12. August 2018 / 21:09 Uhr

Derby-Sieg: Wendezelle dreht 0:2 noch

Derby-Sieg: Wendezelle dreht 0:2 noch

Lucas Barisch
Niederlage gegen seine ehemaligen Teamkollegen: Stürmer Marco Di Nunno (blau) unterlag mit Woltwiesche noch 2:3 nach 2:0-Führung gegen den TSV Wendezelle.
Niederlage gegen seine ehemaligen Teamkollegen: Stürmer Marco Di Nunno (blau) unterlag mit Woltwiesche noch 2:3 nach 2:0-Führung gegen den TSV Wendezelle. © Ralf Büchler
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Da arbeitet eine Mannschaft schon wieder ganz energisch an ihrem Unabsteigbar-Ruf: Fußball-Bezirksligist TSV Wendezelle hat trotz des Abgangs zahlreicher Leistungsträger auch im zweiten Spiel gepunktet. Die Elf von Thomas Mainka drehte im Derby gegen Viktoria Woltwiesche einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg. Das umjubelte 3:2 erzielte der starke Felix Schulz.

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Die Wendezeller revanchierten sich damit für die Härke-Pokal-Niederlage im Elfmeterschießen vor vier Tagen.

Viktoria Woltwiesche – TSV Wendezelle 2:3 (0:0). Im ersten Durchgang zeichnete sich nicht unbedingt ab, dass das Spiel noch ein Torfestival werden sollte. Beide Mannschaften verteidigten konzentriert, Chancen waren auf beiden Seiten eher Mangelware. „Wir hatten Mühe ins Spiel zu kommen“, kommentierte Wendezelles Coach Thomas Mainka die erste Phase des Spiels. Folgerichtig gingen die Teams mit einem torlosen Remis in die Pause.

Im zweiten Durchgang nahmen dann jedoch die Gastgeber das Heft in die Hand und gingen mit einem schnellen Doppelschlag in Führung. Erst erzielte Sven Bruns im Strafraum aus der Drehung die Führung (50.), ehe Jan Sellmann nach einem Doppelpass ebenfalls frei vor dem Tor auftauchte und auf 2:0 stellte (57.). „Leider haben wir es in der gesamten zweiten Halbzeit verpasst, den dritten Treffer nachzulegen. Die Chancen dazu waren da“, monierte Woltwiesches Coach Markus Schindelar.

Das nutzten die Gäste, auch bedingt durch den schnellen Anschlusstreffer durch Niclas Kamp. Nach einem Ballgewinn nahe des Woltwiescher Strafraums legte Erik Plote für Kamp auf (61.). Nur wenige Minuten später hielt Andreas Grünke aus 25 Metern drauf – der Ball rutschte Woltwiesches Keeper Tobias Moldauer unglücklich zum Ausgleich durch die Beine (69.).

„Wir haben auch nach dem 0:2-Rückstand immer an uns geglaubt. Auf die Moral meiner Jungs bin ich stolz“, freute sich Mainka. Und Wendezelles Coach sollte noch mehr Grund zur Freude bekommen: In der 86. Minute drehte der bärenstarke Flügelflitzer Felix Schulz das Spiel nach einer Ecke komplett.

Auf der anderen Seite haderte Markus Schindelar mit dem aus der Hand gegebenen Spiel: „Die drei Gegentore schenken wir uns alle selbst ein. Das ist natürlich bitter.“ Das sei besonders ärgerlich, da er über 90 Minuten einen guten Auftritt seiner Mannschaft sah. „Einstellung, Leidenschaft und auch das Spielerische haben gestimmt. Daher bin ich trotz des Ergebnisses zufrieden“, sagte Schindelar.

Thomas Mainka freute sich hingegen über den ersten Sieg seiner Mannschaft in der neuen Saison. „Am Ende ist es natürlich durch das späte Tor ein bisschen glücklich, aber nicht unverdient. Die Mannschaft hat nie aufgegeben und nach dem Ausgleich auf das dritte Tor gespielt. Da kann ich jedem nur ein Kompliment machen.“

Spielstatistik

Woltwiesche: Moldauer – Meyer, Schmilweski, Hornich, Fuhrmann (46. Oliver Bruns), Sellmann (70. Huczala), Dennis Peschelt, Mühl, Di Nunno (57. Schnotale), Stark, Sven Bruns.

Wendezelle: Laubitz – Heike, Marcel Kamp, Schwan, Rickmann, Schulz, Niclas Kamp, Heil (63. Grünke), Timpe, Methner, Plote (90. Schelenz).

Tore: 1:0 Sven Bruns (50.), 2:0 Jan Sellmann (57.), 2:1 Niclas Kamp (61.), 2:2 Grünke (69.), 2:3 Schulz (86.).

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