13. März 2018 / 13:58 Uhr

"Der Druck liegt bei Lenglern" - Das mit Spannung erwartete Fleckenderby zwischen dem Bovender SV und der SG Lenglern steigt am Mittwoch

"Der Druck liegt bei Lenglern" - Das mit Spannung erwartete Fleckenderby zwischen dem Bovender SV und der SG Lenglern steigt am Mittwoch

Jan-Philipp Brömsen
Yousef Beyazit (Mitte) und die SG Lenglern möchten auch im Derby jubeln
Yousef Beyazit (Mitte) und die SG Lenglern möchten auch im Derby jubeln © Jens Schiele
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Nicht nur die präkere Tabellensituation der SG Lenglern sorgt beim anstehenden Derby für Dramatik pur auf dem engen Bovender Kunstrasen. Anstoß ist um 19 Uhr.

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Mit derzeit nur neun Punkten auf Platz 14 liegend ist das Team von Trainer Matthias Knauf zum Start der Rückserie schon zum Siegen verdammt. Lediglich zwei Siege in allerdings nur zehn ausgetragenen Spielen stehen bei der SG zu Buche. „Wir sind gut drauf und haben seit fünf Monaten kein Spiel mehr verloren“, witzelt Trainer Knauf. Nicht zuletzt beim 3:2-Testspielerfolg gegen den TSV Landolfshausen zeigte sich die Knauf-Elf in guter Form.

Der Bovender SV ist heiß auf das Derby gegen Lenglern

"Wir wollen ganz klar drei Punkte holen"

Auch im Derby möchte der Trainer mit seinem Team unbedingt punkten „ Wir sind guter Dinge – die Testspiele liefen echt gut. Leider hatte uns die Grippewelle auch erwischt, aber das ging sicherlich vielen Vereinen so“, ergänzt Knauf. Personell hat sich bei der SG im Winter nichts verändert. „Es gab kein Bedarf – der Kader ist gut besetzt und wir werden unsere Qualität in der Rückserie auch auf den Platz bringen und die Bezirksliga halten.“ In seinem zweiten Derby als SG-Trainer beschreibt Knauf die Vorfreude auf Mittwoch wie folgt: „ Natürlich ist ein Derby gegen Bovenden immer etwas Besonderes. Mehr Zuschauer, reichlich Prestige und eine Portion extra Motivation machen so ein Spiel aus – wir wollen ganz klar drei Punkte holen.“

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Chancen liegen bei 50-50


"Ein Derby ist auch für uns als Trainer etwas Besonderes"

Beim Bovender SV kann das Trainerteam Thomas Rusch und Gerd Müller die Rückserie deutlich entspannter angehen. Nach einem etwas holprigen Start rangiert der BSV auf einem gutem sechsten Tabellenplatz mit einer ausgeglichenen Bilanz – sechs Siege stehen sechs Niederlagen gegenüber. Die beiden Heimspiele gegen Lenglern und Rotenberg könnten für den BSV schon ein entscheidender Schritt in Richtung Klassenerhalt bedeuten.

Derzeit trennen die beiden „Fleckenteams“ sieben Plätze und elf Punkte. „Durch zahlreiche Grippe-Kranke müssen wir heute im Abschlusstraining schauen, wer für morgen fit ist. Wir möchten ein gutes Spiel abliefern, aber die Chancen stehen bei 50-50“, sagt Thomas Rusch, Trainer des Bovender SV. „Ein Derby ist auch für uns als Trainer etwas Besonderes, aber vor dem ersten Spiel in Lenglern war ich deutlich nervöser. Nichtsdestotrotz ist es immer ein Highlight mit hoffentlich vielen Zuschauern. Zum jetztigen Zeitpunkt muss erst mal jedes Team gucken, wo es steht – unsere Einstellung stimmt auf jeden Fall“ , ergänzt Rusch.

Mit Blick auf die Rückserie gibt sich Rusch realistisch: „Wir müssen konzentriert in jedes Spiel gehen und unser Ziel Klassenerhalt im Auge haben. Die Teams von unten werden nicht aufgeben und haben sich teilweise gut verstärkt.“Sein Trainerkollege Gerd Müller ergänzt zum Derby: „Der Druck liegt bei Lenglern – aber mit Youssef Beyazit haben sie einen Spieler, der auch ein Spiel allein entscheiden kann.“

Das Hinspiel gewann übrigens Lenglern nach 0:2-Rückstand noch mit 3:2. Außerdem gab es neun gelbe und eine gelb-rote Karte. Soviel zum Thema Derby.

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