08. Januar 2019 / 17:50 Uhr

Dem PAZ-Cup-Sieger Lafferde geht die Luft aus

Dem PAZ-Cup-Sieger Lafferde geht die Luft aus

Peter Konrad
Während Gastgeber Teutonia Groß Lafferde (am Ball) beim eigener Turnier Vierter wurde, belegte der SV Adler Hämelerwald (r. Julien Kahnt) den letzten Platz in der Gruppe B.
Während Gastgeber Teutonia Groß Lafferde (am Ball) beim eigener Turnier Vierter wurde, belegte der SV Adler Hämelerwald (r. Julien Kahnt) den letzten Platz in der Gruppe B. © Massel
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Nur wenige Stunden, nachdem sie beim PAZ-Cup den SV Lengede entthront hatten, waren die Bezirksliga-Fußballer des SV Teutonia Groß Lafferde bereits wieder im Einsatz: Bei ihrem eigenen Turnier um den Wesche-Cup wollten sie den Titel verteidigen – doch am Ende wurde Fortuna Oberg Erster.  

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Nur wenige Stunden, nachdem sie beim PAZ-Cup den Seriensieger aus Lengede entthront hatten, waren die Bezirksliga-Fußballer des SV Teutonia Groß Lafferde bereits wieder im Einsatz: Bei ihrem eigenen Turnier um den Wesche-Cup wollten sie den Titel verteidigen – doch das gelang nicht. Denn Platz eins sicherte sich Kreisligist Fortuna Oberg, der im Endspiel den TSV Wendezelle nach Neunmeterschießen mit 2:1 bezwang.

„Die Oberger haben insgesamt gesehen verdient gewonnen“, resümierte Lafferdes Kapitän und Fußball-Obmann Tim Paul. Aber auch Finalgegner Wendezelle habe überzeugt. „Beide Teams waren griffig, wollten unbedingt gewinnen, aber im Endspiel waren die Oberger eine Idee besser“, berichtete Paul. Dennoch gingen die Wendezeller in Führung, die die Fortunen jedoch kurz vor Schluss egalisierten – und im anschließenden Neunmeterschießen hatten sie dann die besseren Nerven. Maßgeblichen Anteil am Erfolg der Fortunen hatte Patrick Wagner. „Er hat ganz stark gespielt“, lobte Paul.

Aber auch mit seinem Team, das am Ende Rang vier belegte, war er zufrieden. „Denn wir haben kein Spiel verloren, mussten uns nur zweimal im Neunmeterschießen geschlagen geben“, sagte Paul. Im Halbfinale unterlagen die Lafferder dem TSV Wendezelle, und im Spiel um Platz drei zeigte sich der SV Lengede II vom Punkt aus effektiver. „Unterm Strich war das in Ordnung, was wir gezeigt haben, auch wenn wir gern wieder Erster geworden wären.“

Weil jedoch die Feierlichkeiten aufgrund des Gewinns des PAZ-Cups bis in die Morgenstunden dauerten, sei die Fitness nicht die allerbeste gewesen, erklärte Paul schmunzelnd. „Von Spiel zu Spiel sind die Beine schwerer geworden. Auch die Aufmerksamkeit nahm immer mehr ab – am Ende waren wir alle froh, dass das Turnier endlich vorbei war“, erläuterte er.

Seine Effizienz jedoch litt unter der nachlassenden Konzentration nicht: Denn Paul, der die Lafferder tags zuvor zum Titel geköpft hatte, traf fünfmal und war zusammen mit den Obergern Dogay Kilig und Patrick Wagner bester Torschütze.

Den schönsten Treffer jedoch habe Kevin Genter (Adler Hämelerwald) erzielt, sagte Paul. „Im Spiel gegen Lafferde II hat er den Ball per Seitfallzieher in den Winkel geknallt – das hat er super gemacht.“ Weitere Erfolgserlebnisse gab es für die Adler aber kaum noch, am Ende belegte der Bezirksligist in der Gruppe B ohne Punktgewinn den letzten Platz. „Von Hämelerwald hatte ich mir ein bisschen mehr erwartet“, konstatierte Tim Paul.

Insgesamt aber sei das Niveau in Ordnung gewesen, bilanzierte er. „In vielen Partien wurde guter Fußball geboten.“ Zwei Akteure überzeugten dabei besonders: Dribbelkünstler Kevin Harms (Teutonia Groß Lafferde) wurde zum besten Spieler und Yanick Walther (Arminia Vöhrum) zum stärksten Keeper gekürt.

Von Peter Konrad

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