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Der Kohlrabizirkus wird für die Icefighters fit gemacht

Uwe Köster
An einer Seite ist die Fläche bereits geschlossen, stehen die Banden. © Christian Modla

Die Baumaßnahmen laufen auf vollen Touren. Die offizielle Abnahme der neuen Eishokeyhalle soll in zwei Wochen erfolgen.

Leipzig. Am Samstag sollte das erste Eishockeyspiel im Kohlrabirkus stattfinden. Der Termin war nicht zu halten – aber nach Eishockey sieht es in der neuen Spielstätte der Icefighters schon aus.

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DURCHKLICKEN: Hier sind die IceFighters künftig daheim

Noch ist im Kohlrabizirkus viel zu tun. Unter der großen Kuppel wird fleißig gewerkelt. Vieles erinnert zweieinhalb Wochen vor dem ersten Heimspiel an eine Baustelle. © Christian Modla
Bevor das Eis bereitet werden kann, muss die Eisfläche stehen. © Christian Modla
Grundlage bildet ein Gitter aus PVC. © Christian Modla
Dann heißt es: Schlaüche verlegen. © Christian Modla
Die ziehen sich auf mehreren hundert Kilometern über die spätere Eisfläche. © Christian Modla
Verbunden sind die Schläuche mit der Kühlanlage, die später das Wasser zu Eis gefrieren lässt. © Christian Modla
An einer Seite ist die Fläche bereits geschlossen, stehen die Banden. © Christian Modla
Auch die Montage der Scheiben hat begonnen. © Christian Modla
Blick durch eine der Bandentüren auf die künftige Spielfläche. © Christian Modla
Blick durch eine der Bandentüren auf die künftige Spielfläche. © Christian Modla
Der Eishobel ist natürlich auch bereits vor Ort, wartet aber noch auf seinen ersten Einsatz. © Christian Modla
Ebenfalls schon da: die Tore in leuchtendem Rot. © Christian Modla
Und die bringen eine echte Neuerung mit, wie Eismeister Grigori Schmidt zeigt. © Christian Modla
Künftig werden die Tore nicht mehr in vorgebohrten Löchern im Eis befestigt, sondern wie bei den Profis auf fest im Eis eingelassene Halterungen montiert.  © Christian Modla
Einiges ist natürlich schon fertiggestellt. © Christian Modla
Dazu gehört die Nachwuchs-Kabine. © Christian Modla
Nachwuchsleiter Andreas Felsch sitzt sichtlich stolz in der fertigen Kabine. © Christian Modla
Natürlich wird es auch im neuen Zuhaus der IceFighters öffentliches Eislaufen geben. © Christian Modla
Die dafür benötigten Schlittschuhe sind bereits vor Ort. © Christian Modla
Die Schlittschuhe warten darauf, in die Regale gestapelt zu werden. © Christian Modla

Ortsbesuch am Mittwoch. Eine Hälfte der Bande steht schon und sofort ist klar: Die Eisfläche wird größer (60 x 30 Meter) als die zuletzt im Zelt. Die Dimension der Halle ist spektakulär, an der Decke hängen schon die Halterungen für die Licht- und Tonanlage sowie vier Videowände. Gerade werden am Boden die Kühlschläuche verlegt. Wenn alles gut geht, soll schon am Donnerstag mit der Eisproduktion begonnen werden. Das erledigt die Firma kw-Rent, den Großteil der Umbauarbeiten stemmen aber die Fans. 20 bis 30 finden sich dafür jeden Nachmittag ein.

Auch sonst läuft der Aufbau auf Hochtouren. Neue Tore und Schlittschuhe für den Verleih beim öffentlichen Eislaufen sind schon angeliefert, der Fanshop wird gerade vorbereitet. Fertig und geradezu schmuck sind die Toiletten und zwei großzügige Kabinen für den Nachwuchs. „Eine Steigerung gegenüber dem Zelt um fünf Millionen Prozent“, sagt Nachwuchschef Andreas Felsch stolz. 85 Kinder und Jugendliche trainieren in Leipzig Eishockey.

Die letzten Schlagzeilen der Icefighters

Noch in dieser Woche wird damit begonnen, die Halle neu anzustreichen. Das blau-rot verschwindet zugunsten eines zarten grau. In der nächsten Woche werden dann die Umkleide-Container auf der Team-Seite sowie die mobilen Tribünen aufgebaut. Auf denen haben künftig 2500 Zuschauer Platz. Perspektivisch ist eine Erweiterung auf 4500 geplant.

Insgesamt rund 500 000 Euro beträgt die Anfangsinvestition. Vergangenen Woche waren schon Kommissäre des Deutschen Eishockey Bundes zur Inspektion vor Ort – und begeistert. Die offizielle Hallenabnahme erfolgt am 28. September. Zwei Wochen noch...

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