11. Juli 2018 / 17:07 Uhr

Der Trainer ist die größte Veränderung beim Mellendorfer TV

Der Trainer ist die größte Veränderung beim Mellendorfer TV

Christoph Hage
Matthias Henning (hier noch in Diensten des TSV Germania Haimar-Dolgen) übernahm den Posten von Alexander Fleischer beim Mellendorfer TV.
Matthias Henning (hier noch in Diensten des TSV Germania Haimar-Dolgen) übernahm den Posten von Alexander Fleischer beim Mellendorfer TV. © Michael Plümer
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Matthias Henning will mit dem MTV auch in der neuen Saison oben mitspielen. Michael Draper ist der einzige Abgang, ansonsten hat sich kaum etwas verändert in Mellendorf.

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Mit Michael Draper haben sie einen ihrer besten Angreifer an den SV Ramlingen/Ehlershausen II verloren – aber ansonsten? Hat sich beim Mellendorfer TV in der Sommerpause nicht viel getan. Zumindest, was das spielende Personal angeht. Denn an der Seitenlinie dürfte es in Zukunft etwas ruhiger zugehen im Sportpark.

Erstmals seit sechs Jahren wird dort ab Ende Juli, wenn der MTV im Kreispokal beim SC Niedernstöcken die Saison eröffnet, nicht mehr Alexander Fleischer seine Mannschaft gewohnt impulsiv und bestimmt nach vorn peitschen. Während sich Fleischer seinem Heimatverein SV Resse angeschlossen hat, kann Matthias Henning – sein Nachfolger auf dem Trainerposten – zwar ebenfalls lauter werden, wenn ihm etwas nicht passt, er ist aber wohl dann doch eher der ruhigeren Fraktion zuzuordnen. Henning schnuppert in Mellendorf seit dem 1. Juli und nach einem halben Jahr Pause – im Dezember hatte der 49-Jährige sein Amt beim Kreisligisten TSV Haimar-Dolgen zur Verfügung gestellt – nun erstmals in seiner Fußballer-Laufbahn andere Vereinsluft als die im Großen Freien oder von Rotation Berlin.

Das sind die Trainerwechsel der laufenden Saison in Hannovers Amateurfußball:

Marcel Pawlow ist nicht mehr Trainer des MTV Rethmar. Nachdem sich die Verpflichtung von Daniel Kropp zerschlagen hatte, übernahm MTV-Urgewächs Walter Rademacher den Posten des Trainers. Anfang Mai gab der Verein bekannt, dass Gero Witajewski für den Rest der Saison und darüber hinaus als Trainer wirken wird. Zur Galerie
Marcel Pawlow ist nicht mehr Trainer des MTV Rethmar. Nachdem sich die Verpflichtung von Daniel Kropp zerschlagen hatte, übernahm MTV-Urgewächs Walter Rademacher den Posten des Trainers. Anfang Mai gab der Verein bekannt, dass Gero Witajewski für den Rest der Saison und darüber hinaus als Trainer wirken wird. ©
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​„Das ist ein Ziel, mit dem ich gut leben kann“

Mit Maximilian Kobusch hat der Haimarer – zwischen den beiden Sportplätzen liegen im Übrigen 43 Kilometer – einen ehemaligen Mellendorfer Spieler als Co-Trainer verpflichtet. Und mit Angreifer Max Gerns und Mittelfeldakteur Christopher Grotzki sind zwei A-Junioren in den Männerbereich aufgerückt. „Ich bin sehr gut aufgenommen worden, fühle mich wohl“, berichtet Henning von seinen ersten Eindrücken. Seine neue Mannschaft habe eine unheimlich hohe Qualität, sei homogen. Es werde eine Herausforderung, das Team weiterzuentwickeln. „Man hat ja seine Vorstellungen“, sagt der 49-Jährige, „und dann muss man auch die Fähigkeit haben, die Mannschaft weiterzubringen.“

Eine Mannschaft, die bis Mitte April die Tabelle in der Kreisliga 2 angeführt hatte und am Ende nur auf Platz drei ins Ziel gekommen ist. Wollen die Mellendorfer denn auch in der neuen Saison oben mitspielen? „Das ist ein Ziel, mit dem ich gut leben kann“, sagt Henning. Das Thema Bezirksliga wird den MTV also auch in der neuen Saison verfolgen – mit einer Einschränkung. „Da spielen viele Faktoren eine Rolle. Wir wollen uns als Team finden, und dann werden wir sehen, was am Ende dabei herausspringt.“

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