Die Havelser waren ihren Gegnern ganz nah. Deniz Cicek übertreibt es sogar ein wenig. © Christian Hanke

"Das sah sehr gut aus": TSV Havelse besteht gegen Zweitligisten (mit Galerie!)

Der TSV Havelse startet mit den Testspielen für die neuen Saison - und zwar mehr als ordentlich. Gegen einen belgischen Zweitligisten spielte das Team von Alexander Kiene groß auf.

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Mit diesem Auftakt zeigte sich Alexander Kiene sehr zufrieden. Und das nicht nur, weil das 1:1 gegen den belgischen Zweitligisten Royale Union Saint-Gilloise als ein passables Ergebnis gelten darf. Der Coach des Fußball-Regionalligisten TSV Havelse freute sich über eine insgesamt gute Leistung seiner Schützlinge, ein gerechtes Remis und den Nachweis, dass die harte Trainingsarbeit Früchte trägt: „In den ersten zwei Wochen lag der Schwerpunkt auf der Arbeit gegen den Ball – und das sah heute sehr gut aus.“ Und auch die Offensivbemühungen konnten sich sehen lassen: „Wir hatten sogar die klareren Chancen.“

Belgier spielen "extrem schnell"

In der Startphase allerdings taten sich die Havelser auf Platz drei des August-Wenzel-Stadions in Barsinghausen schwer. „Da hat man die Qualität des Gegners gesehen“, zollte Kiene den Berufsfußballern aus Brüssel Respekt. „Die haben gepresst, eine hohe Schlagzahl vorgelegt und extrem schnell gespielt.“ Lohn der Anstrengungen war der zügige Führungstreffer, als die Havelser nach einer Ecke nicht klären konnten und die Belgier per Kopf zum 1:0 trafen (3.).

„Sie hatten in der ersten Viertelstunde noch zwei weitere gute Möglichkeiten. Doch dann haben wir uns in das Spiel rein gearbeitet“, so Kiene. Die Mannschaft habe nach und nach besser in die Zweikämpfe gefunden und im Mittelfeld endlich den nötigen Zugriff bekommen. „Außerdem hatte ich das Gefühl, dass sie nach 15 Minuten den Respekt abgelegt hatten.“ Bei einem Kopfball von Marcel Kunstmann (21.) und einem Schuss von Denis Kina (25.) verbuchte der TSV seine ersten gefährlichen Offensivaktionen. Per Freistoß sorgte Deniz Cizek dann für den Ausgleich (30.). „Wir haben das Spiel immer mehr in unsere Richtung gedreht“, freute sich der Havelser Trainer. Bis zur Pause hätte der TSV sogar in Führung gehen können, doch Deniz Undav hatte zweimal Pech: Einmal klärte ein Royale-Spieler auf der Linie, beim zweiten Mal wurde sein Schuss aus Nahdistanz abgeblockt. Dagegen ließen die Havelser aus dem Spiel heraus bis zur Pause nichts mehr zu. „Enge Linien, gute Abstände, immer nah am Mann – wir haben ihnen wenig Raum gegeben“, lobte der Trainer. Hin und wieder wurde es aber dennoch brenzlig:  „Der Gegner war vor allem bei  Standards gefährlich – da hat man gesehen, dass es Profis sind.“

"Vom Tempo her absolute Herausforderung"

Die zweiten 45 Minuten begannen mit einem dominanten TSV Havelse. Bis zur 60. Minute versäumte es der Regionalligist, bei Möglichkeiten von Kunstmann, Fabian Wenzel und Undav das 2:1 nachzulegen. „Nach etwa einer Stunde entwickelte sich wieder ein verteiltes Spiel“, so Kiene. Beide Seiten wechselten fleißig durch, sodass hüben wie drüben der Spielfluss etwas litt. In der Schlussphase hatte Kina nach einem schönen Angriff der Havelser dann noch einmal die Riesenchance, den TSV in Führung zu schießen. „Das war eine Hundertprozentige“, ärgerte sich der Coach zumindest ein wenig. Doch auch die Belgier erspielten sich noch zwei erstklassige Strafraumszenen: Beide Male parierte Alexander Dlugaicyk glänzend. „Unterm Strich geht das Ergebnis in Ordnung“, resümierte Kiene. „Vor allem vom Tempo her war das eine absolute Herausforderung.“

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