In London gibt es vor dem Europa-League-Spiel zwischen Arsenal und Köln offenbar massive Probleme. In London gibt es vor dem Europa-League-Spiel zwischen Arsenal und Köln offenbar massive Probleme. © imago/Twitter
In London gibt es vor dem Europa-League-Spiel zwischen Arsenal und Köln offenbar massive Probleme.

Deutsche Fans stürmen Stadiontore: Arsenal gegen Köln verschoben!

Premiere verschoben: Die Europa-League-Partie der Kölner in London begann am Donnerstag wegen Ausschreitungen von Kölner Anhängern erst um 22 Uhr. 

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Szenen zum Fremdschämen!

Die Meldung um  20.15 Uhr: Das Europa-League-Spiel des 1. FC Köln beim FC Arsenal beginnt nicht wie geplant um 21.05 Uhr, sondern eine Stunde später.

Der Grund: Es gab massive Schwierigkeiten beim Einlass. Es herrschten chaotische Zustände, ein Mob Kölner Fans versuchte, Stadiontore zu stürmen. Es gab Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften, die verzweifelt versuchten, das zu verhindern. Nach Angaben englischer Journalisten haben deutsche Fans versucht, gewaltsam in den Block der Heimfans vorzustoßen. Videoaufnahmen aus Stadionnähe zeigen Polizisten, die sich gegen einen großen Ansturm erwehren müssen. Dabei gab es ganz offensichtlich auch Zusammenstöße.

Drei FC-Anhänger wurden vor der Partie im Emirates Stadium in London zunächst festgenommen. Offizieller Grund für die Verschiebung des Anstoßes um eine Stunde war nach Angaben eines Arsenal-Sprechers die Tatsache, dass sich rund um das Stadion zu viele Kölner Fans ohne Tickets befanden. Aus diesem Grund ließen die Sicherheitskräfte die Heimfans zunächst nicht in den Stadion-Umlauf. Arsenal erklärte, man sei darauf vorbereitet gewesen, dass viele Fans ohne Ticket nach London kommen. Das Problem: Die Tickets für andere Blöcke waren für deutsche Fans leicht erwerbbar, die Warnung, dass diese keinen Einlass garantierten, kam erst zwei Tage vor dem Spiel.

SPORTBUZZER-Reporter Stefan Döring mit Eindrücken:

Kölner Blocksturm im Emirates? Unser Reporter Stefan meldet sich mit ersten Eindrücken aus London. #AFCCOL http://bit.ly/2y1xTpK

Geplaatst door Sportbuzzer - dem Fußball sein Zuhause op donderdag 14 september 2017

Kölns Vizepräsident Schumacher: "Kann ich nicht gutheißen"

Kölns Vizepräsident Toni Schumacher hat am Sport1-Mikrofon eine klare Meinung zum versuchten Stadionsturm: "Ich kann das nicht gutheißen. Ich verstehe die Motivation, wenn 10 000 bis 20 000 Kölner da sind, aber es kommen nur 2900 ins Stadion. Ich kann es aber nicht gutheißen. Wir sind hier Gäste und wir müssen uns wie Gäste benehmen."

Erst gegen 20.50 Uhr lässt das Sicherheitspersonal die Fans ins Stadion - auf den Rängen gibt es jedoch vereinzelt weitere Schlägereien. Die Polizei baut sich vor dem Gästeblock mit 2 900 Fans auf. Nach und nach stellt sich jedoch heraus, dass Kölner Fans sich im ganzen Stadion befinden - auch in Bereichen, die eigentlich den Heimfans vorbehalten waren. Es werden Polizeihunde eingesetzt.

Die Bilder zu den Ausschreitungen vor dem Emirates Stadium

Videos und Eindrücke vor Ort

1. FC Köln (Herren) Arsenal FC (Herren) Arsenal FC-1. FC Köln (14/09/2017 21:05)

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