11. Januar 2018 / 17:49 Uhr

Das sagt Neuzugang Renato Steffen über seinen Wechsel zum VfL Wolfsburg!

Das sagt Neuzugang Renato Steffen über seinen Wechsel zum VfL Wolfsburg!

Redaktion Sportbuzzer
Renato Steffen: Der Flügelspieler wechselte im Januar 2018 vom FC Basel zum VfL.
Die neue Nummer 8 des VfL Wolfsburg: Renato Steffen.
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Er trägt dieselbe Rückennummer, bekleidet dieselbe Position, ist mit 1,70 Meter nur zwei Zentimeter kleiner - und er soll dem VfL Schwung auf den Außenbahnen verleihen: Neuzugang Renato Steffen ist der neue Vieirinha in Wolfsburg. Im zweiten Anlauf hat der Wechsel vom FC Basel zum Fußball-Bundesligisten geklappt. Am Donnerstag wurde der Flügelflitzer offiziell vorgestellt. Und jetzt will er ganz schnell ein Teil der Klub-Familie werden.

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"Es ist alles ein bisschen größer, sehr professionell. Die kleinen Dinge sind schnell erledigt worden, ich habe bereits ein Auto", betonte Steffen prompt schmunzelnd. Und das ist in Wolfsburg ja nicht unbedingt unwichtig. Der Neu-VfLer fügte aber hinzu: "Jetzt ist es das erste Ziel, mich schnell einzuleben." Dabei wäre der rund zwei Millionen Euro teure Neuzugang fast schon vor einem halben Jahr beim VfL gelandet. "Wir sind froh, dass wir den Wechsel realisieren konnten. Wir waren im Sommer bereits in Kontakt und der ist nie richtig abgerissen", so Sportdirektor Olaf Rebbe. Und dass es nun so gekommen ist, freut auch Steffen, der es nicht als Rückschritt sieht, vom Champions-League-Achtelfinalisten zum Nicht-Europacup-Teilnehmer gewechselt zu sein. "Für mich ist es ein Schritt nach vorn. Es war schon immer mein Traum, in der Bundesliga zu spielen. Der erste Schritt ist gemacht, aber jetzt muss ich mich hier noch etablieren", weiß der Offensivmann und vergleicht die Situationen beider Klubs: "Es ist schön, dass die Stadien in der Bundesliga immer voll sind. Physisch und läuferisch ist es eine Liga, die auf Top-Niveau spielt. Jedes Wochenende hat man ein Top-Spiel, ein Champions-League-Spiel. Deswegen muss man nicht zweimal überlegen, wenn man die Chance bekommt, hier zu spielen." Dass Trainer Martin Schmidt ebenfalls Schweizer ist, habe keine Rolle gespielt. Beide kannten sich vorher nicht.

Steffen, der zuvor zwei Jahre in Basel gespielt hatte, ist bereits in seiner neuen Heimat angekommen, auch wenn seine Frau erst in ein paar Wochen nachkommen wird. Dabei hilft ihm auch sein Charakter. "Ich gehe offen auf die Anderen zu, weil eine Mannschaft auch immer eine kleine Familie ist. Und da will ich mich schnell reinfinden", sagt Steffen, der auch nach außen genauso wirkt - bodenständig, offenherzig, aber auch kämpferisch und ambitioniert. Der Neu-Wolfsburger weiß, was er will. Und er weiß auch, dass es ein hartes Stück Arbeit war, dort hinzukommen, wo er nun ist. "Wegen der Größe musste ich immer etwas mehr tun als andere und lernen, meinen Körper richtig einzusetzen. Es ist mir alles nicht vor die Füße gelegt worden", erzählt der gelernte Maler und Anstreicher und fügt hinzu: "Ich weiß, was ich für ein Glück habe, dass ich Fußballer bin. Ich weiß, wie es ist, um 7 Uhr aufzustehen und auf die Baustelle zu gehen. Ich sehe es nicht als selbstverständlich, dass ich das alles erleben darf. Das versuche ich an junge Spieler weiterzugeben."

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Auch Rebbe schätzt seine Neuverpflichtung. "Seine Tugenden tun uns gut, aber auch seine fußballerischen Fähigkeiten", betont der 39-Jährige. Und wie kann der Tempospieler dem VfL jetzt helfen? "Mit meiner Spielart vielleicht. Ich bin schnell, wirbelig, aggressiv und bissig. Ich glaube, mich hat man lieber im eigenen als im gegnerischen Team. Das sind meine Stärken", sagt Steffen. Und das sieht Ex-Bayern- und Schweiz-Trainer Ottmar Hitzfeld laut Kicker genauso. "Natürlich ehrt mich das. Es sind immer zwei Paar Schuhe, das dann auch auf den Platz zu bringen. Aber ich glaube, wenn ich weiter meine Ziele vor Augen habe, dann kann ich das realisieren", ist sich der Schweizer sicher.

Schweizer beim VfL - das gab es schon häufiger. Zuletzt mit Diego Benaglio und Ricardo Rodriguez. "Ich wusste natürlich, welche Spieler hier waren. Ich habe mich aber nicht mit ihnen ausgetauscht, sondern wollte bewusst alles auf mich zukommen lassen, um mir ein eigenes Bild zu machen", so Steffen. Das hat er getan - und das Bild scheint so gut zu sein, dass er sogar auf "seine" Rückennummer verzichten konnte. "Normalerweise hätte ich die Elf gehabt, aber die war nicht frei. Dann wollte ich etwas anderes, eine einstellige Nummer. Ich hoffe, die Acht bringt mir Glück", sagt Steffen, der mit einem Auge auch in Richtung Weltmeisterschaft schielt. "Am Ende geht’s immer um meine Leistung. Dann ist die Nationalmannschaft immer ein Thema. Ich hoffe, die Chance zu packen."

Rangliste: Die Bundesliga-Schweizer des VfL Wolfsburg

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