15. Mai 2018 / 00:00 Uhr

Derbysieg vor 230 Zuschauern: SV Pepelow jubelt spät

Derbysieg vor 230 Zuschauern: SV Pepelow jubelt spät

Johannes Weber
Doppeltorschütze Dennis Meißner (r.) im Duell mit Reriks Oliver Albrecht.
Doppeltorschütze Dennis Meißner (r.) im Duell mit Reriks Oliver Albrecht. © Johannes Weber
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Der Kreisligist gewinnt mit 3:2 gegen den SV Steilküste Rerik.

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Ausgelassene Stimmung bei den Fußballern des SV Pepelow (5. Platz/jetzt 34 Punkte): Der Kreisligist hat am Sonntag das prestigeträchtige Lokalduell gegen den SV Steilküste Rerik (8./28) vor rund 230 Zuschauern mit 3:2 (2:2) für sich entschieden. Mit seinem Siegtreffer in der 88. Minute avancierte Timo Gatzke zum Derby-Helden. Pepelows Trainer André Tylla, der zusammen mit Klaus Matthews das Team betreut, jubelte: „Wir haben den Sieg ordentlich gefeiert. Das Spiel gegen Rerik ist immer etwas Besonderes für uns.“

Dass die Partie für beide Seiten große Bedeutung hat, bewiesen die Gäste bereits vor Anpfiff. Auf einer Barkasse schipperte die Reriker Mannschaft zusammen mit etwa 50 Fans über das Salzhaff nach Pepelow. Richtige Derby-Stimmung kam auch während der 90 Minuten auf dem Platz auf. Die Lokalrivalen schenkten sich wenig, lieferten sich ein enges Duell. Zum Ende der Begegnung wurde es ein wenig hitzig. Die Reriker Oliver Albrecht (Gelb-Rot) und Nils Baseda (Rot) flogen in der Schlussminute mit einem Platzverweis vorzeitig vom Platz.

Gästetrainer Ole Grunwald meinte: „Es war eine ausgeglichene Partie. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen.“ Sein Gegenüber, André Tylla, war ebenfalls der Ansicht, dass ein Remis in Ordnung gegangen wäre. „Aber den Sieg nehmen wir natürlich sehr gern mit.“

Bildergalerie zum Kreisliga-Deryb zwischend em SV Pepelow und dem SV Steilküste Rerik!

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Seit der Winterpause coacht der Übungsleiter interimsmäßig das Pepelower Team zusammen mit Klaus Matthews. Zur neuen Saison wird Tylla die alleinige Verantwortung übernehmen.

Erfreulich für die Gastgeber: Vor Anpfiff des Derbys wurde der sanierte Sanitärtrakt von der Gemeinde "Am Salzhaff" an den Klub übergeben. Duschen und Toiletten wurden erneuert. "Das ist sehr wichtig für unseren Verein, auch um neuen Spieler für uns zu gewinnen", so Tylla.

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Für Gegner Rerik war die Niederlage im Lokalduell bereits die sechste Niederlage in Folge. Der SV Steilküste - nach der Hinrunde nur auf Rang vier - ist in der Tabelle mittlerweile auf Platz acht abgeruscht. Die Salzhaff-Kicker müssen aufpassen, nicht noch tiefer in den Abstiegskampf zu rutschen. Der Vorsprung vor einem Abstiegsplatz beträgt acht Zähler. "Wir hatten zuletzt viel mit Personalproblemen zu kämpfen. Uns fehlt momentan allerdings auch ein Erfolgserlebnis", sagt Grunwald, der auf eine Wende im Nachholspiel am Sonnabend (14 Uhr) gegen den SV Rethwisch hofft.

SV Pepelow: Falk – Saß, Da. Meißner, Joost (85. Grünthal), Ohde, Alwardt, Winterfeld, Bierbaum, De. Meißner, Thede (46. Fröhlich), Gatzke.
SV Steilküste Rerik: Kumm – Janke (55. Baseda), Stender, R. Eichhorst, St. Eichhorst, Levetzow, Weihrauch, Gehrmann, Beler (81. Schmidt), Albrecht, Aljasem.
Tore: 1:0 De. Meißner (9.), 1:1 St. Eichhorst (20.), 1:2 Weihrauch (23.), 2:2 De. Meißner (44.), 3:2 Gatzke (88.).
Gelb-Rot: Albrecht (90., Rerik/Handspiel).
Rot: Baseda (90., Rerik/Tätlichkeit).
Schiedsrichter: Florian Töpfer (Rostock).
Zuschauer: 230.

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