg kommen

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Sie hätten auch den bequemen Weg wählen und weiter auf den zweifellos guten und eingeschworenen Kader vertrauen können. Doch statt sich nur punktuell zu verstärken, hat der SV Komet Pennigbüttel gleich sieben namhafte Neuzugänge an Land gezogen. Auch wenn eine solch radikale Frischzellenkur immer risikobehaftet ist, hat sich der Bezirksligist ganz bewusst dafür entschieden. „Das ist natürlich eine große Herausforderung und unser primäres Ziel muss es sein, die neuen Leute akkurat zu integrieren. Dieser Prozess wird auch noch ein paar Wochen dauern, da sich alle finden und neue Hierarchien entstehen müssen“, weiß „Kometen“-Coach Marco Meyer.
      

Doch wenn ihm und seinem Trainerteam die Einbindung der Neuzugänge zeitnah gelingt, dann ist mit dem Vorjahressechsten in jedem Fall zu rechnen. Denn höherklassig erfahrene Spieler wie die ehemaligen Blumenthaler Vinzenz van Koll und Tim Weinmann, Iwen Boje (TuSG Ritterhude) oder die talentierten Ex-Wallhöfener Julian Michaelis und Felix Hampel können die Mannschaft fußballerisch mit Sicherheit auf ein neues Level heben. „Alle Neuen bringen uns nach vorne und natürlich sind das keine Spieler, die für die Bank geholt wurden. Für mich als Trainer ist das daher eine gute Ausgangslage. Wir haben auf jeder Position einen richtigen Konkurrenzkampf, daran müssen sich einige der arrivierten
Kräfte erst mal gewöhnen. Am Ende zählt nur die Leistung“, freut sich Meyer über das reichhaltige Spielerangebot.

Anders als in der vergangenen Rückrunde, als vor allem der dünne Kader eine noch bessere Platzierung verhinderte, sollen nun auch Ausfälle besser kompensiert werden. Darauf hofft auch Kapitän Rafael Monsees: „Wir sind deutlich besser aufgestellt als im letzten Jahr. Auch hinsichtlich der fußballerischen Qualität haben wir einen Schritt nach vorne gemacht, wenn wir als Team zusammenwachsen, ist viel möglich. Ich habe richtig Bock.“

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Dennoch wissen alle Beteiligten, dass die Entwicklung Zeit brauchen wird: „Der Verein agiert mit Augenmaß, wir gucken nicht nur auf den sofortigen Erfolg. Wir befinden uns in einem Umbruch und backen daher erst mal kleine Brötchen. Trotzdem wollen wir natürlich nicht schlechter abschneiden als zuletzt“, erklärt Meyer. Leicht wird das angesichts der enorm starken Konkurrenz aber nicht: „Die Liga hat an Qualität ordentlich zugelegt. Hinter Hambergen und Etelsen gibt es vier bis fünf Verfolger, in dieser Gruppe sehe ich auch uns“, so der
Pennigbütteler Coach.

Ebenso spannend dürfte zu beobachten sein, wie schnell den „Kometen“ der Umbruch tatsächlich gelingt. Denn der bezieht sich nicht nur auf die Personalsituation, sondern auch auf die Spielanlage. Nach Jahren, in denen die Lila-Weißen vor allem für ihren nahezu unüberwindbaren Abwehrriegel bekannt waren, soll in der anstehenden Saison deutlich angriffslustiger agiert werden. Meyer: „Wir wollen offensiver spielen und dominanter auftreten. Um mehr Tore zu machen, müssen wir aber auch risikoreicher spielen. Auch dieser neue Spielstil wird nicht von heute auf morgen funktionieren.“

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