Auf Tore von GFC-Stürmer Velimir Jovanovic (r.) setzt nicht nur sein Trainer Roland Kroos. Auf Tore von GFC-Stürmer Velimir Jovanovic (r.) setzt nicht nur sein Trainer Roland Kroos. © Peter Krüger
Auf Tore von GFC-Stürmer Velimir Jovanovic (r.) setzt nicht nur sein Trainer Roland Kroos.

David gegen Goliath im Fußball-Landespokal

Karlsburg/Züssow will dem Greifswalder FC trotz Personalsorgen Paroli bieten

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„Alle Jahre wieder...“ – ein Weihnachtslied, das fast 200 Jahre alt ist. Es könnte aber auch gut und gerne eine Hymne für das diesjährige Achtelfinalspiel im Fußball-Landespokal um den Lübzer Pils-Cup zwischen der SG Karlsburg/Züssow (4. Platz/Landesliga) und dem Greifswalder FC (2. Platz/Verbandsliga) sein. Wie schon in den letzten beiden Jahren trifft auch in dieser Saison die Spielgemeinschaft der beiden Nachbardörfer auf die Boddenstädter.

Während die Elf von SG-Trainer Edwin Hübner vor zwei Jahren in der ersten Pokal-Runde bei der 3:7-Niederlage zumindestens bis zum 3:3-Zwischenstand eine mitreißende Pokalschlacht ablieferte, setzte es in der vergangenen Saison beim Zweitrundenspiel eine deftige 0:6-Packung.

Nun treffen beide Konkurrenten wieder aufeinander und auch diesmal rechnet sich der Trainer des „Underdogs“ keine großen Chancen auf das Weiterkommen aus. „Wir haben arge Personalprobleme“, sagt Hübner. „Mit Marcus Bischoff, Bastian Schuldt und Ron Oberländer sind unsere torgefährlichsten Akteure für dieses Spiel gesperrt. Sechs weitere Kicker fallen entweder arbeitsbedingt oder krank aus“, will Hübner keineswegs ein Klagelied anstimmen, doch spurlos wird dieser personelle Aderlass auch an seinem Team nicht vorüberziehen. „Wir wollen es den Greifswaldern natürlich so schwer wie möglich machen. Wir wissen aber auch, dass wir auf einen sehr starken Gegner treffen“, sagt der SG-Coach.

Sein Gegenüber, GFC-Trainer Roland Kroos, hingegen formuliert schon genauere Ziele, was als Favorit in diesem Match sicherlich auch nicht sehr schwer fällt. „Wir wollen ganz klar eine Runde weiterkommen“, sagt der GFC-Chefcoach. „Wir sind Favorit in dieser Begegnung und wollen dieser Rolle auch gerecht werden.“ Personell sieht es beim Verbandsligazweiten vergleichsweise entspannt aus, auch wenn dem GFC mit dem immer noch gesperrten Sebastian Olszar und dem verletzten Nick Lösel wichtige Stützen fehlen werden. Ein kleines Fragezeichen steht auch noch hinter dem Einsatz von Torjäger Frank Rohde. Erst kurz vor dem Anpfiff wird sich entscheiden, ob ein Einsatz im Pokalspiel möglich ist. „Es werden ganz sicher auch ein, zwei Spieler zum Einsatz kommen, die nicht ganz so oft in der Startelf stehen“, gibt Kroos zumindest im Ansatz einen kleinen Einblick in seine Planungen.

Während GFC-Defensivkicker Marco Kröger von einer „hundertprozentigen Konzentration“ spricht, die es benötigt, „um auch gegen unterklassige Teams eine Runde weiterzukommen“, wäre für SG-Sturm-Ass Marcus Bischoff „das Ausscheiden im Pokal beileibe kein Beinbruch. Wir konzentrieren uns vielmehr auf die Liga.“

Sechs Siege in Serie stehen bei den Greifswalder Kickern aktuell zu Buche. Der Gegner, die Spielgemeinschaft Karlsburg/Züssow, hat sich in den letzten beiden Ligaspielen wieder gefangen, nachdem es zuvor zwei Niederlagen am Stück gegeben hatte. Angepfiffen wird die Pokalbegegnung morgen um 13.00 Uhr in Karlsburg, da der Sportplatz (der Stammplatz) in Züssow derzeit unter Wasser steht.

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