05. Juni 2018 / 15:21 Uhr

Transferstreit als Auslöser? Der wahre Grund für den Zidane-Rücktritt bei Real 

Transferstreit als Auslöser? Der wahre Grund für den Zidane-Rücktritt bei Real 

Dennis Ebbecke
Wenn Blicke mehr sagen als Tausend Worte: War ein Disput zwischen Zinedine Zidane und Real-Boss Florentino Perez für den Abschied des Trainers verantwortlich?
Wenn Blicke mehr sagen als Tausend Worte: War ein Disput zwischen Zinedine Zidane und Real-Boss Florentino Perez für den Abschied des Trainers verantwortlich? © Gonzalo Arroyo Moreno/Getty Images
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Er führte Real Madrid dreimal in Folge auf den Thron der Königsklasse - und trat kurz nach seinem CL-Hattrick überraschend zurück. Wollte Zinedine Zidane wirklich nur gehen, als es am schönsten war oder steckte etwas anderes hinter seinem plötzlichen Abgang?

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Selbst für die erfolgsverwöhnten Königlichen war die Zidane-Ära eine außergewöhnlich triumphale. Neben den drei Champions-League-Siegen in Folge werden die Fans den Franzosen vor allem als den Trainer in Erinnerung behalten, der sämtliche Endspiele (acht an der Zahl) für sich entscheiden konnte. Verlieren scheint im Vokabular des Fußballlehrers nicht vorzukommen. Und damit das so bleibt, entschied sich Zinedine Zidane nach drei überaus gelungenen Jahren für den Rücktritt. So zumindest versuchten die Gazetten die Zidane-Erklärung "Diese Mannschaft soll weiter gewinnen und braucht nach drei Jahren eine Veränderung" zu deuten.

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Doch wollte der 45-Jährige tatsächlich einfach nur gehen, als es am schönsten war - und es damit anders machen als zu seiner aktiven Zeit? Damals verabschiedete er sich mit der WM-Finalpleite gegen Italien und seinem Kopfstoß gegen Marco Materazzi unwürdig. Diesmal wollte er kein Risiko eingehen und den rechtzeitigen Absprung nicht verpassen. Das mag eine Erklärung sein, neuesten Erkenntnissen zufolge ist es jedoch nicht die einzige.

Zidane vs. Perez: "Ich bin hier fertig!"

Wie die Sun berichtet, könnte der spontane Abgang des Trainers auch mit einem heftigen Transferstreit in Verbindung stehen, bei dem er und der mächtige Real-Boss Florentino Perez die Hauptrollen spielten. Schenkt man den Enthüllungen des britischen Blattes Glauben, dann lagen die beiden in Bezug auf die Kaderzusammenstellung für die kommende Saison weit auseinander. Zidane wollte Eden Hazard vom FC Chelsea, kassierte jedoch ein Veto des Real-Präsidenten. Dieser wiederum plädierte auf die Verpflichtung von ManU-Keeper David De Gea, womit er seinen damaligen Trainer gegen sich aufbrachte. Zidane sah nämlich keinen Grund, auf der Torwartposition etwas zu ändern und seine Nummer eins, Keylor Navas, in Frage zu stellen.

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Zeitlich würde der Disput zwischen Coach und Präsident passen. Nur einen Tag nach dem angeblichen Streitgespräch verkündete der Franzose seinen Abschied von den Königlichen. Mit folgenden Worten soll Zidane nach Sun-Angaben hingeschmissen haben: "Ich bin hier fertig! Kümmere du dich doch um das Team!" Endete auf diese Art und Weise tatsächlich eine der größten Erfolgsgeschichten der Fußball-Historie? Bisher wurde der Bericht zwar weder bestätigt noch dementiert, doch das letzte Wort scheint hierzu noch nicht gesprochen ...

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