19. Februar 2018 / 16:15 Uhr

Debakel im Eisschnelllauf: Deutschland noch schlechter als 2014

Debakel im Eisschnelllauf: Deutschland noch schlechter als 2014

Uwe Köster
Pleite im Eisschnelllauf: Claudia Pechstein und Nico Ihle haben Medaillen verpasst.
Pleite im Eisschnelllauf: Claudia Pechstein und Nico Ihle haben Medaillen verpasst. © imago/Montage
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Keine Medaillen für die deutschen Eisschnellläufer bei Olympia in Pyeongchang: In der Teamverfolgung der Damen und über die 500 Meter der Männer durch Nico Ihle gab es keine Erfolge zu verbuchen. Es droht ein Debakel wie in Sotschi.

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Irgendwie tat sich bei Nico Ihle ein kleiner Widerspruch auf: Der mit zarten Medaillenhoffnungen gestartete Eissprinter aus Chemnitz wurde am Montag über 500 Meter in 34.89 Sekunden Achter. Dennoch wirkte er durchaus gut gelaunt. „Ich bin nicht unzufrieden, das war kein schlechter Lauf. Ich habe alle Holländer hinter mir gelassen. Ich habe den Weltmeister hinter mir gelassen. Ich brauche mir nichts vorzuwerfen. Man muss in diesem Feld erst mal Achter werden“, sagte der 32-Jährige. Nun freue er sich auf den nächsten Start. „Diese 500 Meter machen noch mehr Lust auf olympische Renne. Über 1000 Meter geht noch mehr. Ich merke, dass ich richtig Kraft und Saft habe.“

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Havard Lorentzen verdarb als Sieger den Koreanern die große Party. Der Norweger lief mit 34,41 Sekunden olympischen Rekord und war eine (!) Hundertstelsekunde schneller als der Südkoreaner Cha Min Kyu.

Trotz Ihles Optimismus droht den deutschen Eisschnellläufern ein noch schwächeres Abschneiden als vor vier Jahren in Sotschi, als sie ohne Medaille geblieben waren. Damals gab es zwei vierte und zwei fünfte Plätze - das wird diesmal nicht klappen. Denn am Montag scheiterten die deutschen Damen im Viertelfinale der Teamverfolgung, sie laufen nun um Platz fünf. In dem Wettbewerb hatte sich der Verband die größte Medaillenchance ausgerechnet. Doch Claudia Pechstein, Roxanne Dufter und Gabi Hirschbichler liefen um rund drei Sekunden am Halbfinale vorbei. ukö

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