30. August 2018 / 14:20 Uhr

Wegen Davis-Cup - Federer kritisiert Barca-Star Piqué: "Muss aufpassen, was er sagt"

Wegen Davis-Cup - Federer kritisiert Barca-Star Piqué: "Muss aufpassen, was er sagt"

Redaktion Sportbuzzer
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Muss aufpassen, was er sagt: Roger Federer hat Gerard Piqué für dessen Davis-Cup-Vorhaben scharf kritisiert.
"Muss aufpassen, was er sagt": Roger Federer hat Gerard Piqué für dessen Davis-Cup-Vorhaben scharf kritisiert. © imago/Agencia EFE
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Superstar Roger Federer hat Gerard Piqué für dessen neue Reform-Pläne am Davis Cup kritisiert. Der spanische Fußballstar ist Unterstützer des neuen Turnier-Formats und will das Event jetzt auch noch im Kalender verschieben.

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Ungewohnte Offensive von Roger Federer: Der schweizer Tennisstar hat den spanischen Fußballer Gerard Piqué für dessen neuestes Vorhaben, den reformierten Davis Cup vom November in den September zu verschieben, scharf kritisiert. Federer, der ohnehin kein Unterstützer des neuen Turnier-Formats ist, wünscht sich mehr Zurückhaltung des Stars vom FC Barcelona: "Für uns Tennisspieler ist es schon komisch, einen Fußballer in unserer Welt zu haben", so der 37-Jährige, "darum muss er vorsichtig sein, was er sagt." Piqué hatte erklärt, der Wettbewerb solle auf die Spieler zugeschnitten werden und diese hätten sich gewünscht, nicht im November zu spielen.

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Piqué finanziert Davis-Cup-Vorhaben

Der neue September-Termin würde unter anderem mit dem im vergangenen Jahr ins Leben gerufenen Laver Cup kollidieren. Das Showturnier, dessen großer Unterstützer Federer ist, wird ebenfalls im September ausgetragen und könnte durch den Davis Cup seiner besten Spieler beraubt werden. Im Laver Cup treten einmal im Jahr jeweils sechs Spieler aus "Team Europa" unter der Anleitung von Tennis-Legende Björn Borg gegen "Team Welt" unter der Regie von John McEnroe an.

Das neue Davis-Cup-Format stößt bei vielen Tennisspielern noch immer auf großen Unmut. Statt wie gewohnt an mehreren Spieltagen im Jahr, soll das Turnier künftig in einer Woche und mit erneuertem Modus stattfinden. Bislang war geplant, das neue Event im November steigen zu lassen, jezt wird der Wunsch laut, den Davis Cup schon im September zu spielen. Gerard Piqué, der mit seiner Investment-Gruppe Kosmos hinter dem Vorhaben steht und der ITF in den kommenden 25 Jahren rund drei Milliarden Euro versprochen hat, ist starker Befürworter der Verschiebung.

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Als finanzieller Unterstützer der ITF hat Piqués Firma gute Chancen, auch das neueste Reformvorhaben durchzusetzen: Zusätzliche Lizenzgebühren könnten der Kosmos-Gruppe den gewünschten Termin und das Entrichten von Weltranglistenpunkten ermöglichen.


Hier abstimmen: Werdet ihr den alten Davis Cup vermissen?


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