12. Oktober 2018 / 21:03 Uhr

Der Held der Woche in der Region Wolfsburg/Gifhorn: Daniel Heidemüller von der SV Meinersen

Der Held der Woche in der Region Wolfsburg/Gifhorn: Daniel Heidemüller von der SV Meinersen

Marcel Westermann
spieler der woche neu
Held der Woche: Daniel Heidemüller stand gegen Spitzenreiter Leiferde unverhofft im Tor der SV Meinersen – und hielt beim 1:1 einen Punkt fest. © Lea Rebuschat
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Es waren nur noch acht Minuten bis zum Anpfiff, als Daniel Heidemüller – eigentlich dritter Torwart – am vergangenen Wochenende erfuhr, dass er für die SV Meinersen im Derby gegen die SV Leiferde zwischen den Pfosten stehen wird. Mit starken Paraden sicherte er seinem Team in der Fußball-Kreisliga Gifhorn ein 1:1 – und sich jetzt auch den Titel des SPORTBUZZER-Helden der Woche.

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„Auf einen Einsatz habe ich seit acht Wochen hingearbeitet“, freute sich Heidemüller, der überwiegend für die Altherren aufläuft. Gegen Leiferde wurde er allerdings in der Ersten gebraucht. Die etatmäßige Nummer 1 Lukas Schwarz ist aus Studiengründen weggezogen und kann daher nur selten mitwirken. Ersatzmann Sven Schwärzel zog sich beim Warmmachen vor dem Leiferde-Spiel eine Oberschenkelzerrung zu und fiel aus. Die Stunde für Heidemüller hatte also geschlagen. „Ich habe die letzten Jahre kein Training mitgemacht, weil ich mich auf meinen Job konzentriert habe. Jetzt habe ich zum ersten Mal die Chance bekommen“, so der inzwischen 35-Jährige, der von Abwehrchef Abdul Ahmi nominiert worden war.

Fußball-Kreisliga Gifhorn: SV Meinersen (in Rot-Schwarz) - SV Leiferde 1:1

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Entspannt ging der erfahrene Schlussmann seinen Spontan-Einsatz aber nicht an. „Ich war echt nervös, das hat die Abwehr auch gemerkt. Die Jungs haben viel weniger zugelassen als sonst“, lobte Heidemüller seine Vorderleute. In der Schlussviertelstunde war er dann aber noch das eine oder andere Mal gefordert – und hielt den Punkt gegen den Spitzenreiter fest. Lob gab’s anschließend von Trainer Peter Placinta: „Daniel ist ein absoluter Teamplayer und opfert sich für die Mannschaft. Für den Teamgeist ist er enorm wichtig.“

Ob Heidemüller das reicht? Jedenfalls hat der Keeper jetzt Blut geleckt, schielt schon auf seine nächsten Einsätze. „Ich hoffe, dass ich damit gezeigt habe, dass ich die Nummer 2 bin“, so der Torwart, der am Freitag erfuhr, dass er auch am Sonntag im Spiel beim Wesendorfer SC ran darf. Heidemüller: „Toll, dass mir Team und Trainer so großes Vertrauen entgegenbringen!“

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