17. Mai 2018 / 23:27 Uhr

Der VfL Wolfsburg siegt 3:1 - Aber das war nur der Anfang...

Der VfL Wolfsburg siegt 3:1 - Aber das war nur der Anfang...

Andreas Pahlmann
Josip Brekalo freut sich über sein Tor zum 2:0 für den VfL Wolfsburg
Josip Brekalo freut sich über sein Tor zum 2:0 für den VfL Wolfsburg © Roland Hermstein
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Bundesliga-Relegation: Der VfL Wolfsburg gewinnt das Hinspiel gegen Holstein Kiel mit 3:1- und gerät dabei am Ende unter Druck.

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Der Anfang ist gemacht – aber eben auch nur der Anfang. Im Hinspiel der Bundesliga-Relegation besiegte der VfL Wolfsburg gestern Abend den Zweitliga-Dritten Holstein Kiel mit 3:1 (2:1). Ausgerechnet Divock Origi, der für seine Kiel-Ignoranz viel Schelte bekommen hatte, war mit dem Führungstor und der Vorlage zum dritten Treffer entscheidend beteiligt. Für den VfL waren zudem Josip Brekalo und Yunus Malli erfolgreich, das Gegentor erzielte vor 28.800 Zuschauern (mehr waren aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt) Kingsley Schindler.

Die Ausgangslage fürs Rückspiel am Pfingstmontag: Kiel muss 2:0, 4:1 oder höher gewinnen, um den VfL aus der Bundesliga zu schubsen. Klingt aus Wolfsburger Sicht komfortabel, ist aber gefährlich. Denn Holstein ist extrem heimstark, hat in den beiden vergangenen Spielzeiten (3. und 2. Liga) nur vier von 36 Heimspielen verloren.
Wolfsburg feierte hingegen nach einer rund 70 Minuten lang guten Leistung zum ersten Mal in dieser Saison zwei Pflichtspiel-Siege in Folge. VfL-Trainer Bruno Labbadia warnte auch nach dem Abpfiff: „Wir hätten am Ende noch das eine oder andere Gegentor kassieren können. Da wird in Kiel großer Druck auf uns zukommen.“ Aber: „Wir sind in der Lage, da ein Tor zu machen, vielleicht auch zwei.“

Die könnten nötig sein – zumal die Kieler unter den Augen des Ex-VfL-Trainer-Duos Dieter Hecking/Dirk Bremser auch gestern zeigten, dass sie das Tempo eines solchen Spiels bis zum Ende mitgehen können – das Team das scheidenden Kiel-Trainers Markus Anfang (hielt sofort nach Abpfiff eine emotionale Ansprache ans Team) wirkte gegen Spielende sogar frischer, hatte noch Top-Chancen.

Wie es um die  VfL-Kraft bestellt ist, hängt auch von der Personallage ab, die sich von Tag zu Tag ändert. Labbadia verriet vor dem Hinspiel, dass er bis Mittag noch mit dem Einsatz von Paul Verhaegh gerechnet hatte, der dann aber wegen seiner Kopfverletzung passen musste. Der Schachzug des VfL-Trainers: Er zog William auf die rechte Seite und ließ zum ersten Mal Felix Uduokhai als Linksverteidiger auflaufen. „Yannick Gerhardt hätte das auch spielen können.“ Aber nach drei Monaten Verletzungspause  und dem 75-Minuten-Einsatz gegen Köln habe man ihm „das nicht zugetraut“, zumal Nebenmann John Anthony Brooks auch gerade erst nach langer Pause wieder zurückgekehrt war.

Die Bilder des Relegations-Hinspiels zwischen dem VfL Wolfsburg und Holstein Kiel

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Auf der Tribüne verfolgte VW-Chef Herbert Diess an der Seite des VfL-Aufsichtsratsvorsitzenden und VW-Finanzvorstands Frank Witter das Spiel. Letzterer bastelt weiter an der neuen VfL-Führung, möglicherweise wird Jörg Schmadtke direkt nach dem Rückspiel als neuer Sportgeschäftsführer präsentiert wird. Die Mannschaft wird rund um die Relegation so gut wie es geht von diesem Thema abgeschirmt. Labbadia: „Jetzt hätte ein Sportdirektor auch nicht viel machen können“, von daher habe diese Vakanz auf die Spiele gegen Kiel keinen Einfluss. Aber: „Trotzdem ist das eine wichtige Personalie für den Verein – und ich bin mir sicher, der Verein wird die richtige Entscheidung treffen.“

Der VfL Wolfsburg im Liga-Vergleich 2017/18

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