Wer jubelt am Ende? Für Ralf Kellermann machen auch in dieser Saison der VfL (l. Lena Goeßling und Pernille Harder) und der FC Bayern (r. Luci Vonkova und Sara Däbritz) den Titel unter sich aus. imago sportfotodienst Wer jubelt am Ende? Für Ralf Kellermann machen auch in dieser Saison der VfL (l. Lena Goeßling und Pernille Harder) und der FC Bayern (r. Luci Vonkova und Sara Däbritz) den Titel unter sich aus. imago sportfotodienst ©
Wer jubelt am Ende? Für Ralf Kellermann machen auch in dieser Saison der VfL (l. Lena Goeßling und Pernille Harder) und der FC Bayern (r. Luci Vonkova und Sara Däbritz) den Titel unter sich aus. imago sportfotodienst

Der VfL Wolfsburg vorm Bundesliga-Kracher: „Meister werden wir oder Bayern“

Die Frauenfußball-Bundesliga ist ausgeglichen wie nie. Vor dem großen Top-Spiel am Montag zwischen dem VfL Wolfsburg und Bayern München (18 Uhr, AOK-Stadion) ist man sich bei VfL dennoch sicher: Einer dieser beiden Kontrahenten wird Meister.

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Jahrelang war alles ganz leicht: In der Frauenfußball-Bundesliga stritten sich zwei Teams um den Titel: Zwischen 2001 und 2012 wurde immer entweder Frankfurt oder Potsdam Meister, seit 2012 immer Wolfsburg oder die Bayern. In diesem Jahr könnte es anders aussehen: Zwar stehen der VfL und Bayern vor dem direkten Duell am Montag (18 Uhr, AOK-Stadion) wieder oben, aber drei weitere Mannschaften melden ebenfalls Ansprüche an: Die alten Rivalen Frankfurt und Potsdam, dazu Newcomer SC Freiburg. Ist die Partie Wolfsburg gegen Bayern also gar nicht das „ultimative“ Spitzenspiel? Doch, meint Ralf Kellermann. Denn der sportliche Leiter der VfL-Frauen ist sich sicher: „Meister werden auch in diesem Jahr entweder wir oder die Bayern!“

Nur vier verschiedene Titelträger in 17 Jahren Nur vier verschiedene Titelträger in 17 Jahren ©

Kellermann weiß aber auch, dass die Saison spannender wird als die bisherigen. Die Freiburgerinnen haben bereits Bayern und Wolfsburg (!) geschlagen, ihrerseits aber gegen den 1. FFC Frankfurt verloren, der wiederum beim VfL unterlag. Potsdam hat derweil die Hinrunden-Partien gegen alle vier Top-Konkurrenten schon hinter sich – und dabei viermal unentschieden gespielt. Insgesamt haben die Turbinen noch kein Spiel verloren, haben sich aber in sechs der neun Begegnungen die Punkte geteilt. „Dass Freiburg oben dabei sein wird, haben wir ja schon vor der Saison gesagt“, so Kellermann, „und so ist es auch gekommen“. Aber: Dass die Kader in Wolfsburg und München insgesamt stärker besetzt seien als die in Potsdam, Frankfurt und Freiburg, werde am Ende einer langen Saison den Ausschlag geben.

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Ähnlich sieht’s VfL-Nationalspielerin Lena Goeßling: „Ich glaube auch, dass es sich am Ende zwischen uns und Bayern entscheidet. Freiburg ist zwar stark, aber man hat zuletzt schon gesehen, dass sie etwas außer Tritt kommen, wenn wichtige Spielerinnen fehlen.“

Dass der VfL als einziger Top-Klub in drei Wettbewerben spielt, ist (noch) kein Nachteil, für die Vorbereitung auf das Top-Spiel war ausreichend Zeit. In der Rückrunde könnte es kniffliger werden. Kellermann: „Das Rückspiel bei den Bayern am drittletzten Spieltag findet genau drei Tage nach dem Champions-League-Finale statt – und in dem wären wir ja gern dabei...“
Die Chance haben die Münchnerinnen nicht mehr, sie schieden gegen Chelsea aus. In der Bundesliga hielt sich der FCB mit Ausnahme des 0:1-Patzers gegen Freiburg dagegen schadlos, gewann alle anderen Spiele

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