Marius Wolf könnte Eintracht Frankfurt für rund zehn Millionen verlassen, Hannover 96 ist am Weiterverkauf nicht beteiligt. Marius Wolf könnte Eintracht Frankfurt für rund zehn Millionen verlassen, Hannover 96 ist am Weiterverkauf nicht beteiligt. © imago/Jan Huebner
Marius Wolf könnte Eintracht Frankfurt für rund zehn Millionen verlassen, Hannover 96 ist am Weiterverkauf nicht beteiligt.

"Deal des Jahrhunderts" für Frankfurt: Ex-96-Profi Wolf vor Wechsel zu Borussia Dortmund

Medienberichten zufolge wechselt Marius Wolf, der sich bei Hannover 96 nicht durchsetzen konnte, von Eintracht Frankfurt zu Borussia Dortmund. Zehn Millionen Euro Ablöse stehen im Raum. 96 musste Wolf damals für 500.000 Euro ziehen lassen - für die Eintracht wäre es "der Deal des Jahrhunderts", erklärte Martin Kind. 

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96-Trainer Breitenreiter sprach zuversichtlich über einen Wechsel von Stoke-Innenverteidiger Kevin Wimmer zu Hannover 96. "Wir haben ihn wahrscheinlich überzeugen können, dass er zu uns kommt“, so der Trainer Ende April. Präsident Kind bestätigte: „Mit dem Spieler wäre man sich einig.“ Problem ist aktuell die Ablösesumme, Wimmers Vertrag bei Stoke City läuft noch bis 2022.

Weniger erfolgreich war 96 bei Marius Wolf. Der damalige Geschäftsführer Martin Bader hatte das Ta­lent für zwei Millionen Euro Ablöse von 1860 geholt. Bei den Trainern Thomas Schaaf und Daniel Stendel war Wolf aber chancenlos und abgeschoben worden in die vierte Liga.

Ob in Hannover geboren, als Talent verpflichtet oder Stammkraft im 96-Nachwuchs: Diese Talente schafften ihren Durchbruch nicht bei 96 und verdienen jetzt woanders mit dem Fußball ihr Geld.

96 ist am Weiterverkauf nicht beteiligt

Wolf landete als Leihspieler in Frankfurt, die Eintracht zog dann die Kaufoption von 500 000 Euro. Weil Wolf aber überragend spielte, kauft ihn jetzt Dortmund für angeblich zwölf Millionen Euro Ablöse. „Wir sind am Weiterverkauf leider nicht beteiligt“, erklärt Kind, „Glückwunsch an die Frankfurter, für sie ist es der Deal des Jahrhunderts.“

„Es bringt nichts, sich zu ärgern“

Und für 96 ein Transferflop mehr. „Abhaken“, meint Kind nur, „es bringt nichts, sich zu ärgern.“ Nur als Denkspiel: Hätte sich Wolf in Hannover so entwickelt, wäre 96 jetzt um zehn Millionen Euro reicher – und nicht Fredi Bobics Frankfurter.

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