März 2015: Für die Fans hat der VfB-Dauerbrenner immer eine Minute! März 2015: Für die Fans hat der VfB-Dauerbrenner immer eine Minute! © Felix König
März 2015: Für die Fans hat der VfB-Dauerbrenner immer eine Minute!

Der ewige Hosch: Richter verlängert beim VfB

Landerl lobt: Er ist ein Mentalitätsmonster

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Nachdem der VfB Lübeck den ersten Neuzugang mit Dennis Hoins (Hannover 96 II) bereits vor einiger Zeit bekannt gegeben hat, wird nun die erste Vertragsverlängerung verkündet – und das ist ein Zeichen an die Fans, ein Hinweis auf den Weg und den Stil des VfB: Stefan Richter bleibt beim VfB, hat seinen Kontrakt um ein Jahr bis zum 30, Juni 2018 verlängert.

Stefan Richter ist ein VfB-Dauerbrenner! Stefan Richter ist ein VfB-Dauerbrenner! © Wolfgang Maxwitat/Sandrine Käthner

Die „sportliche Kompetenzrunde“ mit dem Trainerteam um Rolf Landerl, Sportvorstand Wolf Müller, Chefscout Michael Hopp und Berater Timo Neumann hatte getagt, die Personalien besprochen und eine Prioritätenliste aufgesetzt. „Und dabei haben wir uns deutlich für Hosch entschieden“, sagt Landerl, und nennt Richter wie immer bei seinem Spitznamen. Was spricht für den gebürtigen Lüneburger? Landerl: „Er verkörpert das, was wir uns vorstellen: immer hundertprozentiger Einsatz, er gibt niemals auf, ist ein absoluter Teamplayer. Im Spiel beschäftigt er allein eine Viererkette, in jedem Training ist er ein absolutes Vorbild – und Tore schießt er ja auch. Hosch ist ein echtes Mentalitätsmonster!“ Und das ist wohl auch der Grund, warum ihm die Fans manche Unkonzentriertheit vor dem gegnerischen Tor immer wieder schnell verzeihen.

Richter ist mittlerweile 32 Jahre alt, hat seinen Lebensmittelpunkt längst in Lübeck gefunden, ist ein Grünweißer durch und durch, engagiert sich auch außerhalb des Platzes für den VfB – unter anderem im Fanprojekt. Allerdings bedurfte es einiger Umwege für ihn. Aus der U19 des HSV wechselte er 2004 erstmals zur Lohmühle, war Stammmittelstürmer unter Trainer Torsten Flocken – allerdings in der VfB-Reserve in der Oberliga. Enttäuscht ging er 2005 zurück zu seinem Stammverein nach Lüneburg, startete dann über Altona 93 den nächsten Anlauf in den Leistungsfußball. Highlight war damals vielleicht Altonas 9:0 am 3. Februar 2008 auf der Lohmühle gegen VfB II und seinen alten Coach Flocken, wobei Richter vier Tore erzielte.

2009 folgte der zweite VfB-Versuch - diesmal in der Liga unter Trainer Peter Schubert. Hosch wurde zum Stammspieler, zum Kollegen von Rolf Landerl, der damals als VfB-Profi aktiv war. Einen Zweijahresvertrag hatte er unterschrieben, und nach Ablauf war man sich einig auch danach weiter zusammenzuarbeiten. Doch Richter besann sich anders: Der frisch besiegelte Kontrakt wurde nach wenigen Wochen aufgelöst. Private Gründe hätten ihn dazu bewogen. „Es ist an der Zeit, wieder zurück in die Heimat nach Lüneburg zu gehen“, wurde er in den LN zitiert. Schubert bedauerte: „Wir hätten ihn gern behalten. Aber sein Weg war ein anderer.“

Zwei Jahre währte die „Auszeit“, dann kehrte Richter an die Lohmühle zurück – und diesmal wohl für immer. Schon bei seiner Vertragsverlängerung 2015 deutete Wolf Müller an, er könne sich vorstellen dass Richter nach seinem Karriere-Ende in einer anderen Funktion im Verein tätig wird. Erstmal aber soll er weiter Tore schießen, Vorbild auf dem Platz sein. 209 Spiele hat Richter für den VfB absolviert, 89 Tore dabei erzielt – die 100er-Marke wird er also noch knacken...

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