29. Juni 2018 / 22:26 Uhr

Der Sturm des VfL Wolfsburg: "Baustelle bearbeitet und hoffentlich geschlossen"

Der Sturm des VfL Wolfsburg: "Baustelle bearbeitet und hoffentlich geschlossen"

Redaktion Sportbuzzer
Wout Weghorst und Daniel Ginczek sind das neue VfL-Sturmduo, Manager Jörg Schmadtke ist zufrieden
Wout Weghorst und Daniel Ginczek sind das neue VfL-Sturmduo, Manager Jörg Schmadtke ist zufrieden © Imago/VfL
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Daniel Ginczek unterschreibt beim VfL Wolfsburg - und übt Kritik an der Führung des VfB Stuttgart.

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Am Sonntag startet der VfL mit der Vorbereitung für die neue Saison- Mit dabei: Daniel Ginczek. Nach Wout Weghorst (AZ Alkmaar) hat der Wolfsburger Fußball-Bundesligist den nächsten Knipser verpflichtet. Ginczek, der vom VfB Stuttgart kommt, bekommt einen Vierjahres-Vertrag und er wird künftig das VfL-Trikot mit der Nummer 33 tragen. Ebenfalls fix ist der Abgang von Daniel Didavi, der Spielmacher wechselt – wie erwartet – zu seinem Ex-Verein Stuttgart, der ihn angeblich zum Nulltarif bekommt, für Ginczek zahlt der VfL angeblich rund 10 Millionen Euro.

Didavi wollte nach zwei Jahren Abstiegskampf unbedingt weg, Ginczek wollte das ebenfalls. Kurz nach der Bekanntgabe seines Abschieds äußerte der VfL-Neuzugang bei Instagram Kritik an der VfB-Führung um Sportvorstand Michael Reschke. Der überraschende Winter-Wechsel von Mario Gomez vom VfL nach Stuttgart spielt dabei eine Rolle. „Meine Beweggründe für diesen Wechsel haben bereits im Winter ihren Ursprung. Die sportliche Führung verdeutlichte mir, nicht nur durch den Wechsel von Mario, dass man nicht mehr voll mit mir plant, auch ein Verkauf von mir seitens des Vereins im Winter wurde immer wieder thematisiert. Umso logischer, wie ich finde, dass ich mir daraufhin im engsten Kreis mit meiner Familie und meinen Beratern Gedanken über meine Zukunft gemacht habe, mit dem Ergebnis mich sportlich neu aufzustellen.“

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Gomez war im Sturmzentrum gesetzt, Ginczek ließ sich trotz der Verpflichtung des Konkurrenten nicht hängen. Der VfL-Neuzugang ist eben ein Arbeiter, einer, der viele Wege für die Mannschaft geht – zudem kann Ginczek als zentraler Stürmer, aber auch über den Flügel kommen, was wiederum gut fürs Zusammenspiel mit Weghorst ist. Trainer Bruno Labbadia bestätigt: „Mit seiner Spielweise ist er die ideale Ergänzung zu unserem anderen Sturm-Neuzugang Wout Weghorst.“ Das glaubt auch der neue VfL-Manager Jörg Schmadtke. „Daniel Ginczek war einer unserer Wunschspieler und wir freuen uns, dass er sich für den VfL entschieden hat.“

Ginczek soll beim VfL für Tore stehen. In der vergangenen Spielzeit waren den Wolfsburgern nur 36 Treffer gelungen – einzig die Absteiger Köln (35) und Hamburg (29) sowie Kellerkind Freiburg (32) hatten weniger Treffer erzielt. „Wir haben diese Bastelle bearbeitet und hoffentlich geschlossen“, sagt Schmadtke und fügt hinzu: „Auf der Mittelstürmer-Position werden wir nichts mehr machen.“

Nach vier Jahren und 53 Erst- sowie 19 Zweitligaeinsätzen, in denen ihm 26 Tore und elf Vorlagen gelangen, nimmt Ginczek nun eine neue Herausforderung an. „Natürlich ist mir der Abschied aus Stuttgart nicht leichtgefallen. Ich hatte hier eine tolle Zeit und habe viele Freunde gefunden. Aber die Gespräche mit den Wolfsburger Verantwortlichen haben mich schnell überzeugt, und ich will meinen Teil dazu beitragen, dass der VfL wieder dahin kommt, wo er hingehört“, so der Neue.

Die Marktwerte der Spieler des VfL Wolfsburg - und wie sie sich seit April 2018 verändert haben. (Stand: 05. Juni 2018, Quelle: transfermarkt.de)

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Ginczek ist da, Didavi (13 Tore in 48 Ligaspielen für Wolfsburg) wiederum kehrt zu seinem Ex-Verein zurück –  nachdem er zwei Jahre hintereinander mit dem VfL gegen den Abstieg kämpfen musste. Dabei hatte sich der Spielmacher, der mit neun Toren Wolfsburgs erfolgreichster Torschütze in der vergangenen Spielzeit war, von dem Wechsel versprochen, international spielen zu können. Didavi: „Es waren zwei sehr intensive Jahre, die ich trotz der sportlich schwierigen Situation nicht missen möchte. Aber ich bin für mich zu dem Entschluss gekommen, dass ich unbedingt die Chance nutzen möchte, zurück zu meinem Heimatverein zu wechseln.“

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