Mit 28 feierte Lars Stindl sein DFB-Debüt - und schlug auf Anhieb voll ein.  Mit 28 feierte Lars Stindl sein DFB-Debüt - und schlug auf Anhieb voll ein.  © imago
Mit 28 feierte Lars Stindl sein DFB-Debüt - und schlug auf Anhieb voll ein. 

Deutschland gegen Chile: Wechsel-Kuriosum, Top-Einschaltquoten und Stindl obenauf

Mit Lars Stindl könnte ein Stürmer zum großen Gewinner des Turniers werden. Doch nicht nur der Gladbacher weiß zu überzeugen: Die guten Leistungen der DFB-Elf locken immer mehr Fans vor die Bildschirme.

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Chile, immerhin amtierender Copa-America-Champion, war der erste echte Prüfstein für die deutsche Nationalmannschaft beim Confederations Cup. Die junge und auf internationalem Parkett noch unerfahrene Mannschaft behielt trotz des frühen Rückstands die Nerven und überzeugte mit einem starken Comeback. Am Ende sicherte den Punkt Lars Stindl - einer, der zu den großen Gewinnern des eigentlich wenig beachteten Turniers zählen könnte.

Der 28-Jährige spielte wie schon gegen Australien als Sturmspitze stark auf und krönte seine Leistung mit seinem zweiten Turniertreffer im zweiten Spiel. Der vielseitige Angreifer ist im Verein schon seit Jahren eine feste Größe, ob anfangs beim Karlsruher SC, in Hannover oder inzwischen bei Borussia Mönchengladbach. In der Nationalmannschaft wurde Stindl aber stets übergangen. Nun will der 28-Jährige den Confederations Cup nutzen, um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen.

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Kann der Gladbacher an die bisherigen Leistungen anknüpfen, könnte er zur ernsten Alternative für die WM 2018 in Russland werden. Schließlich sind Stürmer in Deutschland seit Jahren Mangelware. Dass Löw den einstigen Karlsruher seinen Konkurrenten Sandro Wagner und Timo Werner beim Confederations Cup vorzieht, ist ein klares Signal: Stindl ist ein ernsthafter Anwärter auf den WM-Kader.

Wagner und Werner blieben dagegen die komplette Spielzeit auf der Bank. Überhaupt verzichtete Joachim Löw kurioserweise zum ersten Mal in seiner fast elfjährigen Amtszeit komplett auf Wechsel und vertraute über die vollen 90 Minuten den Spielern aus der Startelf.

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Im Übrigen wächst angesichts der überzeugenden Leistungen das Interesse der Fans. Das Länderspiel gegen Chile erzielte beim TV-Publikum deutlich größere Resonanz als noch der Auftritt gegen Australien. 8,62 Millionen Menschen sahen das Remis zwischen Deutschland und Chile, gegen Australien hatten nur 6,07 Millionen Menschen zugeschaut. Der Marktanteil von stolzen 31,4 Prozent ist allerdings wohl auch der günstigeren Anstoßzeit um 20 Uhr geschuldet - die Partie gegen Australien lief dagegen um 17 Uhr.

Deutschland (Herren) Fussball Confederations Cup Borussia Mönchengladbach (Herren) Lars Stindl (Borussia M'gladbach) Deutschland-Chile (22/06/2017 20:00)

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