14. September 2018 / 10:06 Uhr

Neue Eishockey-Saison der DEL startet: Infos zu Favoriten, Regeln und TV-Übertragung

Neue Eishockey-Saison der DEL startet: Infos zu Favoriten, Regeln und TV-Übertragung

Stefan Döring
Twitter-Profil
Um diesen Pott geht's - Yannic Seidenberg und Red Bull München gehören auch in dieser DEL-Saison wieder zu den Favoriten.
Um diesen Pott geht's - Yannic Seidenberg und Red Bull München gehören auch in dieser DEL-Saison wieder zu den Favoriten. © imago/Sven Simon
Anzeige

Am Freitag startet die neue DEL-Saison - mit einem echten Kracher-Spiel: Meister EHC Red Bull München muss bei den Eisbären Berlin ran. Der SPORTBUZZER beantwortet die wichtigsten Fragen zur ersten Spielzeit nach dem Überraschungserfolg der Eishockey-Nationalmannschaft bei Olympia.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Gut sieben Monate sind seit der Silber-Überraschung der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang vergangen, wenn am Freitagabend das erste Bully der neuen Saison in der DEL ausgespielt wird. Und es wird gleich heiß auf dem Eis: Der Meister EHC Red Bull München muss bei den Eisbären Berlin ran (19.25 Uhr, Sport1), die nur knapp in der Finalserie der vergangenen Saison unterlagen.

Es ist das erste Spieljahr nach dem Eishockey-Hype im Februar – doch was ist geblieben von der großen Olympiaeuphorie rund um den Sport? „Wir sind wieder in der Nische, in der wir vorher waren. Aber ich glaube, wir haben es geschafft, den Anfangsschwung mitzunehmen. Die Leute sind offener für unseren Sport. Ich hoffe, dass wir es nachhaltig nutzen können“, sagte Patrick Reimer dem Sportbuzzer. Der Stürmer der Nürnberg Ice Tigers erzielte bei den Olympischen Spielen im Viertelfinale gegen Schweden in der Verlängerung den entscheidenden Treffer.

Internationale Pressestimmen zum deutschen Eishockey-Wunder

Zur Galerie
Anzeige

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur neuen DEL-Saison!

Wer sind die Favoriten?

Allen voran ist der EHC Red Bull München zu nennen. Der Meister der vergangenen drei Jahre wird von vielen Experten auch am Ende dieser Saison ganz vorn erwartet. Doch die Trainer der 14 DEL-Klubs sind sich sicher: Der Meisterkampf wird spannender als zuletzt. In einer Umfrage tippten lediglich fünf Trainer auf den EHC. Und auch die Statistik spricht gegen München. Noch nie seit Gründung der DEL 1994 hat es ein Team geschafft, vier Titel in Serie zu gewinnen. Reimer von den Ice Tigers ist sich sicher: „Ich denke, Mannheim und München sind ganz weit vorn. Köln, Berlin, Ingolstadt und wir können oben mitspielen. Düsseldorf ist auch nicht zu unterschätzen. Die ersten drei, vier Positionen werden das Ding unter sich ausmachen, dann kommt ein starkes Mittelfeld.“ Dennoch schränkte der 35-jährige Stürmer ein: „Die Schere in der Liga geht wieder auf, und die Topmannschaften haben sich etwas abgesetzt.“

Was ist mit den Stars?

Mit Dominik Kahun (Chicago), Brooks Macek (Las Vegas), Yasin Ehliz (Calgary), Maximilian Kammerer (Washington) und Marcel Noebels (Boston) wechselten gleich fünf Nationalspieler in diesem Sommer nach Nordamerika. „Durch Olympia wurde gesehen, dass es mal einen Versuch wert ist, die Jungs einzuladen“, sagt Reimer. „Es ist aber schwierig, aus dem deutschen Nachwuchs zu kommen und gleich in der NHL zu spielen.“ 17 Spieler aus dem Olympiateam, darunter Reimer und Ex-NHL-Star Marcel Goc (Mannheim), spielen in der DEL.

Internationale Pressestimmen: Deutschland verliert im Eishockey-Finale bei Olympia

Zur Galerie

Was ist neu?

Das Personalkarussell war in voller Fahrt. Die Straubing Tigers verpflichteten gleich 13 neue Spieler und gaben 16 ab – Rekord in diesem Jahr. Einige NHL-Stars sind neu in der Liga. München etwa angelte sich Matt Stajan von den Calgary Flames und Mannheim Ben Smith von den Toronto Maple Leafs. Viele neue Spieler kommen aus Nordamerika und Skandinavien. „Eine Ausländerreduzierung würde der Liga helfen“, sagt Reimer deshalb.

Auch auf den Trainerbänken hat sich was getan: Die Eisbären Berlin (Clement Jodoin), die Grizzlys Wolfsburg (Pekka Tirkkonen), die Düsseldorfer EG (Harold Kreis), die Krefeld Pinguine (Brandon Reid), die Nürnberg Ice Tigers (Kevin Gaudet) und die Adler Mannheim (Pavel Gross) haben neue Chefcoaches.

So lief das Olympia-Wunder

Zudem gibt es neue Regeln in der DEL. Die markanteste Änderung: Der Torraum und damit der geschützte Bereich für den Keeper wird kleiner. Aus dem Halbkreis vor dem Tor werden die Seiten links und rechts „abgeschnitten“. Auch bei den Penaltys gibt es Neuerungen. Bisher musste der gefoulte Spieler selbst zum Penalty antreten. Nun hat der Trainer freie Wahl und kann einen anderen Schützen wählen.

Auch Änderungen im Strafenkatalog wurden vorgenommen. So wird in der neuen Saison der Schiedsrichter noch mehr geschützt.

Wo laufen die DEL-Spiele im TV?

Sport1 überträgt mindestens 40 Partien live im Free-TV. Darunter die Hauptrunde und die Play-offs. Alle DEL-Spiele sind bei Telekom Sport im Stream zu sehen.

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mega-Sale: SPORTBUZZER-SHOP

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus aller Welt