12. Juli 2018 / 07:40 Uhr

Der Zweikampf ist eröffnet: Wer wird die neue Nummer Eins von Hannover 96?

Der Zweikampf ist eröffnet: Wer wird die neue Nummer Eins von Hannover 96?

Andreas Willeke
Philipp Tschauner hält im Trainingslager von Hannover 96 vor Michael Esser.
Philipp Tschauner hält im Trainingslager von Hannover 96 vor Michael Esser. © Florian Petrow
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Das Torwartduell bei Hannover 96 geht wieder bei null los. Philipp Tschauner ist als Stammkeeper nicht mehr gesetzt. Der 32-Jährige könnte von Michael Esser abgelöst werden.

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Ein Spiel, und dann auch noch in der HDI-Arena, fast schon so, als ginge es richtig los. Elf gegen elf – in einem Tor steht Philipp Tschauner, im anderen Michael Esser. „Tschauni ist der Platzhirsch, ,Bruno’ Esser der Herausforderer“, ordnet der 96-Trainer das Duell ein – und stellt fest: „Beide könnten am Ende der Vorbereitung die Nummer eins sein.“

​"Beide sind auf Augenhöhe


Der Zweikampf ist eröffnet – im Trainingsspielchen am Mittwoch sah das so aus: Esser lenkt den Schuss, den Bobby Wood aus der Drehung abfeuert, gerade noch über die Latte. Minuten später rettet Tschauner gegen den frei auf ihn zustürmenden Niclas Füllkrug. Eine Eins-zu-eins-Situation, in denen Tschauner besonders gut ist.

Die Stammtorhüter von Hannover 96 seit 1979

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Wer da nun im Vorteil ist. lässt sich noch nicht ausmachen. „Beide sind absolut auf Augenhöhe“, sagt André Breitenreiter, „deswegen geht es auch wieder bei null los.“

​Neuer Kapitän soll Feldspieler werden

In der vergangenen Saison war Tschauner die Nummer eins. In Vertretung des verletzten Kapitäns Edgar Prib übernahm Tschauner auch die Binde. Der Torwart füllte die Rolle perfekt aus. Tschauner hielt die Motivationsansprachen unmittelbar vor den Spielen in der Kabine.

Nun hat Breitenreiter aber bereits klargemacht, dass es einen neuen Kapitän geben wird, den er auch bestimmen will. „Ich favorisiere einen Feldspieler, der auf dem Platz agiert“, sagt der 96-Trainer. Damit wäre Tschauner nicht mehr in der Kapitänsverlosung. Ist das bereits ein Indiz dafür, dass er auch seinen Nummer-eins-Status an Esser verlieren wird?

Breitenreiter wird das verneinen und darauf hinweisen, dass das Duell ja gerade erst begonnen hat. Vermutlich wird der 44-Jährige erst in der Woche vor dem ersten Pflichtspiel sein Urteil verkünden. Bei der DFB-Pokal-Partie in Karlsruhe am 19. August wird die Nummer eins im Tor stehen – und das könnte diesmal Esser sein.

Nach dem Abstieg mit Darmstadt wechselte Esser vor einem Jahr zu 96 – für 2,5 Millionen Euro Ablöse. So viel gibt ein eher kleiner Verein wie 96 eigentlich nicht für einen Ersatztorhüter aus. Nach der für ihn unglücklich verlaufenen Saison entschied sich der 30-Jährige dennoch zu bleiben – und nicht zu flüchten. Ein Grund dafür waren „gute Gespräche mit Trainer und Manager“. Neben Breitenreiter hatte ihm auch Horst Heldt versichert, dass das Duell offen sei.

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​Einschätzung von Sievers wichtig

Die Torhüter-Entscheidung trifft auch Breitenreiter. „Aber die Einschätzung und Bewertung von Jörg Sievers als Torwarttrainer hat eine große Bedeutung“, sagt der Cheftrainer, „wir tauschen uns regelmäßig über den aktuellen Leistungsstand im Training aus, da die Torhüter größtenteils für sich im Team arbeiten.“

Fünf Wochen hat Breitenreiter noch Zeit, um seine Nummer eins zu küren. Es wäre keine Überraschung, wenn es Esser wird.

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