16. September 2018 / 17:23 Uhr

Debüt-Treffer von Misidjan: Nürnberg rettet Punkt bei Werder Bremen

Debüt-Treffer von Misidjan: Nürnberg rettet Punkt bei Werder Bremen

Redaktion Sportbuzzer
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Virgil Misidjan krönte sein Bundesliga-Debüt mit dem entscheidenden Tor gegen Bremen.
Virgil Misidjan krönte sein Bundesliga-Debüt mit dem entscheidenden Tor gegen Bremen. © imago/MIS
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In der Nachspielzeit sorgte Virgil Misidjan für das goldene Tor zum 1:1 bei Werder Bremen. Der 1. FC Nürnberg fuhr damit den zweiten Punkt in dieser Saison ein und verpasste den ambitionierten Bremern einen herben Dämpfer.

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Europapokal-Aspirant Werder Bremen hat im eigenen Stadion erneut zwei Punkte liegen gelassen. Virgil Misidjan traf am Sonntag im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg in der Nachspielzeit zum 1:1 (0:1)-Endstand für den Aufsteiger (90.+2). Nach guter erster Halbzeit ließ Werder vor 40.700 Zuschauern nach der Pause stark nach. Der Gewaltschuss von Maximilian Eggestein in der 26. Minute war am Ende zu wenig für den ersten Heimsieg der neuen Saison. Bereits am ersten Spieltag hatte es im Nordderby gegen Hannover 96 nur zu einem 1:1 für Werder gereicht.

Abseits: Petraks Tor zählt nicht

Trotz aller Enttäuschung blieb Kohfeldt seit seiner Amtsübernahme im November 2017 auch im 14. Heimspiel als Werder-Trainer ungeschlagen. Auf diese Zahl kam im Weserstadion vor ihm nur die Bremer Trainerlegende Otto Rehhagel in den 80er-Jahren. Am Ende war der Nürnberger Punktgewinn jedoch verdient. Denn schon in der 59. Minute hatte Spielleiter Daniel Schlager in seinem ersten Bundesliga-Spiel auf Tor für den FCN entschieden. Sein Videoassistent wies ihn jedoch darauf hin, dass der Torschütze Ondrej Petrak bei dieser Aktion im Absteits stand. Der erste Ausgleichstreffer zählte nicht.

Nach der Pause tat Nürnberg deutlich mehr für das Spiel nach vorn und brachte Werder dadurch auch mehrfach in Bedrängnis. Das Abseitstor von Petrak, ein Schuss von Eduard Löwen (78.) – Werders Führung geriet in der zweiten Halbzeit ständig ins Wanken. Auf der anderen Seite wussten die Bremer mit ihren neu gewonnenen Freiräumen auf dem Platz nur wenig anzufangen. Zahlreiche Konter wurden nur unsauber zu Ende gespielt. Wie schon gegen Hannover und Frankfurt schaffte es Werder nicht, ein hohes Leistungsniveau über 90 Minuten zu halten.

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