schindler Erzielte beide Treffer beim 2:0-Auswärtserfolg in Bremen: Holstein -Akteur Kingsley Schindler. © Paesler
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Der „King“ war wieder Kieler Kaiser

Doppelpacker Kingsley Schindler stürmt immer mehr in Richtung Zweite Liga

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Die Saisontreffer acht und neun, der zweite Doppelpack nach dem 4. März bei 2:1 gegen Paderborn – für Kingsley Schindler strahlte die Fußball-Sonne am Sonnabend nach dem 2:0-Auswärtssieg bei Werder Bremen II besonders hell. Der „King“ war wieder einmal der Kieler Kaiser. Der 23-Jährige Flügelspieler des Drittligisten Holstein Kiel stürmt immer mehr in den Fokus der Scouts großer Vereine.

Das Turbo-Tempo, mit dem er auf Platz 11 neben dem Weserstadion vor seinem Treffer zum 2:0 Gegenspieler Thore Jacobsen abgehängt hatte, war in der Tat beeindruckend. Sein finaler Haken um Werder-Keeper Michael Zetterer einfach nur noch zum Zungeschnalzen. „Das hatte ich mir vorgenommen“, sagte Schindler nach Spielschluss und erinnerte an das 0:0 in Lotte am Dienstag zuvor: „Da wollte ich den Ball am Torwart vorbei schieben und bin gescheitert. Deshalb habe ich im Trainings dieses Dribbling zum Abschluss geübt – und das hat ganz gut funktioniert.“

Der Top-Torschützer der Störche rangiert mit seinen sechs Vorlagen zudem auf Platz zwei der internen Scorer-Liste hinter dem in Bremen wegen eines grippalen Infektes fehlenden Dominick Drexler.Dabei hatten ihn die Kieler zunächst als Rechtsverteidiger eingeplant, als sie ihn im vergangenen Sommer von der TSG Hoffenheim II an die Förde lotsten. Und mit diesem Coup zugleich zwei Zweitligisten ins Leere laufen ließen. Gegenüber dem Internetportal liga-drei.de bestätigte Schindler Anfragen des 1. FC Kaiserslautern und des SV Sandhausen.

Kein Zweifel, die in Hamburg geborene Ostsee-Rakete zündet immer mehr in Richtung Bundesliga-Unterhaus. Und Schindler selbst macht keinen Hehl daraus, wo sein sportliches Nahziel liegt. „Natürlich will ich in die Zweite Liga. Am liebsten mit Holstein“, sagte Kiels treffsicherste Angriffswaffe. Bei den Störchen hat er einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019 unterzeichnet. Mit einer Ausstiegs-Option? „Wer weiß“, antwortete Schindler vor seinem Gang in die Kabine mit einem vielsagenden Achselzucken. Über Dinge wie vorzeitige Vereinswechsel mache er sich jetzt keine Gedanken. Alle Konzentration liege auf dem Aufstiegskampf mit der KSV Holstein. Schon am kommenden Mittwoch im Heimspielgegen den SV Wehen Wiesbaden (19 Uhr) hofft Fußball-Kiel auf die nächste Schindler-Show.

Region/Kiel Kingsley Schindler (Holstein Kiel) Holstein Kiel Holstein Kiel (Herren) 3. Liga Deutschland 3.Liga (Herren) SV Werder Bremen II (Herren)

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